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13 Tipps für eine effektive Bandprobe

Bandprobe… Was genau verbirgt sich eigentlich hinter dem Wort Bandprobe? Und wann ist sie effektiv? Ist doch glasklar, wird sich jeder sofort denken. Eine Bandprobe ist das, wenn sich alle Musiker/innen aus einer Band im Proberaum treffen, um gemeinsam ihre Songs zu proben. Jedoch Pustekuchen! Eine Bandprobe ist keineswegs immer gleich, sondern lässt sich ganz verschieden gestalten. Hier sind 13 Tipps für eine effektive Bandprobe.

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Bandprobe und gut funktionierende Band

Wenn ich mal meine Probesituationen aus den unterschiedlichen Bandkonstellationen überdenke, dann war das echt schon ein bunter Strauß an Probevarianten. Sicher sind da auch Erfahrungswerte dabei gewesen, die man einfach mal gemacht haben muss, um als Musiker/in zu reifen. Ich frage mich allerdings schon, ob aus dem ein oder anderen Bandprojekt nicht doch hätte mehr werden können, hätten wir unsere Proben damals anders gestaltet.
Es gibt da nämlich die zwei Punkte, die sich ganz stark bedingen: Die Bandprobe und eine gut funktionierende Band. Denn eine Band, die ein für sich passendes und effektives Probe-Setting gefunden hat, kann auch auf der Bühne oder im Studio ihre volle Power bringen.
Ich würde sogar sagen, dass die Art und Weise, wie und mit welchem Inhalt ihr eure Bandprobe gestaltet, in allen relevanten Belangen die volle Qualität der Band aufzeigt. Kurz: Eure Bandprobe hält euch ganz nüchtern den Spiegel vor, welche Aussage und welche musikalische Leistung ihr nach außen tragen könnt.
Auch wenn das gemeinsame Durchspielen eurer Songs logischerweise ein wesentlicher Teil einer effektiven Bandprobe ist, habe ich hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst, wie aus einem “irgendwie zusammen proben” die bestmögliche Bandleistung wird.

Inhalte

  1. Grundregeln für Proben
  2. Proben heißt nicht üben
  3. Was wird geprobt? Legt Themenschwerpunkte fest
  4. Proberaumakustik und Bandsound
  5. Die eigenen „Softskills“ einschätzen können und sich spielerische Vorbilder suchen
  6. Grobe Strukturen für jede Probe festlegen
  7. Ziele, Termine und anderer Orgakram
  8. Rollen- & Aufgabenverteilungen in der Band
  9. Vorausschauende Bandplanung – welche Ziele verfolgt ihr als Band
  10. Umgang mit Kommunikationsmedien und Ablageorten zwischen den Probeterminen
  11. Der Probenknigge – Besuch, Handys, Pausen
  12. Entwickelt euer Mindset als Band
  13. Lernen, mit der Gruppendynamik umzugehen

13 Punkte für eine effektive Bandprobe

1. Grundregeln für Proben

Welchen persönlichen Eindruck du in einer Probe hinterlässt, zeigt anderen, welche Art von Musiker/in du bist. Der Eindruck, wie du dich bereits zu Probebeginn zeigst und wie du mit deinem Equipment umgehst, hilft anderen meist mehr zu entscheiden, ob du in die eigene Band oder das zeitlich begrenzte Bandprojekt passt, als dein eigentliches Spiel selbst.
Darum gilt für jede Art der Band-Probekonstellation folgendes immer: 

