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Mutable Instruments schließt die Tore – Schade!


Es ist nun so weit, die berühmte Ankündigung ist gemacht und nun gibt es klare Zeiten. Zum Ende des Jahres 2022 wird Mutable Instruments die Pforten für immer schließen. Der bekannte und sehr beliebte Hersteller aus Frankreich wird damit Geschichte geschrieben, aber auch etliche Nachahmer haben.

Mutable Instruments

Mutable Instruments ist Geschichte

Offiziell heißt es auf der Website von Mutable Instruments nun, dass der Modulhersteller mit hohem Innovationsfaktor und dem offenen Konzept hinter Émilie Gillet zum Ende diesen Jahres schließt. Dazu gehört, dass ab sofort keine neuen Module gebaut werden und die Firma Mutable Instruments dann nicht mehr existieren wird. Um den offenen Charakter zu demonstrieren, finden sich viele der Module und Konzepte als Open Source im Github-Account von Émilie wieder. Die Idee, die Firma aufzugeben und buchstäblich nach Australien zu gehen und sich mit Pinguinen zu beschäftigen (oder so), gab es bereits.

Erst kürzlich gab es ein sensationelles Update für Plaits, das das Modul mal eben “zum DX7 macht”, also einem 6-Operatoren-FM-Synthesizer. Genau dadurch zeigt Émilie eigentlich, wieso man diese Firma nur lieben konnte, denn man bekommt wirklich etwas – selbst noch “im sterben liegend” gibt es Updates – welche Firma hat zum Ende hin schon ihre Geräte noch einmal “frisch” gemacht?

Lizenzen vs. ungefragt gejagt

Einer der Gründe für die Aufgabe ist offenbar auch, dass Firmen offiziell die Konzepte hinter den Modulen übernehmen können. Deshalb gibt es im Hector-Effektmodul bis hin zu diversen Clones exakt die Funktionen, die es in Mutable Instruments Modulen gibt. Man findet sie auch in Arturias “Freak”-Synthesizer-Serien. Dort hat man ganz offensichtlich nicht gefragt und noch weniger bei “Brains” von Behringer.

Es gibt zudem in zahllosen weiteren Produkten Elemente oder komplette Funktionen der Mutable Instruments Produkte in aktuellen Modulen. Die meisten sind ebenfalls Module, andere bauen sie als Synthesemodell ein oder kommen einem “sehr bekannt vor” – und das schon aufgrund der Bezeichnung. Émilie hat die Synthesizer-Landschaft ordentlich umgedreht und bewegt. Das war schon mit den sehr beliebten analogen Filtermodulen des Polivoks Filters so und später mit dem wirklich großen Erfolg des Shruti Synthesizers, der auch das Logo bekannt machte. Den bekam man offiziell nur als Bausatz und genau deshalb ist der große Erfolg von tausenden verkauften Shrutis bemerkenswert.

Wer Reparaturen benötigt, kann sich noch bis Juni 2023 an Mutable Instruments wenden, danach ist der Ofen aus. Wir verlieren noch eine Träne der Dankbarkeit und trauern um diese Module, die wirklich in fast jedem System zu finden sind – das hat Gründe!

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Bildquellen:

  • Mutable Instruments: Mutable Instruments

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von Gearnews

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