Akai MPK Mini Test

DETAILS
Das MPK Mini ist mit 31 x 18 x 4 cm etwas kleiner als mein 13“ MacBook, dafür aber mit 700g um einiges leichter. Es besitzt 25 anschlagdynamische Minitasten mit relativ weichem Widerstand und daher nicht ganz so schnellem Rebound.

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Aftertouch, Mod- und Pitchwheel gibt es hier nicht. Wer trotzdem per Hand modulieren möchte, muss sich einen Drehregler auf ein entsprechendes Modulationsziel routen. Und wer ein Haltepedal vermisst, kann sich mit dem „Sustain Taster“ auf der Oberfläche behelfen. Zweihändig spielt man hier sowieso eher selten. Für die fehlende Pitchmodulation gibt es jedoch keinen Workaround.
Acht anschlagdynamische Pads mit matter Gummierung prangen oberhalb der Tasten. Sie leuchten auf, wenn man sie spielt bzw. wenn sie Daten an den Rechner senden. Mit den Funktionstastern “Pad Bank1” und “Pad Bank2” kann man schnell zwischen zwei verschiedenen Belegungen der Pads hin und her schalten, es stehen einem also zwei Achtergruppen zur Verfügung. Auf der rechten Seite findet man acht vielseitigst einsetzbare MIDI CC Encoder mit einem maximalen Radius von 270°. AKAI nennt sie Q-Link Knobs.
Arpeggiator
Auch ein interner Arpeggiator ist an Bord. Er bietet die Modi Up, Down, Excl, Incl, Order und Random, Auflösungen von 1/4, 1/4T, 1/8, 1/8T, 1/16, 1/16T, 1/32 und 1/32T und kann wahlweise über einen Tonumfang von null bis vier Oktaven spielen. Mit dem „Tap Tempo“ Taster lässt sich sein Tempo anpassen.
Software Editor und Programmspeicher
Der mitgelieferte Software Editor erlaubt es, sich am Bildschirm recht bequem sein individuelles Controller-Setup zusammenzubauen. Sämtliche Konfigurationen kann man auf dem Rechner archivieren bzw. davon laden. Darüber hinaus lassen sich vier Programme, soll heißen: alle Zuweisungen der Pads und Encoder, im MPK Mini selbst speichern. Aufrufen kann man diese vier gespeicherten Programme ohne den Editor: Man betätigt bei gleichzeitig gedrückter “Program Taste” eine der vier obersten Tasten des Keyboards.

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