Meinls Pure Alloy Custom Serie wächst und gedeiht auch im Jahr 2026. Der neueste Streich, das Super Bell Ride 21“, verfolgt dasselbe Konzept wie die anderen Modelle der beliebten Reihe. Die Meinl-eigene Spezialbronze namens B12 („Pure Alloy“) wird dabei weitgehend automatisiert zugeschnitten, gehämmert und abgedreht. Dank einer speziellen Oberflächenbehandlung sieht das Ganze am Ende fast aus wie die – deutlich teureren – Byzance-Modelle aus türkischer B20-Bronze. Unser Testobjekt zieht die Blicke allerdings noch wegen eines anderen Attributes auf sich: der monströs großen Glocke. Wie das Instrument klingt und wie es sich spielt, erfahrt ihr auf den folgenden Zeilen.

- extrem klar und fokussiert
- durchsetzungsstark, aber nicht übermäßig harsch
- sehr gut verarbeitet
- keins

Dass es sich beim Super Bell Ride 21“ mitnichten um einen Allrounder handelt,…
… verrät schon der erste optische Eindruck. Eine Kuppe solchen Ausmaßes verfolgt nämlich verschiedene Zwecke und keiner davon ist auf Vielseitigkeit ausgelegt, geschweige denn für Jazziges. Der erste ist die Stabilisierung des Beckenkörpers, was zu einer höheren Grundfrequenz und Verwindungssteifigkeit beiträgt. Der zweite betrifft schlicht die Lautstärke, die die Glocke zum Gesamtklang beiträgt. Je größer, desto lauter, könnte man sagen. Der nächste Faktor ist das schiere Gewicht.
Mit 3270 Gramm ist das Teil der schweren Gewichtsklasse zuzuordnen, was wiederum die Durchsetzungskraft und den klanglichen Fokus erhöht. Davon abgesehen, fällt das Becken mit der relativ kleinteiligen Hämmerung seiner „Artgenossen“ sowie dem dunklen, aber glänzenden „Smoked Bronze“ Finish auf der Spielseite auf. Unten erstrahlt das Instrument im Hochglanz-Look.





















