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Kasleder Vintage King Test

Das Kasleder Vintage King macht schon im Namen deutlich, wohin die Reise klanglich gehen soll. Zumal die Kombination aus Fuzz und Overdrive in einem Pedal durchaus ihren Charme haben kann. Der Hersteller verspricht den perfekten Klang alter Zwei-Transistoren-Zerrer aus einem qualitativ hochwertig gefertigten Pedal. Als Vorbilder dienen dem Vintage King dabei die beiden Zerrer-Ikonen Fuzz Face und Rangemaster Treble Boost Style.

Kasleder Vintage King TEST

Kasleder Vintage King – das Wichtigste in Kürze

  • kombiniert Fuzz und Overdrive in einem Pedal
  • als Vorbilder dienen Fuzz Face und Rangemaster Treble Boost Style
  • variable Zerrsounds, nebengeräuscharm
  • handgefertigt in Ungarn auf hohem Niveau

Das Kasleder Vintage King präsentiert sich hochwertig in jedem Detail

Von 2014 bis 2019 entwickelte Albert Kasléder Effektpedale für Höfner und startete anschließend seine eigene Fertigung zusammen mit Eszter Budavári, die für Grafik und Design der Pedale zuständig ist.

Aber nicht nur die attraktive Beard-Grafik auf der reduzierten Oberfläche macht das Vintage King besonders, auch der Rest hat einiges zu bieten. Das Pedal steckt in einem robusten, mattgrau-pulverbeschichteten Metallgehäuse und ist auffallend hochwertig gefertigt. Im Lieferkarton befinden sich neben einer Bedienungsanleitung, die auch auf der Herstellerwebsite einzusehen ist, Gummifüßchen, die sich optional anbringen lassen, sowie ein Stoffsäckchen, in das das Pedal eingehüllt ist. Das Vintage King wird in Handarbeit in Ungarn gefertigt und bringt bei Abmessungen von (BxHxT) 117 x 51 x 93 mm 332 Gramm auf die Waage.

Kasleder Vintage King Staubbeutel
Fotostrecke: 4 Bilder Im Stoffbeutel vor Staub geschützt erscheint der Kasleder Vintage King im bonedo-Testlabor.
Fotostrecke

Auch im Inneren zählt beim Vintage King Qualität

Die Ein- und Ausgangsbuchsen befinden sich an der Stirnseite, ebenso die Netzteilbuchse, die den standardisierten Hohlstecker mit innen liegendem Minuspol und dadurch fließende 9 Volt aufnimmt. Optional ist auch Batteriebetrieb möglich. Dazu müssen die vier Schrauben gelöst werden, die die Unterseite mit dem restlichen Gehäuse verbinden. Die Stromaufnahme beträgt übrigens 10 mA. Wird das Pedal mithilfe des Fußschalters aktiviert, leuchtet eine blass-weiße LED, was lobend hervorgehoben werden muss!

Natürlich besitzt das Vintage King einen True-Bypass, der das einkommende Signal im deaktivierten Zustand des Pedals an der Schaltung vorbei direkt an den Ausgang weiterleitet.

Der Blick in das Innere bestätigt den hochwertigen Eindruck. Laut Herstellerwebsite hat man bezüglich der verbauten Teile in das obere Regal gegriffen, was den nicht gerade als Schnäppchen zu bezeichnenden Preis rechtfertigt, dazu kommt die Handarbeit. Bei den verwendeten Bauteilen handelt es sich durchweg um qualitativ hochwertige Komponenten wie NOS Vintage SI-Transistoren, Panasonic & Würth Kondensatoren sowie Lumberg- und Neutrik-Anschlüsse. Ein Trimmpoti im Inneren erlaubt das Einstellen des BIAS.

Klanglich soll das Vintage King einen Rangemaster Treble Boost Style sowie ein Fuzz Face kombinieren, eine durchaus interessante Mischung, die natürlich im Praxisteil näher untersucht wird!

Die Bedienfläche beherbergt ein Volume-Poti zum Einstellen der Lautstärke, Beard und Fuzz definieren den Zerrgehalt des entsprechenden Effektes. Auf den butterweich regelnden Potis sitzen geriffelte Metallknöpfe, die ein rutschfreies Einstellen ermöglichen.

Kasleder Vintage King Stirnseite
Fotostrecke: 7 Bilder Bei der Suche nach Anschlüssen wird man an der Stirnseite fündig.
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