Anzeige

Funk Gitarren Workshop #6

In dieser Workshop-Ausgabe wird es etwas fröhlicher, denn heute stehen die Dur Akkorde im Fokus. Dabei teile ich die Chords in zwei Gruppen ein: die Dominant-Sept Akkorde (z.B. C7) mit kleiner Septime und die Dur-Akkorde mit großer Septime (z.B. Cma7).

Funk_Gitarre_WS6_RZ


Doch wie immer, hier zunächst einmal die kompletten Noten des Workshop-Teils als PDF-Download:

Workshop

Starten wollen wir unseren Workout mit ein paar Voicings (als PDF-Downloads), diesmal auch über vier Saiten gegriffen. Der Grundton ist dabei wie gewohnt als Raute markiert. Er muss nicht mit gegriffen werden, sondern wurde nur zur Orientierung angegeben.

Dur Akkorde (Dominant-Sept-Bereich)

Dur Akkorde (Major-7-Bereich)

Hier die Maj7 Akkorde als PDF-Download:

Übung 10

Um die Voicings in den Griff zu bekommen, habe ich jetzt wieder eine kleine Übung mit Jamtrack vorbereitet – und diesmal ist es euch völlig freigestellt, welche Voicings ihr verwendet.
Spielt einen eintaktigen Rhythmus und wechselt die Griffe nach Lust und Laune. Sucht euch zu Beginn zunächst einmal vier Varianten heraus, die für euch gut miteinander harmonieren, und spielt sie mit dem eintaktigen Rhythmus-Pattern. Danach könnt ihr vier andere Griffe ins Spiel bringen – und ebenso verfahren. Wenn das irgendwann dann keinen Kick mehr bringt, könnt ihr natürlich auch alle Akkorde auf der Liste nacheinander spielen. Wie gesagt: Ihr entscheidet!
Hier wäre mein erster Vorschlag für den Groove und vier Voicings:

Zum Vergrößern ins Bild klicken
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Audio Samples
0:00
Übung 10A

Probiert nun zum Jamtrack eure eigenen Grooves und Akkorde aus.

Audio Samples
0:00
Übung 10A – Jam Track

Jetzt machen wir das Gleiche mit den major7-Voicings. Es geht ebenfalls mit einem normalen Dur Akkord los – und beim Jamtrack habt ihr dann wieder alle Freiheiten und könnt nach Lust und Laune experimentieren.

Zum Vergrößern ins Bild klicken
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Audio Samples
0:00
Übung 10B Übung 10B – Jam Track

Übung 11

In der nächsten Übung werden wir das Ganze in unterschiedlichen Tonarten und auch mit Akkordwechseln trainieren. Wir bleiben also nicht ewig auf einem Akkord stehen, sondern wechseln in den nächsten drei Beispielen taktweise zwischen Bb7 und Eb7. Dabei verwende ich nicht immer nur die kompletten Griffe, mitunter spiele ich auch nur zwei oder drei Saiten, um so ein wenig Dynamik und Abwechslung ins Spiel zu bringen.
Es geht entspannt los mit Beispiel A, bei dem primär zwei Saiten gespielt werden – und auch der Wechsel ist recht einfach. Der Übersicht halber habe ich übrigens auch hier auf ganz detaillierte Akkordbezeichnungen verzichtet. Bei den Audio-Beispielen beginnt zuerst die Gitarre mit den Drums alleine, nach acht Takten kommt dann der Bass hinzu. Später hört die Gitarre auf und ihr könnt mit Bass und Drums jammen.

Zum Vergrößern ins Bild klicken
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Audio Samples
0:00
Übung 11A

Beim nächsten Beispiel wird etwas intensiver in den Saiten “gerührt”. Dabei wird der Bb7 Akkord aufgeteilt, zuerst werden die tiefen, dann die hohen Saiten gespielt. Beim Eb7 kommt dann noch ein typischer Halbton-Slide zum Einsatz.

Zum Vergrößern ins Bild klicken
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Audio Samples
0:00
Übung 11B

Im nächsten Beispiel bleiben wir auf den hohen drei Saiten, beim Eb7 im zweiten Takt gibt es als Zugabe einen kleinen chromatischen Abgang.

