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Shout, Scream & Growl Workshop – Teil 4

Der Growl, auf gut Deutsch auch Grunzen genannt. Dieser extreme Effekt ist von den Schreitechniken des verzerrten Gesanges am einfachsten zu erlernen. Aus diesem Grund gehe ich bei dieser Workshop-Reihe als erste spezifische Schreiart auf den Growl ein. Hier lernst du alles, was du wissen musst, um ihn richtig durchzuführen.

(Bild: © Natascha Dittli (NataschaPrints))

Den ersten offiziellen Auftritt in der Rockgeschichte hatte er 1966 beim Song ‘Boris the Spider’ von The Who. Die große Verbreitung wurde aber erst durch den Metal erreicht, beziehungsweise findet er bis heute praktisch nur in diesem Genre Verwendung. Da seine Effektcharakteristik eher düster und bedrohlich wirkt, findet er in anderen Genres mit weniger aggressiver Erscheinungsform kaum ein Zuhause. Ausnahmen bestätigen die Regel 🙂
Der Death Metal ist der größte Vertreter des Growling. In dieser Stilistik wird fast nur der tiefe Schrei verwendet, um eben genau diese Düsterheit und Bedrohlichkeit zu erwirken, die den Death Metal definiert. Natürlich findet er auch in anderen Untergenres des Metal seinen Platz, viele Bands vermischen ihn gerne mit mehreren Gesangsarten.
Die Death Metal Band ‘Six Feet Under’ benutzt ausschließlich das Growlen. Hier ein gutes Beispiel für gesundes Grunzen:

Video: six feet under – T.N.T

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Im nachfolgenden Video erkläre ich, was alles wichtig ist für das Erlernen des Growls. Voraussetzung ist aber, dass die vorhergehenden Workshop-Einheiten über das Zwerchfelltraining und das Erlernen der Grundzerre trainiert wurden. Beziehungsweise, dass Fortgeschrittene mit diesen Grundpfeilern des Schreiens schon gut in Übung sind.
Das Zwerchfell ist auch in diesem Workshop ein sehr wichtiger Teil, um den Luftdruck komplett auf diesen Muskel zu verlagern; sowie den Rachen zu entspannen, welcher nur für die Zerre zuständig ist. Im Vergleich zu Scream und Shout braucht man für Growling etwas weniger Druck vom Zwerchfell und es ist beim Herführen gelassener zu bewerkstelligen. Aus diesem Grund fange ich mit dem einfacheren Effekt von den drei Haupteffekten des gutturalen Gesangs an, welche im Rock und Metal benutzt werden. Die Grundzerre mit geschlossenem Mund sauber und gelassen herführen zu können, ist der letzte Schritt, bevor man sich an das eigentliche Schreien wagen sollte. Danach steht dir nichts im Weg, mit dem Growl loszulegen. Viel Spaß!

Dein Stefan aka Johnny Matters

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(Bild: © Natascha Dittli (NataschaPrints))

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von Stefan Wipfli

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