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Album veröffentlichen ohne Label: Brauche ich einen Plattenvertrag für meinen Release?

Braucht man eigentlich einen Plattenvertrag, um ein Album zu veröffentlichen? Diese Frage hätte sich in den 1990ern und Anfang der 2000er sicher noch mit einem klaren “Ja” beantworten lassen. Heute, dank der Digitalisierung, muss das nicht mehr zwingend so sein und es kann in vielen Fällen auch viel sinnvoller sein, ohne einen Plattenvertrag Musik zu machen. Zuallererst sei aber einmal gesagt: Wer keinen Plattenvertrag hat, ist nicht gescheitert! Zahlreiche Musiker bestreiten ihr Leben ohne einen Vertrag einfach selbst und das auch gut und oft völlig selbstbestimmt.

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Die goldenen Jahre der Musikindustrie

Das Internet ist für die Musik Fluch und Segen zugleich. Fluch darum, weil durch die große Raubkopiererei Anfang der 2000er viele Erlöse einfach verloren gegangen sind und auch heute noch keine fairen Vergütungsmodelle gefunden wurden. Ein Segen ist es, weil es vielen Musikern die Möglichkeit gegeben hat, sich einem Publikum zu zeigen, was ohne das Internet nicht möglich gewesen wäre.
Zu Zeiten der CDs und Kassetten war Musik nur über den physischen Weg zu erhalten. “Kostenlose” Musik gab es nur über das Radio oder über liebevoll zusammengestellte Mixtapes, die man getauscht hat. Der Absatz war den Labels quasi gesichert. Die hohen, sicheren Einnahmen führten auch dazu, dass Plattenfirmen großzügige Budgets zur Verfügung stellen konnten, mit denen neue Künstler gesigned, aufgebaut und deren Produktionen bezahlt wurden.
Sich vier Wochen in ein High-Class-Studio einschließen und mehrere Videos für die Single-Auskopplungen drehen? Heute trotz Plattenvertrag tendenziell unmöglich, früher mit einem Plattenvertrag durchaus denkbar.
Mit Youtube und anderen Online-Tauschbörsen war es nicht mehr nötig, CDs zu kaufen, um an neue Musik zu kommen. Der Industrie gingen Millionen verloren und über Jahre wurden keine Erlösmodelle gefunden, die die Verluste auffangen konnten. Dadurch sank die Bereitschaft der Plattenfirmen noch weiter, Künstler aufzubauen und Produktionen zu bezahlen, zeitweise gab es sogar Signing-Stops für Bands. Kurzum: Das Musikbusiness war im Umbruch und musste erst einmal selbst verstehen, wie es mit “dem Internet” umgeht.
Auf der anderen Seite führten Plattformen wie Myspace oder YouTube natürlich auch dazu, dass die Musiker sich einem Publikum vorstellen konnten, das sie auf dem altmodischen Wege nicht hätten erreichen können. Google war auf einmal ein viel besseres Telefonbuch, man konnte Locations direkt ausfindig machen und dank Email auch viel schneller und einfacher anschreiben. Auf der Habenseite steht, dass eine Band nicht mehr zwingend darauf hoffen musste, dass irgendwann mal ein A&R im Publikum einer kleinen Session in der Heimatstadt stand und einen entdeckte. Sie konnte sich nun durch das Publikum direkt entdecken lassen und viel mehr Leute mit einem Homemade-Video erreichen als vorher.

Und heute?

Man muss nicht groß drum herumreden, der Industrie steht einfach ein viel geringeres Budget zur Verfügung als vor 20 Jahren. Dass Künstler in jungen Karriere-Phasen direkt unter Vertrag genommen und aufgebaut werden – sprich, in sie investiert wird – ist die Seltenheit. Von allen anderen Künstlern will eine Plattenfirma in der Regel viel Eigenarbeit sehen, bevor sie das Risiko eines Vertragsschlusses in Kauf nimmt. Das bedeutet, dass du zum Beispiel folgende Dinge bereits haben solltest:

  • Auf deinen Social-Media-Kanälen eine beachtliche Zahl an Fans und Followern vorweisen
  • Schon alleine national touren
  • Video-Content selbst produzieren
  • Selbst einen eigenen Release gemacht haben
  • Showcases veranstalten, zu denen du Leute aus dem Business einlädst

Hast du das schon alles alleine geschafft, kannst du dich auch fragen, ob du ein Label wirklich brauchst.

