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Thorens TD 1601 Test

Fazit

Mit dem TD 1601 präsentiert Thorens einen würdigen Nachfolger des TD 160. Sein elegantes sowie zeitloses Design weiß gekonnt zu überzeugen und mit dem zu Ende gedachten Subchassis-Prinzip und dem bestens abgeschirmten Netzteil erweist sich das riemengetriebene Laufwerk hinsichtlich der Aufstellung als absolut unproblematisch. Mit Motor-Lift und automatischer Endabschaltung können sich Vinyl-Liebhaber eines gewissen Komforts erfreuen. Wer aber auf die beiden Features verzichten kann, greift zum TD 1600, der für rund 500 Euro weniger über die Ladentheke wandert. Sowohl der TD 1601 als auch der TD 1600 sind mit symmetrischen und unsymmetrischen Ausgängen gesegnet, was beide gleichermaßen für die Verwendung von MC-Tonabnehmern befähigt. Zu guter Letzt sind die klanglichen Ergebnisse für meine Bewertung aber alles entscheidend – und diese sind aufgrund der fast schon stoischen Laufruhe des Riemenantriebs und auch wegen des ausgezeichneten Tonarms wahrlich sehr beeindruckend. 5 von 5 Bonedo Sterne – auch wenn 2.925 Euro eine Menge Geld sind. Am Ende muss es einfach gut klingen und das kann der neu aufgelegte Klassiker allemal.

Unser Fazit:
Sternbewertung 5,0 / 5
Pro
  • zeitloses Design
  • ausgeklügeltes Subchassis-Prinzip
  • sehr guter Klang
  • symmetrische & unsymmetrische Ausgänge
  • Motor-Lift & kontaktlose Endabschaltung
  • hochwertiges externes Netzteil
Contra
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Thorens TD 1601 Test
Für 3.199,00€ bei
Transformation eines Klassikers: Thorens TD 1601, riemengetriebener Subchassis Plattenspieler
Transformation eines Klassikers: Thorens TD 1601, riemengetriebener Subchassis Plattenspieler
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von Daniel Wagner

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Profilbild von Marco Heger

Marco Heger sagt:

#1 - 04.08.2020 um 22:43 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Ach nur 3000 Euros, die hab ich noch aufm Giro so rumliegen......halt stopp, da hätt ich noch mein Original Thorens von 1976, der geht noch. Mist 3000 Öcken gespart! Wohin nur mit dem Geld?

Profilbild von Gerd

Gerd sagt:

#2 - 24.10.2022 um 17:01 Uhr

Empfehlungen Icon 0

Gut geschriebener Testbericht! Aber interessant wäre einmal ein Vergleich zwischen dem unkaputtbaren Thorens 160/147 (mit Endabschaltung) aus Ende der 70er Jahre und dem Quasi-Nachfolger Thorens 1600/1601. Gute gebrauchte 160/147 kann man schon ohne Tonabnehmer ab ca. 300 € in der Bucht oder in den Kleinanzeigen ergattern. Selbst einen verbesserten ATR-Thorens 160 mit Mayware-Einpunkt-Tonarm bekommt man ab ca. 350 €. Der 1600/1601 ist also fast 10x so teuer. Und mein 147er (gekauft 1983) hat nach ca. 10 Jahren Spielpause in 2020 das erste mal einen neuen Riemen und ein neues System Goldring 1042 bekommen, da der Riemen gelängt war. Selbst das ursprüngliche 10 Jahre nicht genutzte Audio technica OC7 spielte immer noch top (keine Verhärtung der Gummilagerung klanglich feststellbar). Aber da ich damit nie richtig zufrieden war (Audio Technica MC,s waren bekannt für einen zwar spritzigen, hoch auflösenden, aber auch etwas dünnen, spitzen Klang) bin ich auf das Goldring MM-System umgestiegen und rundum glücklich damit. Warum sollte ich also 3.000 € ausgeben, wenn ich Vergleichbares für höchstens den halben Preis bekommen kann? Deshalb würde mich ein solcher Vergleich interessieren!

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