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Soundcraft Ui24R Test

Fazit

Soundcraft hievt die Ui-Serie mit dem Ui24R auf ein neues Level. Die Studer-Mikrofonvorverstärker arbeiten deutlich rauschärmer und zusammen mit den umfangreichen Recording-Möglichkeiten fühlt sich das Ui24R auf Bühnen gleichermaßen wohl wie im Heimstudio. Auch bei den Mix-Möglichkeiten hat Soundcraft nachgelegt: mehr Eingänge, mehr Ausgänge und mehr Routing. Das Ui24R dürfte als FoH-Mixer oder als In-Ear-Verwaltung selbst für größere Bands eine interessante Alternative darstellen. Auch für Festinstallationen kann ich mir das Pult gut vorstellen.
Dass sich ein Touchscreen-Monitor samt Tastatur und Maus andocken lässt, ist cool. Bei einem Rack-Einbau sind die erforderlichen USB- und HDMI-Ports jedoch nur noch schwer zu erreichen, was man bei der Verkabelung beachten sollte. Nichts geändert hat sich bei der Ui-Remote-Software, die läuft auf gängigen Webbrowsern, sieht daher stets gleich aus und muss somit nur einmal erlernt werden. Außerordentlich erfreulich: Der WiFi-Router funkt auch im sichereren 5-GHz-Band. Das Ui24R wurde gegenüber seinen kleineren Brüdern in wesentlichen Punkten verbessert und ist daher auch teurer. In Anbetracht der Möglichkeiten geht das aber völlig in Ordnung.

Unser Fazit:
4 / 5
Pro
  • Studer-Mikrofonvorverstärker
  • Dual-Band-WiFi-Einheit
  • HDMI-Anschluss für Touchscreen-Steuerung
  • Feedback-Unterdrücker in den Ausgängen
  • USB-Player/Recorder
  • 22-kanaliges USB-Direct-Recording
  • 32-kanaliges Recording-Interface via USB
  • vier Lexicon-Effekteinheiten
  • zwei Kopfhörerausgänge
  • Digitech Amp-Modeling
  • mit jedem Webbrowser bedienbar
  • internes Netzteil
Contra
  • keine MIDI-Schnittstelle
  • Hall ohne Pre-Delay
  • Antenne steht über
  • WiFi-Unit kann nicht simultan 2,4 und 5 GHz anbieten
  • einige Bedienelemente Im Rack schwer erreichbar
Artikelbild
Soundcraft Ui24R Test
Für 999,00€ bei
Soundcraft Ui24R: Digitalmixer mit Remote-Steuerung
Soundcraft Ui24R: Digitalmixer mit Remote-Steuerung

Spezifikationen:

  • Soundcraft UI24R
  • 20 Mic/Line-Eingänge mit Neutrik-Armaturen, 2 Cinch-Line-Eingänge
  • 10 XLR/Line-Ausgänge, zwei Kinkenausgänge
  • zweikanaliger USB-Mediaplayer: fernsteuerbar, MP3, WAV und AIFF
  • Mehrspur-Recording: parallel auf USB-Stick und DAW
  • interne Samplerate: 48 kHz
  • Kopfhörerausgänge: 2
  • Signal Processing: von dbx, Lexicon und Digitech
  • RTA-Funktion: ja (120 Band RTA)
  • Ethernet: 2 x RJ45
  • WIFI: 2,4 und 5 GHz
  • Amp-Modelling für Kanal 1 & 2
  • Kanalausstattung: parametrischer 4-Band-EQ, Gate, Kompressor, De-Esser, HPF
  • Eingangsverzögerung: bis 250 ms (85 m)
  • Ausgangsverzögerung: bis 500 ms (170 m)
  • Effekteinheiten: vier Lexicon FX Geräte
  • Remotes: iOS, Android, Windows, MacOS, Linux (über HTML5)
  • Abmessungen: 19“ / 4HE, 16 cm tief
  • Gewicht: 5,1 kg
  • UVP: 1.290,- Euro

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GRZ Audio sagt:

#1 - 02.06.2019 um 10:29 Uhr

0

Über die Bedienung per html scheiden sich die Geister. Ich persönlich bevorzuge lieber eine App. Die Bedienung über html kam mir immer eine Spur langsamer vor als ich es von Mixern mit App gewohnt bin. Ich würde auf jeden Fall in das große Ui24R investieren. Dies hat im Vergleich zu seinen kleinen Geschwistern klar die Nase vorne. Es gibt eine tolle Tabelle hier digital-mischpult.de/soundc... wo man klar die großen Vorteile des Ui24R sehen kann.
Auf jeden Fall noch immer eines der modernsten digital Pulte auch wenn ich mir noch mehr Flexibilität im Signalrouting wünschen würde.

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