Zum Vergrößern ins Bild klicken
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Audio Samples
0:00
Übung 11C

Es geht weiter mit den Major-7-Akkorden. Zur Eingewöhnung habe ich das Tempo etwas herunter geschraubt. Slow Groove ist angesagt und auch hier ist eine B-Tonart an der Reihe.

Zum Vergrößern ins Bild klicken
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Audio Samples
0:00
Übung 11D

In den nächsten beiden Beispielen geht es richtig zur Sache, denn es gibt viele Lagenwechsel pro Takt und Akkord.

Zum Vergrößern ins Bild klicken
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Audio Samples
0:00
Übung 11E
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Audio Samples
0:00
Übung 11F

Song 6

Wie immer an dieser Stelle kommen wir jetzt zum abschließenden Song, bei dem alle neuen und alten Inhalte miteinander verbunden werden. Im Gegensatz zu den Übungen, bei denen Akkordwechsel angesagt waren, bleiben wir bei unserem Song (bis auf die vier Intro-Takte) komplett in Bb – mal in Dur, mal in Moll.

A-Teil

Im Intro wird die Song-Tonart nach allen Regeln der Kunst mit einem Dominant-Akkord vorbereitet. Die Gitarre spielt hier ein bekanntes Sechzehntel Pattern und Voicing, das ich mir bei einem gekrönten Haupt aus Minneapolis ausgeliehen habe. Allerdings sind in meiner Version die Zählzeiten ´1´ und ´2+´ etwas härter angeschlagen. Außerdem spiele ich den kompletten Song im Swing-Groove, das bedeutet, dass die Aufschläge (Sechzehntel-off-beats) leicht verzögert angeschlagen werden.

Zum Vergrößern ins Bild klicken
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Audio Samples
0:00
Song 6A

B-Teil

Jetzt kommt der Hauptteil mit einem Akkordlick aus dem Bb7-Fundus.

Zum Vergrößern ins Bild klicken
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Audio Samples
0:00
Song 6B

C-Teil

Im C-Teil gibt es eine kleine Variation, wir bleiben aber gnadenlos in Bb7.

Zum Vergrößern ins Bild klicken
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Audio Samples
0:00
Song 6C

D-Teil

Zur Abwechslung kommt es im Mittelteil zu einer harmonischen Veränderung, Bbm7 ist angesagt.

Zum Vergrößern ins Bild klicken
Zum Vergrößern ins Bild klicken
Audio Samples
0:00
Song 6D

Lead Sheet

Zum Abschluss gibt es jetzt noch den Ablauf des Songs als PDF. Orientiert euch an den Buchstaben für die Einzelteile.

Audio Samples
0:00
Song 6 – Komplett Song 6 – Playback
Hot or Not
?
Funk_Gitarre_WS6_RZ Bild

Wie heiß findest Du diesen Artikel?

flame icon flame icon flame icon flame icon flame icon
Your browser does not support SVG files

von Thomas Dill

Kommentieren
Kommentare vorhanden
Schreibe den ersten Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Für dich ausgesucht

Die besten Gitarren-Soli - Free - All Right Now - Workshop

Gitarre / Workshop

All Right Now war ein Hit der Band Free aus dem Jahr 1970, in dem Paul Kossoff sein solistisches Können zeigt. Hier gibt es das Ganze zum Nachspielen.

Die besten Gitarren-Soli - Free - All Right Now - Workshop Artikelbild

Heute möchte ich euch einen Musiker vorstellen, der in der 60er und 70er Jahren zu den vielversprechendsten Sternen am Gitarrenhimmel zählte: Paul Kossoff. Geboren wurde der Brite 1950 in London und im Alter von 15 Jahren griff er, inspiriert von Eric Clapton, zur Gitarre. Bewaffnet mit seiner Les Paul Custom tingelte er durch die Clubs, bevor er mit Andy Fraser, Simon Kirke und Paul Rodgers 1968 die Band Free gründete. Free galt damals als eine Art Supergroup und releaste im Zeitraum von 1968 und 1973 insgesamt sechs Longplayer, bevor sich die Band 1973 wieder auflöste. Nach einer langen Drogen- und Alkoholkarriere verstarb Kossoff tragischerweise 1976 an Herzproblemen auf einem Flug von Los Angeles nach New York im zarten Alter von gerade einmal 26 Jahren.