  • Erkundige dich rechtzeitig vor dem nächsten Probetermin nochmal über die genauen Probeninhalte
    Sofern die Songs/Inhalte für den nächsten Probetermin nicht schon exakt festgelegt sind, erkundige dich eigeninitiativ bei deinen Bandkollegen danach. Und auch wenn die Inhalte schon abgestimmt wurden, schadet im Vorfeld die Frage: “Bleibt es für die nächste Probe bei: x, y, z?” in der Regel nicht.
  • Steuere selbst musikalische Ideen für Arrangements bei, wenn es angesagt ist. Überlege dir in deiner Übungssession zu Hause, welche musikalischen Alternativen oder Improvisationsansätze du banddienlich in der nächsten Probe anbieten könntest, wenn danach gefragt wird.
  • Sei pünktlich
    Meint, sei überpünktlich! Ist der Probestart um 19 Uhr, bedeutet das, dass du um 19 Uhr im Proberaum mit deinem Instrument startklar für den ersten Ton bist und nicht, dass du dann erst anfängst deine Gitarreneffekte vor dir auszubreiten oder ein paar Einsingübungen machst.
  • Habe gutes Equipment am Start
    Egal was du für ein Equipment in deinen Bandproben einsetzt, behandle es stets gut. Finde für dich eine Routine, wie du sicherstellst, dass du dein Equipment immer vollständig dabei, gut gepflegt und funktionierend am Start hast. Nichts ist nerviger als die Sätze: “Ach Mist! Das habe ich vergessen.” oder “Verstehe ich nicht, gestern ging das noch!”
  • Sei zuverlässig in allem, was du sagst und tust
    Verspreche deinen Bandkollegen nichts, was du nicht sicher einlösen oder abrufen kannst. Eine Band funktioniert als Team, jeder sollte dem anderen blind vertrauen oder auf ihn bauen können.
  • Sei feedbackfähig und pflege eine effektive Kommunikation
    Bekommst du kein oder nur ungenaues Feedback zu deinem Spiel/Gesang oder möchtest du für dich klar haben, was du für die nächste Probe besser vorbereiten kannst, dann frage gezielt danach. Und zwar so lange, bis du für dich verwertbare Antworten erfährst. Die Kommunikation untereinander, gerade in projektbezogenen Bandproben, sollte in jeder Hinsicht möglichst schnell, möglichst transparent und effektiv ablaufen.
  • Sei gruppenkompatibel
    Eine der wichtigsten Eigenschaften eines jeden Musikers ist, sich schnell in eine bestehende Gruppendynamik einfühlen zu können. Bringe auf jeden Fall Humor mit und plane auch ein bisschen Zeit für Socializing ein, dann klappt das umso schneller und besser.

2. Proben heißt nicht üben

Sei auf alles vorbereitet! Eine Bandprobe ist nicht dafür da, dass man dort das erste Mal in der Woche das Instrument in die Hand nimmt, weil man zu Hause zum individuellen Üben keine Lust‚ keine Zeit oder ganz unglücklicherweise die Songs nicht zur Hand hatte. Wer der Meinung ist, zwar regelmäßig aber unvorbereitet in der Probe zu erscheinen, gehört aus meiner Sicht nicht in eine aktive Band, sondern mit Bierchen in den eigenen Hobbyraum.

3. Was wird geprobt? Legt Themenschwerpunkte fest

Es ergibt Sinn, dass ihr gemeinsam für jeden Probetermin festlegt, welche Songs gespielt werden UND woran ihr an den Songs innerhalb der Probe arbeiten möchtet. Möchtet ihr vielleicht an eurem gemeinsamen Timing von bestimmten Songs arbeiten? Gezielte spielerische Songübergänge im Detail abstimmen und proben, die Bühnenperformance für euren nächsten Live-Gig auf Vordermann bringen oder Kondition im Durchspielen eures Live-Sets bekommen? Dann arbeitet daran! Und zwar nur daran! Ganz fokussiert, mit den passenden Hilfsmitteln (z. B. mit Klick für ein besseres Timing) eine ganze oder gar mehrere Proben lang. Auch Zwischenmoderationen profitieren davon, wenn ihr diese beim Durchspielen eures Sets immer wieder übt.

4. Proberaumakustik und Bandsound

Bedenkt bitte auch, dass die für euch optimale Proberaumakustik und die Findung eures eigenen gemeinsamen Bandsounds unbedingt als eigene Themenschwerpunkte in eure Bandprobe gehören! Die Instrumentalisten, die innerhalb der Band weiterhin starr an IHREM Sound und ihrem Equipment festhalten wollen, ohne dass es zum Konzept der aktuellen Band passt, will doch keiner hören. Zudem sind diese Punkte fundamental wichtig, da sie es euch auch ermöglichen, euch und die anderen aus der Band optimal zu hören, Fehler besser zu orten und im eigenen Spiel sauberer und somit musikalisch besser zu werden.

