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21.04.2009

STANTON SCS-3D Test

Anfassen erwünscht - Kontrollfreak sucht Körperkontakt


Seit dem Turntablism der 90er – vornehmlich Scratching und Beat-Juggling mit dem Plattenspieler - erweiterten immer mehr DJs ihr Repertoire um Grooveboxen, MIDI-Equipment und Computer. Auflegen allein reicht nicht, man wünscht sich mehr Manipulationsmöglichkeiten. Loops, Effekte, Samplen und Resamplen und das alles live und kompakt – der „Controllerism“ ist da. Man benötigt nur noch die richtige Gerätschaft für die eigene Performance. Zahlreiche Produkte mit optional eingebauten Soundinterfaces in allen Qualitätsstufen, Preis- und Gewichtsklassen kämpfen um die Gunst des kreativen Geistes. Dem Trend bei Telefonen und Computern folgend, setzen Hersteller von DJ-Gear nun immer mehr auf erweiterte Touch-Techniken. Der Kampf der Multi-Gesture-Finger-Blobs gegen 60-mm-Fader und Konsorten geht in die nächste Runde.

 

Stanton, unter anderem bekannt durch Final Scratch, tritt mit einer neuen Produktreihe von DJ-Controllern an. Die System 1 Serie umfaßt den Mixer SCS.1m und das 10“ Vinyl-Control-Deck SCS.1d. Die System 3 Serie, mit dem Controller SCS.3d und dem Mixer SCS.3m verzichtet weitestgehend auf haptische Elemente wie Fader und Knöpfe und setzt auf Multi-Touch-Technik. DaScratch  wendet sich an Amateur- und Profi-Aufleger, die ihr bestehendes Setup um einen MIDI-Controller zur Effekt-, Cue- oder Loop-Steuerung erweitern wollen, bietet sich aber auch als universelle Stand-alone-Lösung zur Kontrolle der DJ-Software an. Durch sein geringes Gewicht und kleinen Maße also der ideale Reisebegleiter für ein gefühlsechtes DJ-Erlebnis?

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