Das Positive Grid Spark Pedal erweitert die gleichnamige Produktreihe um ein weiteres Mitglied, das die Spark-Technologie in einem kompakten Effektpedal vereint. Ein für viele User mit Sicherheit interessantes Tool, denn das Spark-Pedal bietet sich zum Üben und Jammen in den eigenen vier Wänden an, aber auch für Aufnahmen oder für Gigs und Proben, die man mit ganz kleinem Gepäck absolvieren möchte. Wir haben die Fähigkeiten und Möglichkeiten des Pedals einmal näher unter die Lupe genommen.

- kompaktes Format
- einfache Bedienung
- Editieren mit der Spark-App
- AI-Assistent für schnelle Sounds
- tolles Übe- und Jam-Tool
- Backing-Tracks mit Chord-Feature
- etwas dünner Gesamtsound
- nur sechs Presets im Gerät speicherbar
Was sind die besonderen Eigenschaften des Positive Grid Spark Pedal?
Beim Positive Grid Spark Pedal ist All-inclusive angesagt: Amp-Modeling mit Effekten und das Ganze für die Live-Performance speicher- und abrufbar. Hat man nur das Pedal im Einsatz, ist man auf sechs Presets limitiert. In Verbindung mit der App gibt es in puncto Speicher keine Begrenzung. Die App ist auch das Herzstück des Spark-Pedals, denn hier können Amps und Effekte detailliert ausgewählt und eingestellt werden. Zudem gibt es in der Sparte „Music“ eine Menge an Jamtracks inklusive Anzeige von Akkorden. Und sogar ein Looper ist an Bord, der über die Fußtaster am Pedal bedient wird.
Wie ist die Signalkette eines Presets strukturiert und wie funktioniert das Editieren mit der Spark App?
Beim Spark Pedal hat die Signalkette sieben unterschiedliche Module, die folgendermaßen gegliedert sind:
Gate – Comp/Wah – Drive – Amp (inkl. Cab) – Mod/EQ – Delay – Reverb.
Die Signalkette wird in der App anschaulich wiedergegeben und die jeweils angewählten Pedale und Amps grafisch dargestellt. Beim Antippen des Moduls erscheinen die Parameter und können editiert werden. Alles wird ansprechend in Amp-Panel- und Effektpedal-Optik präsentiert, sehr übersichtlich, ohne Blättern und ohne Parameterchaos. Das Angebot umfasst aktuell 33 unterschiedliche Amp/Cab-Modelle und 43 unterschiedliche Effekte.
Ist alles eingestellt, wird das Preset mit einem Namen und einer Kategorie (Pop, Blues, Rock etc.) in der App gespeichert. Außerdem besteht die Möglichkeit, das erstellte Preset in die ToneCloud hochzuladen und für andere User kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Was kann man direkt am Spark-Pedal einstellen?
Das Spark Pedal hat fünf Regler, wobei der jeweils aktive per LED-Kranz als aktuell regelbarer Parameter gekennzeichnet wird. Im FX-Mode sind die Effektregler in vier Zonen aufgeteilt. Hier wählt man den gewünschten Effekt und stellt seine Intensität ein. Es besteht auch die Möglichkeit, den entsprechenden Bereich am Regler per App vorab mit einem bestimmten Effekt zu belegen. So kann der OD-Abteilung des Drive-Reglers bei Bedarf beispielsweise ein Tube Screamer zugeteilt werden.
Der „Vol-Regler“ in der Mitte ist für die Gesamtlautstärke zuständig. Wird dieser gedrückt, wechselt das Pedal vom Bedien- in den Amp-Mode. Dort sind die fünf Potis für Gain, Bass, Amp-Type, Mid und Treble zuständig.
Entspricht das Angebot dem Preis?
Das Positive Grid Spark Pedal wird zurzeit für knapp 200 Euro angeboten. Das ist ein knackiger Preis für ein Pedal mit diesem Angebot an Amp-Modellen und Effekten sowie der komfortablen Steuerung per App.


