Moog eröffnet die Software Deals der Woche mit Mariana, dem modernen Bass-Synthesizer aus dem Hause Moog, der die Klang-Struktur des Minimoog Model D und des Minitaur in eine Dual-Layer-Architektur überführt. Für 35 Euro erhaltet ihr mehr als nur einen Bass-Synth, den man kaum ignorieren kann. Dazu kommt der Sonnox Oxford Inflator Native, seit Jahren eines der meistverkauften Dynamics-Plugins überhaupt, jetzt für 39 Euro. Den Abschluss bilden die Slate Digital Virtual Tape Machines, eine detailgetreue Emulation zweier Studer-Bandmaschinen, für 75 Euro.

Software-Deals der Woche
Moog Mariana – jetzt 63 % reduziert
Moog hat mit Mariana einen Bass-Synthesizer veröffentlicht, der die Klanggeschichte des Hauses in ein modernes Plugin-Format bringt. Die Architektur greift auf die Charakteristik klassischer Moog-Bass-Synthesizer zurück, darunter der legendäre Minimoog Model D und der Minitaur, und kombiniert sie mit einer Dual-Layer-Struktur, die zwei vollständige Synthesizer-Instanzen übereinanderlegt. Das Ergebnis ist ein Plugin, das sowohl als klassischer Mono-Bass als auch als duophoner Synthesizer mit zwei unabhängig spielbaren Stimmen funktioniert.
Jeder der beiden Layer baut auf zwei Oszillatoren mit Hardsync, variablem Phase-Offset für Oszillator 2, Pulsweitenmodulation, einem Sub-Oszillator und einem Rauschgenerator auf. Zwei resonanzfähige Moog-Filter pro Layer, dazu ein drittes Filter ausschließlich für den Sub-Oszillator, geben der Filtersektion ungewöhnliche Tiefe. Stereo-Oszillatoren und eine Crossover-Filter-Funktion ermöglichen dabei breite Stereo-Darstellungen, während das Fundament mono bleibt und sich damit problemlos in den Bassbereich eines Mixes einfügt. Die Modulationssektion bringt pro Layer drei LFOs, drei Hüllkurven- und zwei Zufallsgeneratoren, alles über eine umfangreiche Mod-Matrix frei zuweisbar. Hinzu kommt CV-Vernetzung mit den Moogerfooger Effects Plugins für ein modulares Moog-Ökosystem direkt in der DAW.
In der Praxis ist Moog Mariana vor allem für elektronische Musikproduktion interessant, in der Basslines eine tragende Rolle spielen. Der Dual-Layer-Ansatz erlaubt es, zwei klanglich unterschiedliche Bass-Sounds zu schichten, etwa einen Sub-Bass auf einem Layer und einen charaktervollen Mid-Bass auf dem anderen, und das Mixverhältnis dynamisch zu steuern. Die integrierte Sättigungs- und Kompressionssektion mit Tube-, Tape- und Overdrive-Charakteristik sowie ein Echtzeit-Metering-Block ersparen den Griff zu weiteren Plugins, bevor das Signal in den Mix geht. Für 35 Euro ist Moog Mariana ein wirklich interessantes Angebot dieser Woche.
Moog Mariana gibt es zurzeit und bis zum 2. August hier bei Thomann* für 35,00 Euro anstatt 95,00 Euro mit 63 % Rabatt.
Sonnox Oxford Inflator Native – jetzt 76 % reduziert
Sonnox hat mit dem Oxford Inflator eines der meistdiskutierten und meistverkauften Mixing-Plugins überhaupt entwickelt. Das Plugin hat seinen Ursprung in der Oxford Digital Console und taucht seit Jahren in den Effektketten professioneller Mix- und Mastering-Engineers auf, weil es etwas kann, das konventionelle Kompressoren und Limiter nicht leisten: die wahrgenommene Lautheit eines Signals erhöhen, ohne den typischen Pumpen-Effekt der Dynamikverarbeitung zu erzeugen.
