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Stanton M 207 Test

Für DJs, die auf der Suche nach einem geeigneten Battle-Mixer sind, kommt es weniger auf die Quantität der Features, sondern viel mehr auf die Qualität der Bauteile an. Außerdem ist es wichtig, dass diese ergonomisch sinnvoll angeordnet wurden. Auch die Flexibilität des Mixers bezüglich verschiedener Arbeitsweisen spielt eine Rolle.

Und in genau diesen Disziplinen zeigt sich der M.207 von Stanton von seiner besten Seite. Die wirklich hohe Material- und Verarbeitungsqualität weiß zu überzeugen. Der Aufbau der Bedienelemente wurde optimal auf die Bedürfnissen eines Battle- oder Scratch-DJs abgestimmt. Die Schalter und Regler sorgen für eine optimale Flexibilität des M.207 bezüglich verschiedenster DJ- und Scratch-Techniken. Auch die Effekt-Sektion des Stanton-Mixer erweist sich als brauchbares Tool. Einzig allein die Sampler-Sektion hält unserem Test aufgrund des unbefriedigenden Klangs und der zu ungenauen Loop-Funktion nicht stand.

Trotzdem ist der M.207 Mixer von Stanton allen DJs zu empfehlen, die sich im Feld Scratching, Beat-Juggling oder sonstigen Bereichen des Hip Hop-DJings bewegen. Die Qualität des M.207, seine Flexibilität und sein guter ergonomischer Aufbau wissen zu überzeugen.

Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • Sämtliche Fader-Charakteristiken stufenlos einstellbar
  • Fader-Reverse
  • Deutschsprachige & ausführliche Bedienungsanleitung als Download erhältlich
  • Leicht zu bedienende Effekt-Sektion mit zahlreichen Presets
  • Veränderung der Effektparameter durch Touch-Sensor
  • Ergonomisch guter Aufbau der Bedienelemente
  • Hohe Fertigungsqualität
Contra
  • Multifunktionsdisplay zu klein und nur schwer ablesbar
  • Autoloop-Funktion des Samplers zu ungenau
  • Tasten des Samplers reagieren zu langsam
  • Aufnahmen des Samplers klingen dumpf und drucklos
Artikelbild
Stanton M 207 Test
Für 349,00€ bei
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Technische Daten
  • Stromversorgung: 100 – 240 V Wechselstrom, 50/60 Hz, 16 W
  • Abmessungen (H x B x T): 108,2 mm x 250 mm x 352,6 mm
  • Gewicht: 4,2 kg
  • Eingangsimpedanz und Referenzlautstärke:
  • Aux: 20 kOhm/-10 dBV +/-0,1 dB (316 mV)
  • Line: 20 kOhm/-10 dBV +/-0,1 dB (316 mV)
  • Phono: 47 kOhm/-50 dBV +/-0,1 dB (3,16 mV)
  • Mic: 10 kOhm/-50 dBV +/-0,1 dB (3,16 mV)
  • Ausgangsimpedanz und -lautstärke:
  • Rec: 2,2 kOhm/-10 dBV (316 mV) +/-2 dB
  • Master (unsymmetrisch): 1 kOhm/-10 dBV (316 mV) +/-2 dB
  • Master (symmetrisch, Last = 600 Ohm) 600 Ohm/-6 dBm (390 mV) +/-2 dB
  • Kopfhörerausgang (Last = 32 Ohm) 33 Ohm /-10 dBV (316 mV) +/-2 dB
  • Frequenzgang:
  • Line, Aux: 20 Hz – 20 kHz +/-2 dB
  • Phono: 20 Hz – 20 kHz +2/-3 dB (RIAA)
  • Mic: 20 Hz – 20 kHz +2/-3 dB
  • Klirrfaktor:
  • Line, Aux: Weniger als 0,03 % bei 1 kHz
  • Phono: Weniger als 0,1 % bei 1 kHz (A-gewichtet)
  • Mic: Weniger als 0,1 % bei 1 kHz (A-gewichtet) Mehr als +4 dBV (1,58 V) LAST=32 Ohm
  • Grundrauschen:
  • Line, Aux: Weniger als -86 dBV
  • Phono: Weniger als -75 dBV
  • Mic: Weniger als -76 dBV
  • Crosstalk:
  • Mehr als 86 dB bei 1 kHz für LINE (AUX) zu LINE (AUX),MIC
  • Mehr als 85 dB bei 1 kHz für LINE zu PHONO
  • EQ:
  • Bass: 10 +/-2 dB, unter -32 dB bei 70 Hz
  • Mitten: 10 +/-2 dB, unter -32 dB bei 1 kHz
  • Höhen: 10 +/-2 dB, unter -32 dB bei 13 kHz

Herstellerlink: Stanton

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von DJ Rick Ski

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