5. Die eigenen “Softskills” einschätzen können und sich spielerische Vorbilder suchen

Deine Band ist nur so gut wie der/die “schlechteste” Musiker/in darin. Darum jetzt mal Hand aufs Herz – wer von euch kann sich und sein Können am eigenen Instrument im Zusammenspiel mit der Band realistisch einschätzen? Bist du auf dem gleichen spielerischen/musikalischen Level wie deine Bandkollegen? Wenn nein, woran solltest du arbeiten, um musikalisch aufzuschließen? Seid ihr gemeinsam auf dem spielerischen Level, wo ihr musikalisch hin möchtet und kannst du banddienliche Spielvariationen spontan in eure Bandprobe einfließen lassen?
Das sind Beispielfragen, die dich beim individuellen Üben weiter voranbringen können, beantwortest du dir diese Fragen gnadenlos ehrlich. Vielleicht fragst du auch mal eine/n Musiker/in aus einer andern Band, ob er/sie dir ein fundiertes und umfassendes Feedback dazu geben kann. Um als Band in eine gemeinsame Richtung zu arbeiten, kann es sehr helfen, wenn ihr euch zusammen größere Bands als Vorbild nehmt, in welche Richtung ihr euch bewegen möchtet und das genau analysiert: Was, wie, warum und mit welchem Sound wird etwas im musikalischen Kontext gespielt?

6. Grobe Strukturen für jede Probe festlegen

Um in der Vielfältigkeit der möglichen Probeinhalte nicht den Überblick zu verlieren, solltet ihr euch eine grobe Struktur für eure Probetermine festlegen. Denn es ist selbsterklärend, dass man nie gleichermaßen konzentriert und effektiv an Timing, Bühnenperformance, Detailabstimmung im Song und vielleicht noch etwas Songwriting arbeiten kann. Je nachdem, welche Ziele oder Events für euch als Band als Nächstes anstehen, ergibt sich eine Dringlichkeit auf einen bestimmten Themenfokus fast von selbst. Pro Bandprobe, je nach Probelänge, kann es darum Sinn ergeben, die Probeschwerpunkte auf ein bis drei Themen pro Bandprobe zu beschränken.

7. Ziele, Termine und anderer Orgakram

Auch Organisatorisches solltet ihr für eine effektive Zusammenarbeit als Band auf dem Schirm haben, auch wenn das natürlich nicht so viel Spaß macht, wie das gemeinsame Musikmachen an sich. Ob ihr für euch entscheidet, dass ihr die Themen wie Booking, Bandkasse, Social Media Content, Release- und Studiovorbereitungen oder detaillierte Konzertorga jeweils am Anfang oder am Ende eines Probetermins im Proberaum besprecht, oder in einen regelmäßigen aber gesonderten Termin z. B. via Skype- oder Zoom-Meeting, das ist ganz euch und eurem optimalen Workflow als Band überlassen.

8. Rollen- & Aufgabenverteilungen in der Band

Eine klare Rollen- und Aufgabenverteilung innerhalb der Band ist euer Fundament. Was jetzt so nach unkreativer Arbeit und gar nicht so Rock ‘n’ Roll klingt, ist auch so. Es bringt euch jedoch als Band keinen Schritt weiter, wenn ihr das nicht klar definiert. Es macht eure Bandprobe mitunter sogar eher chaotisch und unproduktiv, ist nicht eindeutig klar, wer sich worum kümmert. Die Standardaufgaben, die in jeder Band anfallen, sind: Booking, Finanzen, (Social Media) Marketing, Probeablauf und die Verpflegung in der Probe (mit leerem Magen probt man einfach nicht gut). Legt für euch klar fest, wer für welchen Bereich zuständig ist und vor allem in welchem Umfang und mit welcher inhaltlichen Abgrenzung zueinander, um Unklarheiten und bandinterne Unsicherheiten zu vermeiden.
Beispiel: Der Booking-Kontakt einer Location, mit dem euer Band-Booker vor dem Gig im Kontakt gestanden hat, ist vielleicht auch nachher noch euer Ansprechpartner, wenn es nach dem Gig um eure Gage geht. Kümmert sich nun euer Band-Booker auch automatisch um die Finanzen? Oder habt ihr jemanden, der sich gesondert um alle Finanzen und auch Proberaumverträge etc. kümmert?

