Elektron Analog Rytm Test

Fazit

Die Elektron Analog Rytm ist trotz ihrer geringen Ausmaße eine bemerkenswert vielseitige Drummachine, die sich in jedem elektronischen Genre zuhause fühlt. Zwar gestaltet sich der Einstieg „Elektron-typisch“ etwas holprig, da die Lernkurve bei der Verwendung dieses Geräts verhältnismäßig steil ist. Jedoch hilft an dieser Stelle das wirklich sehr anschaulich gestaltete Manual weiter, sodass die Bedienung nach einigen Sessions ins Mark übergeht. Durch die Verwendung von Overbridge lassen sich zahlreiche Bedienhürden einfach umschiffen, da die Benutzeroberfläche äußerst intuitiv gestaltet ist und sich in Sachen Bedienbarkeit kaum von herkömmlichen PlugIns unterschiedet. Im wichtigsten Punkt, dem Sound, positioniert sich die Maschine derzeit ohne jeden Zweifel auf einem Spitzenplatz. Derartig knackige und vor allem druckvolle Drumsounds war ich bisher nur von meiner Jomox gewohnt. Im Vergleich hierzu punktet die Elektron aber mit einer weitaus höheren Flexibilität, was vor allem an der Sample-Unterstützung und den vielseitigen internen Effekten liegt. Auch wenn die Analog Rytm sicherlich kein Schnäppchen ist, können wir ihr den Titel als „Drum-Allzweckwaffe“ ohne Bedenken zusprechen.

Pro:

  • druckvoller, analoger Sound
  • klangliche Flexibilität
  • Qualität der internen Effekte
  • sehr gute DAW-Integration (Overbridge)
  • Funktionsvielfalt
  • Verarbeitung

Contra:

  • nicht als MIDI-Sequencer für externe Hardware nutzbar
Elektron_AnalogRytm_01_Aufmacher

FEATURES:

  • analoge Klangerzeugung und Sampleplayback
  • 8 Drum-Klangerzeuger inkl. analog Percussion Generator
  • Sample Playback
  • analog Multimode und analog Distortion
  • 12 beleuchtete, anschlag- und druckempfindliche Pads
  • 8 Drehregler plus Level und Mastervolume
  • analoger Mastercompressor und Distortion
  • Sendeffekte: Reverb und Delay
  • Elektron Step Sequenzer
  • Modus für Chromatic
  • Performance und Scene
  • analoger Ausgang pro Instrument (per Y-Kabel, Tip-Ring)
  • MIDI In/Out/Thru
  • USB-Anschluss für Updates
  • inkl. Netzteil

Preis:

  • EUR 1599,- (UVP)
Unser Fazit:
5 / 5
Pro
  • druckvoller, analoger Sound
  • klangliche Flexibilität
  • Qualität der internen Effekte
  • sehr gute DAW-Integration (Overbridge)
  • Funktionsvielfalt
  • Verarbeitung
Contra
  • nicht als MIDI-Sequencer für externe Hardware nutzbar
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Elektron Analog Rytm Test
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Henry sagt:

#1 - 29.09.2015 um 20:28 Uhr

0

Die Rytm hat genau das, was der Tempest immer gefehlt hat und auch trotz OS 1.4 immer noch fehlt: Eine ordentliche Kick. Ich jedenfalls tausche gerade die eine gegen die andere, auch wenn die Tempest natürlich 100 mal schicker aussieht, und der Swing des Herrn Linn weiterhin unerreicht ist.

Profilbild von Henry

Henry sagt:

#2 - 29.09.2015 um 20:31 Uhr

0

Übrigens: UVP laut Elektrons Website (und Thomann) ist 1599,- Euro.

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Sepp sagt:

#3 - 23.04.2017 um 07:12 Uhr

0

Wie kann man der Kiste 5 Sterne geben?
-richtigen Druck bekomme ich ohne Kompressor nicht hin. O.K. der legt dann auch richtig zu.
-Samples in den Speicher laden geht nur über Sysex. Totaler murks und völlig unübersichtlich. Die Kiste hat doch USB!
-Die Pads sind viel zu hart und zu unsensibel. Machine oder Arturia lassen sich da im Vergleich bedienen wie Violinensaiten.
-Durch die Verwendung von Overbridge lassen sich zahlreiche Bedienhürden einfach umschiffen. Wird nicht immer von Euch dieses "Umschiffen von Hürden mittels Computer" als Hürde gesehen?
-die Effekte sind gut aber auch nicht sooo gutAlso: was bekomm ich hier für meine 1600 Kröten?Wenn die Kiste nur mit einem durchschnitts Sequencer kommen würde dreht sich keiner nach um. Aber genau dieser ist leider Geil...

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