Inflator arbeitet mit einem statistisch basierten Algorithmus, der die Pegelverhältnisse innerhalb eines Signals neu gewichtet, ohne dabei die Dynamik spürbar zu komprimieren. Ein einziger Effect-Level-Regler steuert die Intensität des Eingriffs, ein Curve-Regler beeinflusst den wahrgenommenen Klangcharakter von transparenter Lautheitserhöhung bis hin zu röhrenartig gesättigtem warmen Sound. Der Band-Split-Modus erlaubt unabhängige Bearbeitung von Low, Mid und High, was feinere Eingriffe möglich macht als der globale Direktmodus. Eine Clip-0dBr-Funktion aktiviert einen internen weichen Headroom-Bereich oberhalb des digitalen Maximums, was dem Plugin seinen Ruf für „mehr Lautheit als eigentlich möglich“ eingebracht hat.
Im Mixing-Alltag sitzt der Sonnox Oxford Inflator am häufigsten auf dem Master-Bus, auf Drum-Gruppen oder auf Vocals, die sich im Mix nicht genug durchsetzen. Wer ihn zum ersten Mal benutzt, merkt schnell, dass er kein Ersatz für einen Kompressor ist, sondern eine eigenständige Klangformung darstellt. Subtile Einstellungen machen einen Mix voller und präsenter, ohne dass der Eingriff überhaupt auffällt. Wer ihn stärker einsetzt, bekommt den röhrenartigen Charakter, der bestimmten Quellen eine Art Klangwärme gibt, die ohne Sättigung schwer zu erzielen ist. Ein absoluter No-brainer.
Ihr könnt ihr den Sonnox Oxford Inflator Native hier bei Thomann* für 39,00 Euro anstatt 159,99 Euromit 76 % Rabatt kaufen. Das Angebot ist bis zum 15. Juli aktiv.
Slate Digital Virtual Tape Machines – jetzt 48 % reduziert
Slate Digital hat sich seit Jahren auf hochwertige Emulationen klassischer Studio-Hardware spezialisiert, und die Virtual Tape Machines gehören zu den meistgelobten Produkten des Herstellers. Das Plugin emuliert zwei historische Studer-Bandmaschinen in ihrer Klangcharakteristik: eine 2-Zoll-16-Spur-Maschine aus den NRG Recording Studios, üblicherweise für das Tracking von Einzelspuren genutzt, und eine halb-Zoll-2-Spur-Maschine von Howie Weinberg Mastering, klassischerweise im Mastering-Einsatz. Beide Maschinen wurden messtechnisch erfasst und präzise modelliert.
Die Bedienoberfläche der Slate Digital Virtual Tape Machines ist bewusst schlank gehalten: Input, Output, Bias-Einstellung, Tape-Geschwindigkeit (15 oder 30 ips), Tape-Breite und Tape-Typ stehen zur Auswahl. Die Wahl der Geschwindigkeit beeinflusst das Bassverhalten spürbar, 30 ips klingt strammer und definierter, 15 ips voller und runder. Zwei Tape-Einsteullungen mit unterschiedlichen Headroom-Eigenschaften und Sättigungscharakteren stehen pro Maschine zur Verfügung. Im Settings-Panel lassen sich darüber hinaus globale Kalibrierungspegel, Rauschreduzierung, Wow & Flutter, Bassausrichtung und VU-Meter-Ballistics feinjustieren.
In der Praxis funktionieren die Slate Digital Virtual Tape Machines auf mehreren Ebenen. Wer das Plugin auf jede Spur eines Arrangements legt, bekommt einen Mix, der sich anfühlt wie auf einer analogen Bandmaschine aufgenommen: mehr Zusammenhalt, runder in den Höhen, mit einer subtilen Sättigung, die transiente Spitzen abfedert, ohne zu komprimieren. Auf der Summe oder im Mastering wirkt die Halbzoll-Emulation: wärmer, tiefer, mit einer Präsenz, die digitale Mixe häufig vermissen lassen. Für 75 Euro gehört das Plugin zu den lohnenden Angeboten dieser Woche, besonders für alle, die ihren Sound analog anlegen wollen, ohne echte Hardware anschaffen zu müssen.
Bis zum 22. Juni könnt ihr die Slate Digital Virtual Tape Machines hier bei Thomann* für 75,00 Euro anstatt 145,00 Euro mit 48 % Rabatt kaufen.
*Hinweis: Dieser Artikel zu den Software Deals der Woche mit Plugins von Moog, Sonnox und Slate Digital enthält Werbelinks, die uns bei der Finanzierung von Gearnews helfen. Keine Sorge: Der Preis für euch bleibt immer gleich! Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Danke für eure Unterstützung!