Was bringt mir eine Plattenfirma?

Eine Plattenfirma ist für die Veröffentlichung deiner Musik verantwortlich, plant und steuert die Promomaßnahmen, beauftragt ein Presswerk mit der Erstellung der CD, zahlt in den meisten Fällen ein Fotoshooting für die Platte, gibt das Artwork in Auftrag. Wer nun davon ausgeht, dass ein Label die Produktion eurer Platte finanziert, dem muss ich entgegnen, dass das heute nur noch die Ausnahme ist. Entweder hat man richtig, richtig Glück und ist einer der ganz wenigen jungen Künstler, in die ein finanzstarkes Label große Hoffnung setzt oder ist vielleicht bereits ein Künstler, der für die Labels eine Cashcow ist, in den das Label gern investiert, ohne ein großes Risiko einzugehen.
Normalerweise muss die Band die Studioproduktion also vermutlich selbst berappen oder auf einen Verlagsvorschuss zurückgreifen.
Die Arbeitsschritte des Fotoshootings, des Artworks und der Plattenpressung sind also, wenn man sich informiert, für eine Band gut selbst zu managen, auch wenn dies natürlich zusätzliche Kosten sind, die eine Plattenfirma erst einmal übernehmen würde und sich über die Verkaufserlöse zurückholt.
Kommen wir zum Punkt Promo:
Hier entscheidet sich die Sinnhaftigkeit eines Plattenvertrages. Eine Plattenfirma sollte dir eine umfassende Promo zusichern, um die Platte zu bewerben. Dafür werden oft externe Promoter beauftragt, die über einen wertvollen Kontaktestamm bei Magazinen, Onlinesites und Radio-/TV-Sendern verfügen und ihnen die Platte vorstellen. Diese Kontakte sind für Musiker auf direkter Ebene meist verwehrt, aber natürlich wichtig, wenn eure Platte einem größeren Publikum vorgestellt werden soll. Oft verhandeln große Plattenfirmen auch Interviews mit sehr erfolgreichen Künstlern so mit den Medien, dass sie eines der Newcomerthemen als Bedingung “mitverkaufen”. Ein solch großer Einfluss ist natürlich attraktiv für Bands. Promoter können auch von Bands direkt beauftragt werden, sind aber neben der Studioproduktion der größte Kostenfaktor eines Releases!
Liegt euch ein Angebot einer Plattenfirma vor, die allerhand erfolgreiche Releases vorzuweisen hat, kann ein Plattenvertrag also relevant sein (selbstverständlich nach juristischer Prüfung eines Vertragsangebotes!). In allen anderen Fällen geht es vermutlich auch ohne Plattenfirma. Darüber hinaus muss auch klar sein, dass ein Label bis zum gewissen Grad auch mitreden möchte und ihr einen Teil der künstlerischen Freiheit einbüßen könntet.

Alternative: Album selbst veröffentlichen ohne Label

Lasst uns die Möglichkeit, dass wir selbst Musik veröffentlichen können, umarmen! Selbst veröffentlichen wird oft stiefmütterlich behandelt, muss es aber überhaupt nicht sein. Die Zeiten, in denen der Erfolg sich nur über einen Plattenvertrag definiert, sind vorbei. Aktuelle Beispiele sind Alice Merton oder Milky Chance, die sogar den Erfolg in den USA ohne die Unterstützung einer großen Plattenfirma geschafft haben.
Gerade in der jungen Phase einer Bandgeschichte stellt sich die Frage nach einem Plattenvertrag aus oben genannten Gründen meistens nicht. Aber natürlich möchtet ihr trotzdem ins Studio gehen und auf Konzerten CDs verkaufen, im Internet bei itunes, Amazon und Spotify zu finden sein. Und das geht auch!