Die besten Gitarren-Soli - Fleetwood Mac/Peter Green - Albatross - Workshop

Gitarre / Workshop

Wer in den 60ern und 70ern Gitarre lernte, der versuchte sich auch an Albatross von Fleetwood Mac. Den zeitlosen Klassiker sezieren wir in unserem Workshop.

Die besten Gitarren-Soli - Fleetwood Mac/Peter Green - Albatross - Workshop Artikelbild

In unserer heutigen Folge wollen wir uns dem jüngst verstorbenen Gitarristen und "Fleetwood Mac"-Gründer Peter Green widmen, einem Musiker, der seiner Leidenschaft meist eher unscheinbar nachging, und dennoch einen gigantischen Fußabdruck in der frühen Rockgeschichte hinterlassen hat.Peter Green, geboren 1946, nannte Eric Clapton seinen großen musikalischen Einfluss und sollte diesen sogar kurzzeitig bei John Mayall and the Bluesbreakers vertreten, bevor sich die Formation komplett auflöste und aus dessen Mitgliedern die legendäre Band "Fleetwood Mac" entstand. In den ersten drei Jahren seines Mitwirkens von 1967 bis 1970 trugen Greens Kompositionen erheblich zum Erfolg der Band bei, die mit Hits "Oh Well", "Albatross" und "Black Magic Woman" Weltruhm erlangten. Insbesondere das letztgenannte Stück sollte später durch Carlos Santana

Die besten Gitarren-Soli - ZZ Top - La Grange - Workshop

Gitarre / Workshop

Seit 1969 bietet ZZ Top nicht nur optisch, sondern auch musikalische eine unverwechselbare Performance. Wir haben uns ihren Hit La Grange näher angeschaut.

Die besten Gitarren-Soli - ZZ Top - La Grange - Workshop Artikelbild

Neben Stevie Ray Vaughan zählen die drei bärtigen Herren von ZZ Top sicherlich zu den größten Ikonen des Texas-Blues- und -Rock-Genres. Dabei ist es nur wenigen Bluesbands gelungen, einen derart kommerziellen Erfolg mit unzähligen Radiohits wie beispielsweise "Rough Boy", "Give me all your lovin" oder "Sharp Dressed Man" zu erzielen. Dazu auch noch auf dem Soundtrack von "Zurück in die Zukunft III" zu landen und trotz alledem einer erdigen, rauen Spielweise treu zu bleiben.

Play-Alike Prince - Gitarren Workshop

Gitarre / Workshop

Prince war nicht nur ein begnadeter Songschreiber, sondern auch ein bemerkenswerter Gitarrist. Dieser Play-Alike-Workshop widmet sich 10 seiner größten Hits.

Play-Alike Prince - Gitarren Workshop Artikelbild

2016 verlor die Welt mit Prince Rogers Nelson, aka "Prince" einen ihrer größten Künstler. Nur wenige vermochten solide instrumentale Kenntnisse, überragendes Songwriting und eine bestechende Performance so zu vereinen wie der 1958 in Minneapolis geborene Musiker. Dabei zeigte Prince einen nahezu unerschöpflichen kreativen Output, denn neben mehr als 30 eigenen Alben, die zum großen Teil in seinen eigenen Paisley Park Studios entstanden, verhalf er Künstlern wie den Bangles mit „Manic Monday“, Alicia Keys mit "How Come U Don't Call Me Anymore" oder auch Sinead O’Connor mit „Nothing Compares 2U“ zu bedeutenden Chartplatzierungen.Auch wenn das Wunderkind Prince als Multiinstrumentalist

Bonedo YouTube
  • Epiphone Noel Gallagher Riviera - Sound Demo (no talking)
  • Taylor 512ce (Urban Ironbark) - Sound Demo (no talking)
  • Walrus Audio Eons (Five-State Fuzz) - Sound Demo (no talking)