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20.03.2019

TableBeats versorgt DJs & Turntablists mit Beats - gratis

Kostenlos über Instrumentals von mehr als 500 Producern scratchen

Tausende Beats zum Üben

Wer nichts aufregender findet, als ein paar Scratch-Einlagen zu ein paar schönen Beats zum Besten zu geben, braucht natürlich immer neues Material. Klar, einmal natürlich tolle Sounds zum Scratchen – die findet man im „Real Life“ meistens auf Schallplatten.

Und dann bedarf es noch immer schönen „Backing Tracks“, also Titeln, über die eine Performance gelegt werden soll. Die gibt’s natürlich auch auf Vinyl, gerade Instrumentals sind da besonders gefragt. Bis man da genug Material zusammen bekommt, muss man aber schon ein paar Scheiben in den Kisten stehen haben. Richtig klasse wäre es ja, wenn man direkt einen ganzen Haufen von solchen Beats direkt parat hat, ohne lange  herumsuchen zu müssen. „TableBeats“ ist da vielleicht eine gute Lösung. Mit der App gibt es Zugriff auf fast 3700 Beats von fast 600 verschiedenen Producern. Genug „Stuff“ zum Herumspielen –und das sogar kostenlos!  

Das ist nicht nur für DJs nützlich, die auf fest installierten Setups praktizieren, sondern speziell für diejenigen, die das sehr gerne Mobil machen. Portablists sind ja fast ausschließlich mit nur einem tragbaren Turntable unterwegs, da ist eine Beatquelle aus der Hosentasche optimal. Gerade als Einsteiger ist man mit TableBeats gut beraten, denn man muss sich keinen Kopf darüber machen, wo man jetzt Übungsmaterial herbekommt. Aber auch Profis kommen auf ihre Kosten, es ist ja immer schön, wenn ein bisschen Auswahl zur Verfügung steht

Zur Auswahl stehen Beats, aber auch eher einfache Loops. Ein Pitch-Regler verstellt das Tempo bis zu +/- 50%. Damit Abwechslung entsteht, kann man optional in einen Shuffle-Modus schalten. Dann spielen die Grooves in Intervallen von zwei, fünf und zehn Minuten. Damit dabei keine krassen Sprünge im Tempo entstehen, lässt sich für diesen Modus das Tempo feststellen. Auf den „Q-Pads“ am unteren Bildschirmrand legen DJs für einen schnellen Zugriff bis zu sieben Beats ab. Regelmäßig kommen neue Loops und Beats dazu, die über eine übersichtliche Liste heruntergeladen werden.  Die Qualität der Beats ist definitiv auf einem sehr guten Niveau, man spürt, dass hier Leute mit Leidenschaft bei der Sache sind. Stilistisch wird hier ein gewisses Spektrum angeboten, der Fokus liegt aber ganz deutlich auf Hip Hop.

Das Team, das hier hinter der Entwicklung steckt, wird sich für die Zukunft bestimmt überlegen, wie man mit der App ein paar Umsätze erzielen kann. Aktuell ist aber alles kostenlos und es gibt keine Abos oder In-App-Käufe. Auf der Website gibt es bereits einen Hinweis auf ein möglicherweise kommendes Update mit „Scratch Schools“ – mal schauen, was da zu erwarten ist. Wer gerne zu ein paar Hip Hop Instrumentals auf Platten kratzt, sollte sich diese App unbedingt mal angucken. Lohnt sich.

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