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16.05.2019

UDG Ultimate Backpack Slim Test

Transporttasche für DJ- und Producer-Equipment

DJ-Backpack mit kleinen Extras

Egal ob DJ oder Producer (heutzutage ja schon fast das Gleiche) – irgendein Equipment muss immer wieder mal von A nach B befördert werden. Da ist es praktisch, wenn das Gear gut geschützt und übersichtlich verpackt ist. Mit der Hand schleppen ist auf kurze Distanz noch akzeptabel, bei längeren Wegen aber viel zu unbequem. Also entweder mit einem Trolley oder auf den Rücken geschnallt.

UDG denkt mit dem Ultimate Backpack Slim eher an letztere Lösung, erlaubt aber trotzdem, seinen „Rucksack“ an einen Trolley zu schnallen. Die Größe ist für eine überschaubare Anzahl an Geräten gedacht, beispielsweise die Kombination Controller plus Laptop und Zubehör. Und um den Bedürfnissen reisender Musikschaffender gerecht zu werden, spendiert der Hersteller noch ein paar nützliche Extras, wie ein außerhalb integriertes USB-Ladekabel.

Details

In Karton und Folie verpackt empfange ich den UDG Ultimate Backpack Slim. Der ist aus wasserabweisendem Nylon 420D Material in schwarzer Farbe gefertigt. Im Inneren der Hauptfächer erwartet mich eine Fütterung aus orangefarbigem Nylon, das eine sehr hohe Dichte und damit ausreichenden Schutz vor Feuchtigkeit aufweist. Die Innenmaße betragen 29,6 x 41,6 x 9,3 cm, außen sind es 32 x 44 x 23 cm. Das Leergewicht liegt bei 1,4 kg.

Die Verarbeitung macht einen guten Eindruck und ich bin gespannt, wie sich der Ultimate Backpack Slim behaupten wird. Sieben unterschiedliche Backpacks gibt es übrigens aktuell von UDG, neben dem Ultimate Backpack ist dieser die kleinste und günstigste Variante.

Jede Menge Taschen und Fächer

Neben kleineren Taschen an Vorder- und Rückseite gibt es hier zwei Hauptfächer. Das vordere kann mit zwei Reißverschlüssen fast komplett geöffnet und nach unten hin ausgeklappt werden. Das zweite, am Rücken liegende hintere Fach ist ebenfalls mit zwei Reißverschlüssen ausgestattet, die öffnen allerdings nur bis zu Hälfte der Taschenhöhe. Die Schieber der Reißverschlüsse lassen sich übrigens so zusammenführen, dass ich diese jeweils mit einem kleinen Schloss verschließen kann. Ein feines, aber tolles Detail! Weiterhin finde ich hier eine angenähte, nach oben offen gelassene Innentasche.

Am unteren Teil der Rückseite entdecke ich hinter der weichen Polsterung auf Nierenhöhe eine fast versteckte und ebenfalls mit Reißverschluss gesicherte Tasche. Die ist sehr geeignet für Dinge, die beim Tragen für Langfinger nicht so ohne Weiteres zu erreichen sein sollten. Bleiben wir kurz auf der Rückseite. Eine mit Klett fixierte Schlaufe dient der Befestigung an einem Trolly. Die Seiten sind genau wie der untere Teil mit weichem und atmungsaktivem Material gefüttert. Außerdem sind hier natürlich die Schulterriemen angebracht, die nach dem gleichen Prinzip wie an der Rückseite gepolstert sind. Selbstredend, dass die Größe reguliert werden kann. Ein Gurtband mit Steckverschluss kann beim Tragen noch zusätzlich über der Brust benutzt werden.

An der Vorderseite existieren zwei weitere Taschen, die mit jeweils zwei Reißverschlüssen bestückt sind. Die Kleinere davon sitzt am unteren Rand und eignet sich sehr gut für diversen Kleinkram. Hier ist außen das Markenlogo angenäht. Die andere etwas größere Tasche (ungefähr in DIN A4 Größe) hat innen noch weitere Fächer. Eins sitzt an der Außenseite, ist mit einem weiteren Reißverschluss versehen und hat nach außen noch drei weitere Steckfächer verschiedener Größe sitzen. Obendrauf gibt es noch zwei zusätzliche Fächer, die für Stifte Platz bieten. Auf der gegenüberliegenden Innenseite sitzen noch mal zwei Taschen, die aus Mesh gefertigt sind. Darüber sehe ich eine Schlaufe, an der ein kleiner Karabinerhaken hängt.

Wenn ich von vorne auf den Backpack schaue, erkenne ich an der linken Seite noch eine kleine Mesh-Tasche am unteren Rand, ein Gummi hier für Elastizität an der Öffnung. Die rechte Seite ist sehr interessant. Hier sitzt nämlich ein nach unten ausgerichteter und mit Gummi vor Feuchtigkeit geschützter USB Typ-A-Port. Dessen Verbindung geht in das große Hauptfach und dort mit einem Kabel weiter. Denkbar ist der Anschluss einer Powerbank, die dann beispielsweise das Smartphone von außen aufladen kann. Das ist ein Detail, bei dem man sieht, dass UDG sich hier wirklich über praktische Lösungen Gedanken gemacht hat. Die Unterseite hat eine wasserabweisende Gummierung und verzichtet auf Füße jeglicher Art. An der Oberseite ist ein Griff angebracht. Damit kann das Ultimate Backpack Slim wie eine ganze gewöhnliche Tragetasche befördert werden.

Hauptfach

Das Hauptfach kann wie bereits erwähnt fast vollständig aufgeklappt werden. An den Seiten gibt es aber sowohl oben als auch im unteren Innenteil Klettbänder. Wenn die miteinander verbunden sind, ist das Aufklappen nur eingeschränkt möglich. Die Funktion des Hauptfachs entspricht dann nicht so sehr der eines Koffers, sondern der einer geräumigen Tasche. Der obere Innenteil hat noch mal eine abgesetzte Tasche mit zwei daran festgenähten Mesh-Taschen.

Das Hauptfach bietet den größten Platz und ist demnach für die Technik bestimmt, egal ob das Mischer, Controller, Laptop, Interfaces oder was auch immer ist. Deswegen finde ich hier zwei nützliche Utensilien. Das eine ist ein an den Seitenteilen befestigter Nylongurt mit Klettverschluss. Damit kann ich das Equipment noch mal fixieren. Das zweite nützliche Teil ist ein 26 cm langes und 10 cm hohes Kissen, das nicht besonders breit ist, aber über ausreichend Polster verfügt. Dieses lässt sich entweder zum Schutz von Bauteilen verwenden oder zum Trennen von Gerätschaften, um Kratzer zu vermeiden.

Außerdem befindet sich hier das mit einem 90 cm langen Kabel ausgestattete Ende des nach außen gehenden USB-Anschlusses. Wenn die Hardware etwas höher sein sollte, habe ich die Möglichkeit, noch mehr „rauszuholen“. Dafür hat UMG der Tasche noch einen weiteren Reißverschluss spendiert. Wenn der aufgezogen ist, verschafft das dem Backpack noch mehr „Luft nach oben“ und ich komme im Innenraum auf eine mögliche Höhe von etwas über 9 cm. In der Praxis kann ich da bestimmt so einiges verstauen, mal gucken.

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