Mit dem Wampler TCD bringt Brian Wampler seine eigene Interpretation eines echten Overdrive-Klassikers an den Start. Als Inspiration diente kein Geringerer als der Fulltone OCD, ein Pedal, das sich den Sound und das Obertonverhalten aufgedrehter Röhrenamps auf die Fahne geschrieben hat. Wie man es von Wampler gewohnt ist, zeigt sich der TCD jedoch nicht als einfache Kopie, sondern kommt mit einigen spannenden Extras. Zu ihnen gehören ein Dreiband-EQ und zwei interne DIP-Schalter, die zusätzliche Eingriffe in den Sound ermöglichen. Ob der neue Overdrive aus dem Hause Wampler tatsächlich das Zeug hat, dem Kult-Vorbild das Wasser zu reichen, klären wir im Test.

Gehäuse und Bedienung des Wampler TCD
Der Wampler TCD kommt in einem robusten, silbernen Metallgehäuse mit den Maßen 64 x 125 x 60 mm (B x L x H) daher. Wie man es von Wampler kennt, macht das Pedal einen absolut roadtauglichen Eindruck und die Verarbeitung ist tadellos.
Auf der Oberseite finden sich fünf Regler für Bass, Mids, Treble, Level und Gain. Damit hebt sich der TCD deutlich vom Fulltone-Vorbild ab, das lediglich über einen Tone-Regler verfügt. Gemein ist beiden jedoch der Mode-Switch, der zwischen zwei unterschiedlichen Clipping- bzw. Gain-Stufen umschaltet.
Im Inneren warten außerdem zwei DIP-Schalter: Der Fat-Switch spendiert auf Wunsch etwas mehr Low-End, während der Diode-Switch eine zusätzliche Clipping-Diode aktiviert. An der Stirnseite sitzen die Anschlüsse in Form von Ein- und Ausgangsbuchsen (6,3-mm-Klinke) sowie der Netzteileingang. Das Pedal verträgt Spannungen zwischen 9 und 18 Volt, wobei der Stromverbrauch bei rund 20 mA (9 V) bzw. 25 mA (18 V) liegt. Wie alle Wampler-Pedale arbeitet der TCD mit True Bypass und verzichtet auf Batteriebetrieb.

