Hier eine saubere Schnittstelle zu haben, ist das A und O für interne Transparenz innerhalb der Band und für ein professionelles Auftreten nach außen. Zudem sorgt ihr so für eine gleichmäßigere Aufgabenverteilung.

9. Vorausschauende Bandplanung – welche Ziele verfolgt ihr als Band

Was möchtet ihr als Band gemeinsam erreichen? Wo möchtet ihr musikalisch hin? Welche Projekte möchtet ihr als erstes, als nächstes, bis zum Jahresende oder im Jahr darauf verwirklichen?Macht euch zum Jahresende oder zu Jahresanfang einen Plan, worauf ihr als Band hinarbeiten möchtet.Egal ob als Halbjahres- und Jahresplanung, das Booking für Clubs und Festivals hat teils eine lange Vorlaufzeit und für eure nächste Studio- oder Videoproduktion benötigt ihr etwas Vorlauf, um Angebote einzuholen und euch einen realisierbaren Finanzierungsplan dafür aufzustellen. Ähnlich sieht es bei der Release-Planung inkl. eurer Marketingstrategie aus. Eure Ziele solltet ihr regelmäßig z. B. zu Beginn eurer Bandprobe kurz besprechen. Tauscht euch aus, wie jeweils der aktuelle Stand ist bzw. welche Schritte als Nächstes von wem abgearbeitet werden. Somit bekommt jeder den Workload der übrigen Bandmitglieder mit, den jeder noch zusätzlich zum Üben und Proben mit sich herumträgt. Ein zu hoher Workload einzelner Mitmusiker/innen kann sich wiederum negativ auf die Qualität eurer Bandproben und eure Musik auswirken.

10. Umgang mit Kommunikationsmedien und Ablageorten zwischen den Probeterminen

Für Letzteres aber auch für die Ablage von Songmaterial für die Proben, Probemitschnitten, Setlisten  und Bandfotos ist es eine erhebliche Zeitersparnis, wenn ihr euch eine klare und gut übersichtliche Ablagestruktur oder Austauschplattform anlegt. Das ist ebenfalls ein Thema, das man gerne schleifen lässt, es hat schließlich was mit Ordnung halten und Aufräumen zu tun (und wer räumt schon gerne auf), aber es erspart euch viel Frust, wenn ihr immer alle Dateien und Informationen griffbereit habt. Gleiches gilt für den schnellen persönlichen Austausch und Abstimmungen untereinander. Über welches Medium kommuniziert ihr? Telefonieren, WhatsApp oder E-Mail? Egal was, legt fest, was euer Kommunikationsmedium für Terminabstimmungen, Rückfragen etc. ist.Ich glaube, die bisher genannten (Organisations-)Tipps sind Punkte, die jedem sofort als sehr logisch und hilfreich und von daher auch sehr greifbar erscheinen. Es gibt aber auch noch die Themen, die neben dem gemeinsamen Musikmachen existieren und eher im Zwischenmenschlichen liegen. Die umso wichtiger – nein, vielleicht sogar noch viel wichtiger als die Orgatipps sind.

