Anzeige
ANZEIGE

Valeton Wave Shaker Test

Das Valeton Wave Shaker Tremolo-Pedal sorgt für die Wiederbelebung eines klassischen Effektes, der früher fester Bestandteil vieler Gitarrenverstärker war und sich deshalb auch zu den ersten Gitarreneffekten überhaupt zählen darf. In neuerer Zeit sind es nicht zuletzt die interessanten Soundtracks, die uns Quentin Tarantino mit seinen Filmen liefert und die zur neuen Popularität des Tremolos mit beigetragen haben.

Valeton_Wave_Shaker_017FIN
Trotz des kleinen Formats ist das Wave Shaker Tremolo mit vier Reglern und Fußtaster auf der Oberseite ausgestattet.


Der chinesische Hersteller Valeton stellt uns im Rahmen seiner Coral-Serie den Wave Shaker vor, ein Vintage-Tremolo, das laut Hersteller in den Spuren eines klassischen Tremolopedals der 80er Jahre wandelt. Wir sind gespannt.

Details

Gehäuse/Optik

Der Wave Shaker zeigt sich im Mini-Bodentreterchassis aus Aluminiumguss mit den Maßen 93 x 50 x 46,5 mm. Das Gehäuse ist lila lackiert und trägt den Valeton-Schriftzug in Weiß. Auf der Oberseite befindet sich der Fußschalter, der den Effekt aktiviert, was durch eine grüne LED im oberen Drittel des Pedals angezeigt wird. Abgesehen davon finden wir auf der Oberseite vier gut lesbaren, robuste Potis in Beige, die Volume, Speed, Depth und Bias regeln.

Fotostrecke: 3 Bilder Der Tremolo-Effekt war früher an vielen Gitarrenverstärkern zu finden und gewinnt aktuell wieder an Popularität.
Fotostrecke

Standesgemäß sind die Buchsen seitlich am Pedal angebracht, wobei sich der Eingang rechts und der Ausgang links befindet. Die beiden sind aus Platzgründen versetzt platziert, was als netter Nebeneffekt auch eine engere Anordnung auf dem Floorboard ermöglicht. Die Buchse für das Netzteil befindet sich an der Stirnseite. Die Metall-Bodenplatte wird von vier Kreuzschlitzschrauben gehalten, lässt sich jedoch nicht abnehmen – kein wirkliches Problem, da ein Batteriebetrieb ohnehin nicht möglich ist.
In der kleinen Verpackung finden wir eine “double coated tissue” der Firma 3M (eine anklebbare moosgummiartige Platte), die wir als Rutschsicherung an die Unterseite kleben können, und ein kleines Zettelchen, das die Bedienelemente und technische Details erläutert. Ein Netzteil ist im Lieferumfang nicht enthalten.

Fotostrecke: 5 Bilder Auf der Stirnseite wäre kein Platz für die Anschlussbuchsen,…
Fotostrecke

Bedienung

Der Wave Shaker ist gemäß Herstellerangaben gänzlich analog gehalten und mit einem True Bypass versehen. Laut Valeton basiert er auf dem Demeter Tremulator, einem klassischen Tremolopedal aus dem Jahre 1982, das James Demeter für Ry Cooder baute, der sich den Tremoloeffekt seines Fender Twins in Pedalform wünschte. Das Original kommt mit Reglern für Depth und Speed sowie einem kleinen Bias-Regler aus. 

Fotostrecke: 3 Bilder Trotz des kleinen Formats ist das Wave Shaker Tremolo mit vier Reglern und Fußtaster auf der Oberseite ausgestattet.
Fotostrecke

Der Wave Shaker lehnt sich also an diese Poti-Vorgaben an und hat sogar noch etwas mehr zu bieten, denn hier gibt es zusätzlich einen Volume-Regler, der die Lautstärke bestimmt und dabei hilft, den Pegelverlust, der durch den Effekt entsteht, etwas auszugleichen. Speed regelt die Geschwindigkeit (Frequenz) des Effektes und Depth die Tiefe bzw. die Amplitude der Modulation. Der Bias-Regler bestimmt gemäß dem beiliegenden Blättchen die On/Off Time Ratio und erhöht damit den Wirkungsgrad, wenn er im Uhrzeigersinn gedreht wird. Das Poti bestimmt die Lichtstärke, die von der LED auf den Photowiderstand im Tremolo trifft – je heller, desto niedriger der Widerstand.

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.