Mit den beiden Highline-Isolator-Boxen richtet sich die Firma Radial Engineering in erster Linie an Gitarristen, die mit Amp-/Cab-Simulatoren on the road sind. Die beiden Highline-Boxen versprechen erstklassige und vor allem störgeräuschfreie Signalübertragung dank Symmetrierung und verbauten Jensen-Audio-Übertragern. Wir testen für euch sowohl die Mono- als auch die Stereo-Version.


- Was ist im Lieferumfang des Radial Engineering Higline Mono und Stereo?
- Wie sind die Radial Engineering Highline beschaffen?
- Welche Schnittstellen und Details bietet das Highline Stereo?
- Radial Engineering Highline im Praxischeck – kann es überzeugen?
- Build like a tank
- Bedienung des Radial Engineering Highline
- Wofür ist der Audio-Through-Ausgang am Highline bestimmt?
- Der Summierer der DI-BOX
- Welche Zielgruppe spricht Radial Engineering mit den Highline an?
- Radial Engineering Highline – mögliche Alternativen
- Fazit zum Radial Engineering Highline Test
Amp-Simulation ist eine mehr als praktische Angelegenheit und das Angebot ist mindestens so breit gefächert wie die Produktpalette an echten Amps. Flexibel einsetzbar und vor allem schnell und einfach auf- und wieder abgebaut, bieten Amp-Simulatoren die Möglichkeit, je nach Modell an jedem Ort verschiedene Amps und Effekte einzusetzen. Doch was, wenn das in stundenlanger Kleinstarbeit zu Hause erstellte Preset am neuen Kemper-Amp in der Venue zusätzlich mit dem Netzbrummen der örtlichen Lichtanlage verfeinert wird? Lange Gesichter bei allen Beteiligten sind da vorprogrammiert.
Um dieses Szenario zu verhindern, bietet Radial Engineering mit den beiden Highline-Line-Isolator-Boxen eine vielversprechende Lösung. Ausgestattet mit Jensen-1:1-Audio-Übertragern, liefern die passiven Boxen ein symmetrisches Signal mit zuschaltbarem Groundlift zur Beseitigung von aus Masseschleifen resultierendem Netzbrummen.
Was ist im Lieferumfang des Radial Engineering Higline Mono und Stereo?
Geliefert werden die beiden Radial Engineering Highline in bunt bedruckter Kartonage. Neben den Line-Isolatoren sind im Lieferumfang eine selbstklebende Gummibeschichtung für die Unterseite sowie eine Bedienungsanleitung enthalten. Als nettes Gimmick ist zusätzlich ein Sticker beigelegt.
Wie sind die Radial Engineering Highline beschaffen?
Bei Abmessungen von 70 × 108 × 44 mm (B × T × H) bringt die Mono-Variante gerade einmal 0,49 kg auf die Waage. Das Gehäuse ist vollständig aus Metall gefertigt und besteht aus zwei miteinander verschraubten Einzelkomponenten. Auf der Front verfügt das Mono-Modell über einen Eingang sowie eine Thru-Buchse in Form einer 6,35-mm-Klinke. Zusätzlich befindet sich auf der Front der SUM-Switch. Auf der Rückseite sind die symmetrische XLR-Ausgangsbuchse sowie der Groundlift-Switch untergebracht.
Die Oberseite der ansonsten pulverbeschichteten schwarzen Box ist mit einer dunkelgrauen Farbeinlage im oberen Bereich verziert. Neben Hersteller-Logo und Produkt-Name befinden sich dort zusätzlich sämtliche Ein-/Ausgangs- bzw. Button-Beschriftungen. Die Unterseite der Box kommt von Haus aus ohne Beschichtung, lässt sich aber mit der im Lieferumfang enthaltenen selbstklebenden Gummibeschichtung ergänzen.






Welche Schnittstellen und Details bietet das Highline Stereo?
Das Stereo-Modell verfügt ebenfalls über ein zweiteiliges, aus Metall gefertigtes Gehäuse. Mit Abmessungen von 84 × 127 × 45 mm (B × T × H) fällt die Box ein wenig größer aus als die Mono-Version, was sich auch im Gewicht von knapp einem Kilogramm bemerkbar macht. Auf der Front befinden sich neben den beiden 6,3-mm-Klinken-Input/Thru-Buchsen ein XLR-Sum sowie ein Thru-Sum-Switch. Zwei symmetrische XLR-Ausgangsbuchsen und ein Groundlift-Switch sind auf der Rückseite des Highline Stereo untergebracht.
Die Oberseite der Stereo-Box kommt ebenfalls im schwarzen und grauen Gewand. Wie beim Mono-Modell sind neben Hersteller- und Modellinfos sämtliche Ein-/Ausgänge sowie alle Schalterbeschriftungen an dieser Stelle lackiert. Die Unterseite der Box kommt gleichfalls von Haus aus ohne Beschichtung, lässt sich selbstverständlich aber auch mit selbstklebender Gummibeschichtung ergänzen.
