11. Der Probenknigge – Besuch, Handys, Pausen

Bevor ihr Freunde mit zu eurer Bandprobe nehmt, solltet ihr das mit allen absprechen. Als grundlegende Regel sollte erst einmal gelten, niemanden einzuladen, der nicht aktiv an eurer Probe beteiligt ist. Es ist zwar immer schön, neuen Leuten einen Einblick in die eigene Bandaktivität zu geben, aber es kann den Arbeitsfluss und die Kreativität ungemein hemmen, wenn zu viele unbeteiligte Leute am Start sind.
Ebenso solltet ihr eine klare Linie fahren, was die Nutzung von Handys und sonstigen Ablenkungs-Tools während der Probe anbelangt.
Gleiches gilt für Pausenregelungen und das berühmte Proberaum-Bierchen. Solche Sachen grundlegend aus einer Probesituation rauszuhalten, kann für eine sehr produktive Zusammenarbeit sorgen, vernachlässigt jedoch etwas die zwischenmenschliche Komponente untereinander. Findet für euch einen Weg, wie ihr euch als Band eine möglichst störungsfreie Arbeitsatmosphäre schafft und plant in den Pausen oder im Anschluss an die Probe noch etwas Socializing mit ein, bei dem es auch nicht unbedingt um die Bandinhalte gehen muss. Das stärkt das Bandgefühl untereinander ungemein und jeder bekommt über eine andere Ebene noch mal mit, wie der Rest der Band tickt, was sich wiederum in einem noch besseren Zusammenspiel äußern kann.

12. Entwickelt euer Mindset als Band

Aus einem gemeinsamen Mindset können sich geniale Synergien ergeben. Neben den gemeinsamen Erlebnissen als Band wie Gigs und Studiobesuchen, ergeben sich gerade über den sozialen Aspekt in den Pausen oder in gemeinsamen Aktivitäten im Anschluss an eine Probe wichtige zwischenmenschliche Antennen zueinander. Gebt ihr diesem Aspekt Raum sich über die Zeit frei zu entwickeln, werdet ihr fast schon von selbst feststellen, dass ihr untereinander mit der Zeit eure eigene Sprache und ein gemeinsames Verständnis entwickelt.
Ihr werdet darüber hinaus an euch als Gruppe noch beobachten können, dass ihr anfangt, Sachverhalte ähnlich zu erfassen, zu empfinden oder gleich zu beschreiben. Daraus kann sich für euch und euer Bauchgefühl eine bessere Grundlage entwickeln, bandbezogene Situationen besser zu bewerten und damit umzugehen bzw. als Band zusammenzuarbeiten.
Das ist wichtig, wenn es um gemeinsame Kreativität wie das Band-Songwriting geht zum Beispiel. Songwriting ist stark geprägt von persönlichem Geschmack, emotionalem Ausdruck und persönlicher Note, da braucht es das gewisse Etwas an gemeinsamem Grundverständnis. Kurz, es braucht dieses “Bandgewürz”, die Antennen zueinander, das sich in der Tat finden und in die Zusammenarbeit als Band integrieren lässt. Mit Zeit und Geduld und einer gesunden Prise sich aktiv miteinander als Band auseinanderzusetzen.

13. Lernen, mit der Gruppendynamik umzugehen

In meinen Augen ist das einer der wichtigsten Punkte.
Findet für euch eine passende Feedbackkultur und wie ihr auch unangenehme Themen miteinander ansprecht und lösen könnt! Es ist nicht wirklich aussagekräftig, wie gut eine Bandprobe läuft, wenn die äußeren Umstände aus Zuckerwatte sind. Euer wahres Gesicht nach innen und außen zeigt ihr in dem Moment, wenn ihr mit unangenehmen und anstrengenden Themen konfrontiert werdet. Ob kopfschmerzfördernder Proberaumsound, mieser Gig, schlechte Songrezension oder sch*** Presse zur letzten Release-Party. Hier kommt es darauf an, wie ihr innerhalb der Band zusammensteht und das “Desaster” über die nächsten Bandproben in eure neue Chance umwandelt. Beachtet dabei bitte auch immer, dass es unterschiedliche Typen von Menschen gibt. Ob introvertiert, extrovertiert, besonders aufopferungsvoll oder immer hilfsbereit – findet eine Basis, wie jeder aus eurer Band jede Art von Themen aussprechen und anbringen kann, damit ihr als Band Lösungen und neue Wege finden könnt.
Denn sind wir ehrlich, die meisten Bands schlafen ein oder brechen auseinander, weil zu viele unausgesprochene Dinge in der Luft liegen, man sich gegenseitig nicht mehr riechen kann oder man sich menschlich und musikalisch nicht verstanden gefühlt hat. Damit es nicht soweit kommt, sind Rücksicht und eine offene Kommunikation unheimlich wichtig.

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von sabine.dittrich

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