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MXR Duke of Tone Test

Der MXR Duke of Tone ist ein extrem gut klingender Overdrive mit einer vorbildlichen Dynamik und einem sehr authentischen 60er Jahre Marshall-Sound. Die Grundtextur ist warm, cremig und dicht, wobei die Eigenschaften eines “transparenten Overdrives” hier voll gegeben sind. Damit richtet sich das Pedal an Freunde von Blues- bis Classic-Rocksounds, wohingegen Metaller aufgrund der niedrigeren Gainreserven hier eher ein Zusatzpedal für den Boost-Einsatz finden. Die Verarbeitung ist tadellos und das Umschalten der Clipping-Modes sowie die Option, am internen Trimmpoti und am Tone-Regler die Höhen anzugleichen, verleihen dem Pedal eine relative Flexibilität, ohne den Grundklang vollkommen zu verbiegen. Ob deutlich über 200 Euro für einen Overdrive im Miniformat angemessen sind, ist sicherlich diskussionswürdig, denn der Wampler Pantheon ist trotz zusätzlicher Optionen etwas günstiger. Grundsätzlich liegt der Preis für ein Pedal dieser Güte aber absolut im Rahmen und für Nicht-Amerikaner immer noch unter der berühmten Vorlage – von der Wartezeit ganz zu schweigen. Qualitativ gibt es hier definitiv nichts auszusetzen und aus meiner Sicht auch eine klare Kaufempfehlung!

Der MXR Duke of Tone bietet eine sehr gute Präsenz und Dynamik, gepaart mit einer cremigen Vintage-Marshall-Textur.
Unser Fazit:
Sternbewertung 5,0 / 5
Pro
  • sehr gute Präsenz und Dynamik
  • transparenter Sound
  • cremige Vintage-Marshall-Textur
  • 3 schaltbare Modi
  • tadellose Verarbeitung
Contra
  • keins
Artikelbild
MXR Duke of Tone Test
Für 219,00€ bei
  • Hersteller: MXR
  • Name: The Duke of Tone
  • Typ: Overdrive-Pedal
  • Herstellungsland: USA
  • Anschlüsse: In- & Output (6,3 mm Klinke), Netzteileingang (9-18 V)
  • Regler: Volume, Drive, Tone, internes Treble-Trimmpoti
  • Schalter: On/Off Fußschalter, Boost/OD/Distortion-Schalter
  • True Bypass: ja
  • Batteriebetrieb: nein
  • Stromverbrauch: 6 mA
  • Abmessungen (L x B x H): 92 x 40 x 49 mm
  • Gewicht: 152 g
  • Ladenpreis: 219,00 Euro (September 2022)
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von Haiko Heinz

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