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Marek Bereza Koala Sampler Test

Es ist kein Geheimnis, dass Apples App Store eine ergiebige Fundgrube für sehr günstige (oder auch kostenlose) inspirierende Programme und Gadgets für Musiker ist.

Koala_Sampler_B01_Test


Eine solche Inspirationsquelle ist der Koala Sampler vom Programmierer Marek Bereza. Wofür die charmante App zu gebrauchen ist, hört und lest ihr in unserem Kurztest.

Details & Praxis

Konzept

Der Koala Sampler ist eine Kombination aus Sampler und Sequenzer mit DJ FX zur Verwendung am iPhone, iPad und iPod touch. Samples können zwar auch importiert werden, allerdings drängt sich das vollkommen unkomplizierte Recording über das integrierte Mikrofon des Apple-Geräts förmlich auf. Bis zu 64 Samples stehen zum Realtime-Recording von 32 Sequenzen/Pattern mit bis zu 16 Beats zur Verfügung.

Fotostrecke: 3 Bilder Die Bedienung an meinem kompakten iPhone SE2 ist vollkommen unproblematisch.
Fotostrecke

Wie klingt der Koala?

Ein Sampler klingt grundsätzlich so gut oder schlecht wie die zur Verfügung stehenden Samples. Nun besteht der Reiz des Koala Samplers eher nicht darin, Akustik-Jazz zu produzieren. Ein gewisser Trash-Faktor, um kuriose Beats zu bauen ist durchaus erwünscht. Zur Klanggestaltung stehen die Mic FX More Bass, More Treble, Fuzz, Robot, Reverb, 8ve Up, 8ve Down und Bass Synth schon während der Aufnahme parat. In dieser Reihenfolge hört ihr die Mic FX auch im entsprechenden Audiobeispiel.

Audio Samples
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Sequence Performance (iPhone Mic) DJ FX (iPhone Mic) Sequence tonal (iPhone Mic) bonedo Beat (iPad Mic) Mic FX (iPhone Mic)

Über ein spezielles Mixer-Fenster verfügt der Koala Sampler übrigens nicht, was aus meiner Sicht aber überhaupt kein Problem darstellt, da sich im Sample-Menü die einzelnen Sounds (auf nach erfolgter Sequenz-Aufnahme) in Lautstärke, Pan und auch Pitch regeln lassen. Die nun folgenden Hörbeispiele basieren ausschließlich auf Geräuschen, die ich mit dem Mund und meiner Hand erzeugt und an den internen Mikrofonen meines iPhone und iPad aufgenommen habe.

Fotostrecke: 3 Bilder Die DJ FX, hier beim iPad
Fotostrecke

Dabei kommen auch die DJ FX zum Einsatz, außerdem hat die „Produktion“ jeweils nicht länger als ein bis drei Minuten in Anspruch genommen, was das charmante am Koala Sampler ist. Man fühlt sich animiert, einfach mal spontan etwas ausprobieren, ohne vom teilweise überambitionierten Funktionsumfang ähnlicher Beat-Apps abgeschreckt zu werden.

Fazit

Es passiert nicht selten, dass einen die Muse gerade dann küsst, wenn man unterwegs und nicht im Studio ist. Das Smartphone hat man meistens dabei und im Handumdrehen hat man mit dem Koala Sampler ohne weiteres Zubehör einen Beat oder eine musikalische Idee skizziert. Die Bedienung der sinnvoll gewählten Features fällt selbst an einem kleineren iPhone Modell leicht und die Resultate lassen sich durchaus als Add-On-Element in einer DAW-Produktion verwenden. Probiert es aus!

PRO:
  • inspirierende und animierende Beat-App
  • hervorragend auch an kleinen iPhone-Modellen bedienbar
  • intuitive Bedienung
  • sinnvoller Funktionsumfang
  • günstig
  • CONTRA:
  • vereinzelte Knackser bei Verwendung der DJ FX
  • FEATURES:
  • Sampler/Sequenzer für iPhone, iPad und iPod touch
  • speichert bis zu 64 Samples (Aufnahme und Sample Import)
  • 8 Microphone FX
  • 16 DJ DX
  • Sequenzer mit automatischer Quantisierung und Swing
  • Pad- und Keyboard-Mode (verschiedene Skalen)
  • MIDI
  • Piano Roll Editor/AUv3 als In-App-Kauf verfügbar
  • Resampling
  • WAV-Export
  • Systemvoraussetzungen: mindesens iOS 10.0+, iPadOS 10.0+
Preis:
  • 3,99 EUR per Download im Apple App Store
  • In-App-Käufe: Samurai Edition: 3,99 EUR per Download im Apple App Store
  • In-App-Käufe: Koala AUv3 Plugin:3,99 EUR per Download im Apple App Store

Unser Fazit:

Sternbewertung 4.5 / 5

Pro

  • inspirierende und animierende Beat-App
  • hervorragend auch an kleinen iPhone-Modellen bedienbar
  • intuitive Bedienung
  • sinnvoller Funktionsumfang
  • günstig

Contra

  • vereinzelte Knackser bei Verwendung der DJ FX
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Marek Bereza Koala Sampler Test
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von Peter Könemann

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