Hersteller_Tama Drummer_Sitz_Intermed
Test
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30.11.2016

Praxis

Wer um die 200 Euro für einen Schlagzeugsitz ausgibt, erwartet nicht nur gute Qualität, sondern vor allem guten Komfort auch bei langen Einsätzen. Beides liefern unsere Kandidaten zuverlässig. Als 105 Kilo- auf-1,89-Mensch, der viel spielt und unterrichtet, gefallen mir beide Modelle gut. 

Fest aber bequem: Im Einsatz machen die beiden Testhocker eine komfortable Figur Insbesondere die zunächst eher fest wirkenden Polsterungen sind bei langen Sessions ein Segen. Auch starke Gewichtsverlagerungen und Drehbewegungen lassen die 1st Chairs souverän über sich ergehen, an die stoische Ruhe, die ein K&M Gomezz auf der Körperachse vermittelt, kommen sie allerdings nicht heran. Dass sie leise und damit für Recording-Anwendungen geeignet sind, ist ein weiterer Pluspunkt. Auch die Reaktion von Kollegen auf die Sitze fällt durchweg positiv aus. Da bleibt es am Ende Geschmacksache, ob einem die relativ starke Konturierung des Wide Riders zusagt. Sehr leichten Drummern mag die Sitzfläche des roten XL hingegen vielleicht etwas zu fest sein. Diese Dinge kann man aber den Hockern nicht ankreiden. 

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