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Mooer D7 X2 Delay & Mooer R7 X2 Reverb Test

Das Mooer D7 X2 Delay und das Mooer R7 X2 Reverb von Mooer sind gelungene Weiterentwicklungen ihrer beiden kleinen Geschwister aus der Micro-Serie und überzeugen mit neuen Features wie dem zusätzlichen Tap-Tempo (D7), dem Stereo-Betrieb und der Preset-Wahl per Fuß. Insgesamt ist die Bedienung der beiden „großen“ etwas logischer und übersichtlicher geworden, was natürlich in erster Linie dem zweiten Fußschalter und dem größeren Gehäuse geschuldet ist und auch die sieben zusätzlichen Effekt-Modi bergen einige interessante Features in sich. Ob die Verdopplung der Presets auch den vergleichsweise hohen Preis rechtfertigt sei allerdings dahin gestellt, denn sollte man nicht zu den ständig experimentierfreudigen Gitarristen zählen und einfach nur Lust auf zwei oder drei gute Delay- oder Reverb-Sounds haben, wirkt die Auswahl etwas erschlagend und teilweise auch unbrauchbar. Nichtsdestotrotz sind das D7 X2 und das R7 X2 zwei tolle Optionen, um sich in der Welt der zeitbasierten Effekte mal so richtig auszutoben und Erfahrungen zu sammeln. Und vielleicht hat der eine oder andere ja schon immer von einem Bit-Crusher im Delay-Signal geträumt …

Die beiden Mooer D7 X2 Delay & Mooer R7 X2 Reverb Effektpedale bieten eine große Auswahl an Effekten, die jedoch teilweise etwas praxisfern anmuten.
Unser Fazit:
Sternbewertung 4,0 / 5
Pro
  • einfache Bedienung
  • übersichtliches Layout
  • gelungene neue Presets
  • Tap-Tempo Funktion (D7)
Contra
  • Presets wirken teilweise praxisfern
  • recht hoher Preis im Vergleich zu den Micro-Versionen
Artikelbild
Mooer D7 X2 Delay & Mooer R7 X2 Reverb Test
Für 169,00€ bei
  • Hersteller: Mooer
  • Modell: D7 X2 Delay / R7 X2 Reverb
  • Typ: Delay-Pedal /Reverb-Pedal
  • Anschlüsse: Stereo-In, Stereo-Out, Netzteil
  • Stromversorgung: 9 V-Netzteil (im Lieferumfang)
  • Stromaufnahme: 300 mA
  • Abmessungen: BxHxT 70 x 50 x 115 mm
  • Gewicht: 305 g
  • Ladenpreis:
  • Mooer D7 X2 Delay 129,00 Euro (Oktober 2021)
  • Mooer R7 X2 Reverb 149,00 Euro (Oktober 2021)
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von Michael Krummheuer

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