Mit dem Walrus Audio Lüm bringt der Pedalspezialist aus Oklahoma City seine ursprünglich auf 600 Stück limitierte und bereits vergriffene „Texture Engine“ erneut auf den Markt. Das Lüm vereint Elemente des Slö Reverbs, des Lore Reverse Reverbs und des Fable Granular Generators in drei Effekt-Algorithmen. Auf dem Programm stehen experimentelle Granular-Reverb- und Delay-Effekte mit fußschaltbaren Automationsoptionen und drei Preset-Speicherplätzen.

- experimentelle und eigenständige Sounds
- einfache Bedienung
- Preset-Speicher und Automationsoptionen
- keine Stereo-Algorithmen
Durchdachtes und übersichtliches Bedienlayout
Das Lüm sitzt in einem (B×H×T) 65 × 60 × 123 mm großen Gehäuse mit einem Gewicht von 308 Gramm und verfügt über drei Effekt-Algorithmen, die sich über einen kleinen Schalter (Mode I/II/III) anwählen lassen. In Betrieb genommen wird das Pedal über den linken Fußschalter, mit dem durch längeres Halten außerdem ein beliebiger Automationsparameter aus den fünf Potis ausgewählt werden kann. Dieser lässt sich danach über den Moment-Switch im Stile eines Ramp-Up- bzw. Ramp-Down-Effekts in drei unterschiedlichen Geschwindigkeiten (Ramp I/II/III) steuern. Betätigt man beide Fußschalter gleichzeitig, können drei Onboard-Presets (grün, blau, rot) nacheinander abgerufen und mit eigenen Settings überschrieben werden.

Welche Effekte liefert die „Texture Engine“?
Die drei Modi des Lüm orientieren sich an den Effektalgorithmen bereits etablierter Walrus-Pedale (Slö, Lore, Fable) und legen dabei einen Fokus auf die sogenannte Granularsynthese. Hierbei werden Teile des Signals als kurze Samples ausgelesen, manipuliert und wieder abgespielt (Mikro-Sampling). Die dadurch entstehenden Klangtexturen und Artefakte werden als Grains und Glitches bezeichnet und können in ihrer Abspielrichtung, Reihenfolge und Geschwindigkeit moduliert werden. Als Bedienelemente stehen hierfür zwei Potis für Länge und Intensität der Grains (X) sowie für die globale Sample-Rate (Stretch) bereit.
Außerdem gibt es Potis für den Effektanteil (Mix), die Länge der Hallfahnen (Decay) und einen Tiefpassfilter (Filter). Das Lüm arbeitet mit einem Buffered-Bypass, verfügt über zwei Switching-Modi (Trails on/off) und kann mit einem Standard-9-V-Netzteil (mind. 100 mA) betrieben werden.



