Test
5
30.08.2016

Praxis

Ein zusätzliches Gimmick, das bis hierhin noch keine Erwähnung gefunden hat, ist der Kabelauslass an der Vorderseite der Tasche. Er ist mit einem deutlichen USB-Symbol gekennzeichnet und dient entsprechend primär dazu, das Anschlusskabel einer externen Festplatte hindurch zu führen, damit diese sicher in der Tasche verweilen kann, während draußen der Bär steppt – eine kluge Sache. Auf Reisen ließe sich hier auch ein Audiozuspieler gut verstauen, sodass man lediglich das Kopfhörerkabel nach außen führt.

Auch sonst, wirkt UDGs Bag durchaus durchdacht: Besonders das anklettbare SD-Karten-Täschchen, dessen Seitenwände aus Netzgewebe gefertigt sind und somit den Blick auf die darin verstauten SD-Karten freigeben, dürfte sich in vielen Situationen als extrem nützlich und brauchbar erweisen. Nicht nur dann, wenn es ums Auflegen geht, sondern auch, wenn es beispielsweise erforderlich ist, die Karten von Kameras mit denen man die Performance gefilmt hat, sicher zu verstauen.

An anderer Stelle mochten mir einige Detaillösungen nicht unbedingt zusagen: So sind beispielsweise die Fächer für USB-Sticks so eng bemessen, dass man ältere, breitere Vertreter nicht reingeschoben bekommt. Über alle dem steht dann noch die Unart, das Innenfutter in schwarz zu halten, was übrigens bei allen derzeit erhältlichen Farbvarianten (u.a. Gelb, Grau, Rot, Blau) der Fall ist.

Ich kann aus der Praxis berichten, dass ein graues Innenfutter beim Suchen im schummerigen Clublicht einem schwarzen himmelweit überlegen ist. Jeder, der mal um 3 Uhr Nachts in einem tobenden Club im Licht eines Handydisplays einen schwarzen Miniklinken-Adapter in einer schwarzen Tasche gesucht hat, wird wissen, wovon ich rede. Das finde ich so unpraktisch, dass ich hier einen halben Punkt Abzug gebe. Wäre es eine größere Tasche und die Wahrscheinlichkeit entsprechend höher, dass sich in ihren Tiefen irgendwas versteckt, würde ich sogar einen vollen Punkt abziehen.

2 / 3
.

Verwandte Artikel

User Kommentare