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Millenium DT-900 Drum Throne Round Test

Praxis

Im praktischen Betrieb verhält sich unser Testmodell technisch absolut unauffällig, schließlich ist das Design ein seit Jahren verwendeter Standard. Mir gefällt der sichere Stand, den das Basisteil gewährleistet, und auch die Höheneinstellung per Drehspindel wirft keinerlei Fragen auf. Ein typisches Ärgernis günstigerer Hardware ist die zu stramm sitzende Memory-Schelle, erst ein zu Hilfe genommener Schraubenzieher sorgt für die nötige Beweglichkeit. 

Fotostrecke: 2 Bilder Steht robust, allerdings klemmte die Memory Lock im Testlauf.
Fotostrecke

Bei längeren Sessions offenbart das Sitzteil Komfort-Schwächen

Als 105-Kilo-Mensch fühle ich mich auf dem DT-900 nur kurze Zeit wohl. Die weiche Polsterung lässt mich umgehend so weit absinken, dass ich die Holzplatte spüren kann, auf welcher die „Software“ befestigt ist. Eine anschließende Probe spiele ich mit dem DT-900 etwa eine halbe Stunde lang, um dann auf meinen eigenen K&M 14000 Gomezz zu wechseln. Eine Aktion, die mir wieder zeigt, wie wichtig es für schwerere und/oder vielbeschäftigte Trommler ist, das richtige Hockermodell auszuwählen. Den leichtgewichtigeren unter meinen Schülern, welche ich zur Sitzprobe bitte, gefällt der Hocker. Manche mögen ihn sogar lieber als meine anderen, in Sattelform gehaltenen und üppig gepolsterten Edelsitze. Akustisch ist unser Testexemplar angenehm leise, beim Drehen quietscht nichts. Das ist für leise Gigs oder Aufnahmen ein klarer Pluspunkt, den manch teurerer Hocker so nicht für sich verbuchen kann. 

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Profilbild von Ronny Funk

Ronny Funk sagt:

#1 - 21.11.2018 um 19:14 Uhr

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Bin ja auch nicht leicht. Also muss ich entweder mein Cajon als Drummersitz nehmen oder mir doch einen deutlich teureren Hocker holen.

Kommentare vorhanden
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