1. Macht euch einen realistischen Zeitplan
Bevor ihr euch an die Veröffentlichung macht oder ein konkretes Datum des Release veröffentlicht, sollte die Platte fertig und gemastert sein. Viele Bands machen den Fehler und verkünden in aller Euphorie Releasedaten, die nicht eingehalten werden können. Beim Releasedatum solltet ihr unbedingt einen Vorlauf für Fotoshooting/Artworkerstellung, Pressung und Promo einkalkulieren. Im besten Falle sollten das 6 Monate sein.

2. Gebt das Artwork in gute professionelle Hände
Stehen die Fotos, geht es an das Artwork für die Pressung. Fragt euch bei der Wahl der CD-Verpackung, was ihr euch wirklich leisten könnt und möchtet. Je mehr Seiten ein Booklet hat, desto teurer. Gleiches gilt zum Beispiel für die Wahl eines Digipacks vs. einer simplen Einstecktasche. Vielleicht muss es bei der Pressung einer ersten EP also nicht zwangsläufig die 1.000er Auflage mit 12-Seiten Booklet sein – hinterfragt euch ehrlich, ob ihr die Exemplare zu einem realistischen Kurs loswerden könnt oder lieber ein wenig kleiner skalieren solltet.
Bei der Erstellung der Druckdaten ist dann Vorsicht geboten. Wer ein Photoshop-Anfänger ist und vom Wort “Beschnittzugabe” noch nie gehört hat, sollte das Artwork auf jeden Fall in Profihände geben: Denn seid ihr euch unsicher, ob alles am Ende auch so aussieht, wie vorgestellt, besteht die Gefahr, viel Geld in den Sand zu setzen für schiefe Cover, auf den Kopf gedrehte Booklets oder abgeschnittene Fotos. Auch ist die Qualität der Fotos immens wichtig, um als professionelle Band überhaupt wahrgenommen zu werden.
Bedenkt bei der Pressung auch ein Kontingent an Promo-CDs (gerne 50-100 Stk.), die ihr an Medien versenden könnt!

3. Promo – selbst machen oder delegieren
Die Kosten für eine Promo belaufen sich schnell auf Tausende Euro. Der große Rundumschlag für alle Medien muss es für die erste Veröffentlichung vielleicht nicht zwingend sein. Eine Online-Promo und regionale Unterstützung können trotzdem eine gute Sache sein, müsstet ihr aber natürlich im Budget berücksichtigen. Konkrete Kostenempfehlungen/-einschätzungen möchte ich an dieser Stelle nicht geben, da diese von Agentur, Promopaket, etc. individuell abweichen. Holt euch am besten mehrere Angebote ein und vergleicht diese, sprecht mit Musikerkollegen. Sollte euch eine Promoagentur absagen, fragt nach, warum, wertet ein “Nein” aber nicht negativ, sondern seht es als Qualitätsmerkmal des Promoters, der euch nicht mehrere Tausend Euro aus dem Kreuz leiern will, sondern eine ehrliche Einschätzung gibt, ob er der richtige Ansprechpartner für euch ist. Und: Hört auf euer Bauchgefühl, auch märchenhafte Versprechungen entsprechen meistens nicht der Realität des Machbaren.
Eine Promoagentur sollte eure Platte am besten drei Monate vor dem Release bekommen. Wollt ihr Printtitel, die monatlich erscheinen (dazu gehören auch viele Stadtmagazine) bemustern, ist dieses Vorlaufzeit unbedingt einzuhalten, denn der Redaktionsschluss dieser Titel liegt eine Weile im Voraus. Radio-, Online- und Zeitungs-Promo kann auch etwas kurzfristiger erfolgen. Möchtet ihr euch für eine erste Veröffentlichung den Posten einer Promo sparen, könnt ihr trotzdem einiges in die Hand nehmen. Online-Blogs und regionale Medien (Online sowie Print) könnt ihr auch als Band mit einem professionellen EPK und gutem Pressetext anschreiben und bemustern – viele regionale Medien unterstützen die Heroes ihrer Stadt auch gerne und berücksichtigen sie thematisch.

