Full Bucket Music FB-7999 Test

Im Interview hat uns Björn Arlt verraten, dass keine seiner zahlreichen Synthesizer-Emulation so oft heruntergeladen wurde wie Full Bucket Music FB-7999. Wir wollten wissen, was das Plugin so erfolgreich macht – und haben es für euch genauer unter die Lupe genommen.           

Full Bucket Music FB-7999 Plugin Test Bedienoberfläche
Unser Fazit:
4,5 / 5
Pro
  • Starker Sound
  • Erweiterte Wellenformen
  • 4x Key Assign
Contra

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DETAILS & PRAXIS

Mehr als nur das Plugin

Das Plugin könnt ihr über die Produktseite von Full Bucket Music herunterladen. Unterstützt werden Windows und macOS, für die es den Synthesizer in den Formaten CLAP, VST2, VST3, AAX und AU gibt. Es empfiehlt sich außer dem Plugin auch die Preset-Packs von Kraftraum, Fugue State Audio und App Sound downzuloaden.  

Hybride Synthese für alle

Full Bucket Music FB-7999 geht auf die beiden Vintage-Synthesizer Korg DW-6000 und DW-8000 zurück. In den 80er-Jahren machten die beiden hybriden Instrumente diese Syntheseform durch ihren vergleichsweise günstigen Preis für deutlich mehr Musiker zugänglich.      

Sound und Design des FB-7999 orientieren sich an der originalen Hardware.

Björn Arldts Softwareversion erweitert die sechs bzw. acht Stimmen der Originale auf bis zu 64 Voices. Ebenfalls erweitert hat der Entwickler die Wellenformen des DW-6000, womit wir beim FB-7999 über beide Oszillatoren hinweg auf insgesamt 32 Wellenformen kommen. Außerdem könnt ihr alle Sounds über das Key-Assign-Modul sowohl mono- als auch polyphon spielen.   

Das Tiefpassfilter verfügt über eine Flankensteilheit von 24 dB/Oktave und lässt sich bis zur Eigenresonanz ansteuern. Und die üblichen Phasen der beiden Hüllkurven werden beim FB-7999 durch Break Point, Slope und Velocity Sensitivity ergänzt. Schließlich folgen die Module für Modulation und Digital Delay.        

Bass im Synth-Pelz

Toll, wie satt und rund sich der Analogbass in den Tiefen verhält und dabei auf die gespielte Velocity reagiert. Auch der folgende Lead-Synthesizer klingt überzeugend. Trotzdem habe ich ihn noch mit Tilr QDelay veredelt.

Mit Outer Space wird es dann ein wenig verrückt, bevor uns das letzte Beispiel noch einmal das hervorragende Basspotential von FB-7999 demonstriert. Eigentlich ist auch Vibra ein Lead-Sound, sehr tief gespielt wird daraus aber ein unglaublich satter 808-Bass.

Audio Samples
0:00
01 BAS Analog Bass 02 Synth Bass 1 03 LED Outer Space 04 LED Vibra

FAZIT: Full Bucket Music FB-7999

Full Bucket Music FB-7999 will der Hardware klanglich gar nicht unbedingt möglichst nahekommen. Wer sich von der Idee einer perfekten Emulation löst, findet besonders in den zusätzlichen Preset-Packs des Software-Synthesizers viele fantastische Sounds, die die klangliche Ästhetik der DW-Reihe überzeugend einfangen. Die vier Key-Assign-Modi, die zusätzlichen Wellenformen und die 64 Stimmen bringen zudem frischen Wind in das Konzept. Absolut verständlich, warum der FB-7999 so oft heruntergeladen wurde.   

Features

  • Zwei digitale Oszillatoren
  • 32 Wellenformen
  • Import und Export von SysEx-Daten
  • Bis zu 64 Stimmen
  • MIDI-Learn
  • Pseudo-Delay
  • Preset-Packs von Kraftraum, Fugue State Audio und App Sound
  • Skalierbares Interface
  • Für Windows und macOS
  • Verfügbare Formate: CLAP, VST2, VST3, AAX und AU
  • WEBSEITE: fullbucket.de/music/fb7999.html
  • PREIS: Full Bucket Music FB-7999 ist kostenlos
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