XILS-lab MemoryTone emuliert einen fast mythisch verehrten Klassiker unter den polyphonen Analogsynthesizern. Was kann diese Memorymoog-Emulation, was andere nicht können?

XILS-lab MemoryTone
Ist XILS-lab MemoryTone das beste Memorymoog-Plugin?
Laut XILS-lab bildet das neue Plugin den 1982 erschienenen Analogsynthesizer in allen Details präzise nach – angefangen bei der klassischen Architektur mit drei VCOs und einem Ladder-Filter pro Stimme. Darüber hinaus hat der Hersteller aber auch die subtilen Interaktionen zwischen den einzelnen Stimmen und die Klangfärbung durch den Mixer bis ins Detail analysiert, um den unverwechselbaren Charakter der Synthesizer-Legende virtuell zu reproduzieren.
Schon mit Veröffentlichungen wie The Eighty und PolyM hat der französische Hersteller bewiesen, dass er sich auf Emulationen großer Analogsynthesizer versteht. Wenn du auf der Suche nach dem ultimativen Memorymoog-Sound bist, ist MemoryTone also definitiv eine spannende neue Alternative zur Konkurrenz von Arturia und Cherry Audio.
MemoryTone: Emulation des Memorymoog für deine DAW
Der 1982 erschienene und nur drei Jahre lang produzierte Memorymoog wird in der Synthesizerwelt beinahe mystisch verehrt. Als einer der wenigen polyphonen Analogsynthesizer mit drei vollwertigen Oszillatoren pro Stimme liefert er einen unvergleichlich dichten und satten Sound. Bekannt wurde der Memorymoog vor allem für seine Pads, Strings und Bässe. Laut XILS-lab kann MemoryTone aber viel mehr. Denn der Software-Synthesizer wartet mit etlichen neuen Features auf, die ihn deutlich vielseitiger als das analoge Original machen.
So hat XILS-lab die Polyphonie von sechs auf maximal 16 Stimmen erweitert. Die maximale Anzahl der Oszillatoren bleibt jedoch offenbar auf 18 begrenzt; werden alle Stimmen genutzt, stehen also pro Stimme entsprechend weniger Oszillatoren zur Verfügung. Im Unison-Modus erklingen bis zu 18 Oszillatoren gleichzeitig.

Auch im Bereich der Modulation bietet das Plugin flexible Möglichkeiten. Sowohl Velocity als auch Aftertouch lassen sich jeweils mehreren Parametern zuweisen. Darüber hinaus stehen sechs frei zuweisbare Modulationswege zur Verfügung. MemoryTone ist MPE-kompatibel und unterstützt polyphonen Aftertouch.
Des Weiteren verfügt der Software-Synthesizer über eine Reihe integrierter Effekte. Neben Chorus, Phaser, Delay und Reverb stehen ein EQ und ein 3-Band-Resonator zur Verfügung.
Auch der integrierte Arpeggiator und Sequencer zeichnet sich durch flexible Möglichkeiten aus. Er kann monophon oder polyphon arbeiten und bietet Einstellmöglichkeiten für die Gate-Zeit und Swing. Im Sequencer-Modus lassen sich eigene Patterns programmieren. Ein Zufallsgenerator hilft der Kreativität auf Wunsch auf die Sprünge.
Neben zahlreichen Original-Presets von Größen wie Wendy Carlos, Herb Deutsch und Jan Hammer enthält das Plugin etliche neue Presets für moderne Produktionen. Ein zeitgemäßer Preset-Browser hilft beim Auffinden des passenden Sounds.
Preise und Daten zum Plugin
Zum Start ist XILS-lab MemoryTone bei Thomann* für 79,- € erhältlich. Dieser Preis gilt bis zum 01. November 2026; danach steigt der Preis auf 199,- €.
Der Software-Synthesizer läuft unter Windows 7 oder höher (VST, VST3, AAX) und macOS 10.13 oder höher (VST, VST3, AU, AAX). Zur Autorisierung benötigst du einen iLok-Account.
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