4. Den Vertrieb beliefern
Der Vertrieb sollte sechs Wochen vor dem angestrebten Releasetermin die Daten für die Platte bekommen. Einen digitalen Vertrieb kann jede Band heute ganz einfach selbst anschieben – diverse Distributionsdienste bieten an, eure Veröffentlichungen in den Shops weltweit zu platzieren. Dabei könnt ihr per Mausklick anwählen, in welchen Shops, Streamingdiensten und Ländern ihr zu finden sein möchtet. Zwei bekannte Dienste sind bspw: Believe und recordjet.com.
Ein paar weitere Infos findest du hier:

Je nachdem, welche Zielgruppe eure Musik anspricht, macht ein physischer Vertrieb vielleicht Sinn, in Zeiten sinkender CD-Verkäufe aber ohnehin nicht mehr besonders viel. Oft genügt die Verfügbarkeit auf den digitalen Plattformen aus und der CD-Verkauf läuft direkt bei Konzerten. Einen physischen Vertrieb zu finden, ist dann auch wieder eine Hürde, da auch dieser eine Sicherheit haben möchte, dass ihr im Handel auch Absatz liefert. Bei einem kleineren, jungen Projekt kann der physische Vertrieb also erst einmal vernachlässigt werden. Solltet ihr darüber hinaus sein, lohnt ein Gespräch mit einem Distributionsdienst oder befreundeten Bands und ihren Erfahrungen.

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von nina.graf

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Profilbild von Lars

Lars sagt:

#1 - 07.05.2018 um 09:37 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ganz wichtig, insbesondere als noch recht unbekannte Band ohne Label: Freunde und Bekannte in die Promo und Erstellung von sämtlichen Materialien mit einbeziehen, wenn sie es wollen. So kann es schon mal passieren, dass Fotos, Unterstützung beim Verbreiten und vielleicht sogar ein Musikvideo, wenn jemand im Freundeskreis sich damit etwas auskennt, sehr leicht zu haben ist. Zumindest mit Bildbearbeitungsprogrammen und Fotoapparaten scheinen sich ja doch immer mehr Personen sehr gut auszukennen. Fragen ist das A & O. ;)Zum Punkt Selbstveröffentlichung der eigenen Musik: Klar, an einen Musikvertrieb zu wenden, um auf möglichst vielen Plattformen präsent zu sein ist sicherlich nicht verkehrt. Aber besonders bei der eigenen Promo sollte man doch die eigenen Fans dahin verweisen, wo man auch am meisten rausbekommt und möglichst hohe Kontrolle drüber hat. Bandcamp oder auch https://inicat.com sind da zum Musik veröffentlichen und promoten einer der besten Anlaufstellen, meiner Meinung nach, da sowohl von der prozentualen Ausschüttung am meisten übrig bleibt und Fans auch mehr geben können, wenn sie wollen.Insgesamt aber ein schöner Artikel. :) Nur noch eine kleine Sache: Ihr habt im Artikel zweimal „1.“ da zu stehen und kein „2.“.

Profilbild von Catharina.Bonedo

Catharina.Bonedo sagt:

#2 - 09.05.2018 um 09:03 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Lieber Lars,
danke für den Hinweis mit den Zahlen, das wird sofort behoben:-)
Und ja, Bandcamp ist eine Mega Alternative mit fairen Konditionen. Da hast du völlig recht. Die eigene Crowd ist immer der beste Multiplikator für Promo und auch, um mit ihren Fähigkeiten die Band, mit allem drumherum, nach vorne zu bringen. Definitiv. Manchmal bilden sich sogar Jobs aus diesem "ich helf euch mal". Sei es als zukünftiger FOH Mischer, als Fotografin oder Filmer. Genug bekannte Beispiele, wo Bands mit ihrer Hood zusammen Karriere gemacht haben, gibt es ja genug.

Profilbild von John McShultz

John McShultz sagt:

#3 - 13.05.2019 um 17:46 Uhr

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die Bewertungen über spinnup hier sind aber so schlechthttps://de.trustpilot.com/r...dass man diese Firma wohl nicht mehr empfehlen sollte, oder liege ich falsch?

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