Test
5
27.02.2018

Fazit
(4 / 5)

Der T.62 M2 ist für Einsteiger gemacht, die mit einem knappen Budget ein DJ-Setup aufbauen wollen. Was ein Turntable in dieser Hinsicht liefern soll, wird erfüllt, große Extrawürste gibt es aber nicht. Das Andrehen und Abbremsen funktioniert beim Mixen auf Anhieb ganz gut, auch die eine oder andere Scratch-Routine wird dank geraden Tonarm gelingen. Leider muss man sich an das passende Auflagegewicht herantasten, denn es gibt dafür keine Angaben in der beiliegenden Anleitung. Der direktangetriebene Motor ist nicht so ausgereift wie bei den meist teureren Modellen, das macht sich unter anderem beim Druck auf die Start- und Stop-Buttons bemerkbar – ist aber nicht dramatisch. Der Tonabnehmer ist bereits vormontiert, wer es ein bisschen druckvoller und lauter mag, müsste diesen durch einen anderen austauschen. Die Verarbeitung ist für den Preis okay. Unterm Strich haben wir hier also einen Plattenspieler, mit dem man zu Hause ganz ordentlich Musik hören und mixen kann und der dabei wirklich günstig ist. 

  • Pro
  • vorinstallierter Tonabnehmer
  • austauschbares Cinch-Kabel
  • lässt sich auch in „Battle-Position“ aufstellen
  • inkl. DVS-Software
  • reichhaltiges Zubehör
  • Preis
  • Contra
  • Direktantrieb ist nicht sehr leistungsstark
  • System und Nadel nicht besonders laut
  • keine Angaben für das Auflagegewicht
  • Features
  • Direktantrieb
  • gerader Tonarm
  • inklusive vormontiertem Stanton 300 Cartridge mit Headshell
  • umschaltbarer Phono-/Line-Ausgang
  • 2 Start- und Stop-Schalter für unterschiedliche Positionierung
  • 2 Geschwindigkeiten (33 oder 45 RPM)
  • Manueller Pitch-Fader (+/- 10%)
  • Stereo-Cinch-Ausgang
  • inkl. Kabel, Slipmat, Deckel und Software „Deckadance 2“
  • Farbe: schwarz
  • Gewicht: 6,3 kg
  • Größe: 452 (W) x 370 (D) x 143 (H) mm
  • UVP: 249,- Euro
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Auspackbilder findest du hier ->

Stanton T.62 M2

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