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Video – Interview mit Jonas Myrin

Der schwedische Sänger und Songwriter Jonas Myrin hat bereits früh mit der Musik angefangen – und dieser Virus hat ihn nicht mehr losgelassen. Er hat unter anderem mit Natasha Bedingfield und Snow Patrol gearbeitet – für einen seiner Songs wurde er bereits für den Grammy nominiert. Nun startet er als Solokünstler durch – die erste Single läuft im Radio, und er war auch bereits im fast schon legendären Fernsehgarten des ZDF. Wir trafen ihn zum Video-Interview im Hamburger Synthesizer Studio – denn da gibt es einen Jupiter 8. 

Ortstermin mit Jonas Myrin im Synthesizer Studio Hamburg. © Foto: bonedo.de
Ortstermin mit Jonas Myrin im Synthesizer Studio Hamburg. © Foto: bonedo.de

Schon mit 12 spielte er in einer Band, und mit 17 zog er schliesslich nach London, um auf einer Musik- und Performanceschule den letzten Schliff zu bekommen (seine Eltern waren bestimmt begeistert). Dann blieb er in London und machte gemeinsam mit einem Freund ein Demotape, welches ihm die ersten Songwriting-Gigs brachte: Plötzlich fand er sich in Writing-Sessions wieder. 
Wie wird man eigentlich Songwriter? Seine Karriere begann ja als Songwriter: Jonas erzählt, wie er mit der damals noch unbekannten Natasha Bedingfield die ersten “Gigs” als Songwriter hatte – wie sie noch “ungelenk” nach den richtigen Worten suchten. Was macht eigentlich einen guten Text oder Song aus? Jonas sagt, dass sich Menschen mit seinen Texten identifizieren können sollen. Da fragen wir natürlich gleich mal nach, wie er da auf einen Songtitel wie „Elephants and Drum Machines“ kommt (von seinem kommenden Debütalbum). Ein eher ungewöhnlicher Titel für einen Song, mit dem man sich identifizieren soll… oder?
Die Produktion des Debütalbums: Jonas verlor seinen Deal bei einem britischen Label aufgrund interner Reorganisation. Aber er machte aus seinem Problem kurzerhand die Lösung: Er konnte so „das Album machen, das ich machen wollte – nicht das Album, dass jemand anders von mir wollte.“ Bei einer unabhängigen Produktion natürlich kein Problem: da redet keiner rein. Ein Riesenschritt, das Netzwerk und die “Sicherheit” eines Deals zurückzulassen. Er ging zurück nach Schweden und produzierte gemeinsam mit dem Produzenten Carl Wikströn Ask über 9 Monate das Album „Dreams, Plans and Everything“ – komplett auf eigene Faust. Um den Deal kümmerte er sich danach. Die Songs waren alle schon geschrieben: die Zeit stand also rein für die Produktion zur Verfügung. Inklusive einer Session in Alicia Keys Jungle City Studios in New York…

Akustikperformance “Day of the Battle”

Zum Abschluss noch eine Akustikversion seiner Single “Day of the Battle” – ganz ohne das opulente Arrangement der Studioversion. Hier wird deutlich, dass er auch ganz ohne Synths und nur am Klavier überzeugen kann. Das Album “Dreams, Plans, Everything” von Jonas ist übrigens ab Ende Oktober 2012 erhältlich – die Single wurde bereits veröffentlicht.

Mehr Informationen: www.jonasmyrin.de EP bei iTunes: http://itunes.apple.com/de/album/day-of-the-battle-ep/id545291856

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Ortstermin mit Jonas Myrin im Synthesizer Studio Hamburg. © Foto: bonedo.de

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von Ralf Schluenzen

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Profilbild von Sabs

Sabs sagt:

#1 - 12.10.2012 um 19:30 Uhr

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Bin ein absoluter Fan. Seit Day of the Battle, ist er von meinem iPod nicht mehr wegzudenken ;)

Kommentare vorhanden
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