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Motu BPM Test

DETAILS

Lieferumfang und Installation
Motu BPM kommt in einer festen Kartonverpackung ins Haus. Diese enthält die Installations-CD sowie zwei DVDs für die Sample-Library, einen iLok-Key (USB-Dongle) und das Handbuch. Auf der Installations-CD befinden sich neben Installations-Dateien für Mac und PC auch die Treiber für den iLok-Key. Hat man BPM installiert, müssen lediglich noch die beiden 7 und 8 GB großen Dateien der Sample-Library auf die Festplatte gewuchtet werden. Dies kann eine Weile dauern und bietet ein wenig Zeit, im Handbuch zu blättern. Für die Sample-Library kann im Übrigen auch ein externes Ziellaufwerk gewählt werden, um Platz auf der internen Platte zu sparen. Dazu muss dann ein Alias auf dem Mac bzw. eine Verknüpfung auf dem PC für jedes File erzeugt werden. Hierbei sei erwähnt, dass sich zwar ein kleiner Fehler bei der Pfadangabe im gedruckten Handbuch eingeschlichen hat, dieser aber im Kapitel Troubleshooting Erwähnung findet und auch auf den Update-Notes der Installations-CD behoben wurde.

Lieferumfang mit Handbuch, iLok-Key, Installations-CD und Sample-Library-DVDs

Konfiguration und Anleitung
Auf der Installations-CD befinden sich noch zwei Tutorial-Files sowie Pad-Presets für die Unterstützung von gängigen Pad-Controllern. Verfügbar sind Presets mit den Zuweisungen für die Akai MPD16, Akai MPD32, Korg padKONTROL sowie M-Audio TriggerFinger. Ich habe BPM zusammen mit der Akai MPD32 verwendet. Nach Übertragen des Presets konnten zumindest die Pads und Transport-Tasten der Akai MPD32 sofort verwendet werden. Dadurch spart man sich das lästige Zuweisen der MIDI-Befehle. Gefreut hätte ich mich zwar auch über das Ansteuern der Potis und Drehregler, aber diese bleiben erst mal nur durch die Maus erreichbar.

Den ersten Einstieg in die Beat Machine bietet das gedruckte Handbuch mit den beiden  Tutorials – es enthält zudem eine umfangreiche Beschreibung aller Funktionen und Effekte. Der üppigen 15 GB Sound-Library ist ebenfalls ein großer Teil des Handbuchs gewidmet, um mit einer akribischen Auflistung aller enthaltenen Sounddateien eine geordnete Übersicht zu schaffen. Einziger Wehrmutstropfen: Leider ist das Handbuch nur auf Englisch verfügbar und einige Abbildungen sind leider etwas dunkel abgedruckt. Dafür ist alles jedoch sehr ausführlich beschrieben, und man kann alle Funktionen gut nachschlagen.

Das grafische Interface – Überblick der wichtigsten Funktionen
Sind Software und Sample-Library installiert und steckt der iLok im USB-Steckplatz, kann die Software gestartet werden. Die Ladezeiten sind kurz, sowohl für Programm als auch für Effekte und Samples. Die grafische Benutzeroberfläche wirkt gelungen und macht einen guten Eindruck. Alles ist sehr übersichtlich gestaltet und bietet durch die Anlehnung an die MPC eine vertraute Umgebung für Beatbastler. Die virtuelle Imitation von Leder und Aluminium schafft in Verbindung mit den entworfenen Reglern eine angenehme Arbeitsatmosphäre auf dem Bildschirm. Die Software wirkt wie ein digitales Instrument in analogem Gewand. Groovy!

Die grafische Oberfläche von BPM

Überblick über die Hauptfunktionen
Den größten Platz nehmen die 16 Pads sowie das darüber liegende virtuelle Display ein. Rechts vom Display können die Arbeitsbereiche (Sequencer, Editor, Effektsektion, Mixer, Szenen- und Songüberblick) ausgewählt werden. Ebenfalls rechts vom Display sind die Master-Regler für Volume, Tune und Groove untergebracht.

Im unteren Teil befinden sich dann rechts von den Pads die Transport-Sektion, Scene- und Pattern-Auswahl und darüber die synthetischen Parameter für Pitch, Filter und Amplitude. Zur Linken der Pads sind die Auswahl-Buttons für die vier Pad-Bänke und die beiden Racks untergekommen, in denen chromatische Instrument-Sounds (z.B. Bass und Gitarren) oder eine Vielzahl von Loop-Formaten (REX, Apple Loops, Wav und Aiff) eingeladen werden können. Unten links befinden sich noch zwei Tasten, um BPM im Live-Mode (Abspielen von gebauten Szenen über die Pads) oder Song-Mode (Zusammenbauen eines Songs durch Szenen über die Pads) zu betreiben.

An der rechten Seite der grafischen Oberfläche ist der Browser angedockt, über den sowohl alle Sounds der Library als auch jeder Ort auf der Festplatte durchstöbert werden können. Hier kann vorgehört und geladen werden!
Über dem Display findet man neben dem Datei-Menü noch das MIDI-Routing und einen Sampler, auf den ich später noch näher eingehen werde.

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