Test
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07.01.2020

OMNITRONIC PM-422P Test

DJ-Mixer

Bluetooth, USB und eine Menge In/Outputs

OMNITRONIC hat mit dem PM-422P einen neuen DJ-Mixer im Sortiment, der sowohl für den Gebrauch im privaten Bereich als auch auf kleineren Events und Showeinsätze gut gerüstet zu sein scheint. Das Pult bietet die Möglichkeit zum Anschluss von Turntables, Mikrofonen und CD-Playern, bringt u. a. XLR-Outputs mit, ja sogar einen integrierten MP3-Player und Bluetooth hat es zu bieten. Der Preis beträgt 179 Euro. Wir verraten in diesem Artikel, ob das PM-422P eine lohnenswerte Investition darstellt.

Details

Der Testkandidat kommt in einem weißen Karton ins Haus. Er wird mitsamt eines Strom- und Audiokabels sowie der Bedienungsanleitung ausgeliefert. Farblich setzt er primär auf Schwarz und dazu auf ein robustes, klassisches Design. Das Metallblechgehäuse ist akkurat lackiert und entgratet. Die Aufdrucke sind auf der dunklen Oberfläche und am Backpanel gut ablesbar. Das Pult misst 35 x 26,6 x 10,5 mm und bringt 3,5 kg auf die Waage. Das integrierte Netzteil genehmigt sich laut Techspecs bis zu 25 W. Die Standfüßchen sind praktischerweise keine aufgeklebten Gummiplättchen, sondern von adäquater Größe. Das Bodenblech fällt eher dünn aus.

OMNITRONIC PM-422P bietet zwei Kopfhöreranschlüsse als 6,3 mm Standardklinke und 3,5 mm Minilinke ausgeführt und rechter Hand neben dem Crossfader platziert. An der Vorderseite befindet sich eine XLR-Mikrofonbuchse, eine weitere sitzt hinten, was mich zum Backpanel führt.

Backpanel

Das hintere Anschlussfeld offeriert neben besagtem 6,3 mm Mikrofonanschluss die Stromkabelbuchse und den Einschaltknopf. Ich entdecke ferner 16 Cinch-Eingänge, je 2 Paare pro Kanal.

Kanal 1 und 2 stellen die Line-Inputs 1-4, erstgenannter zudem USB oder Bluetooth. Kanal 3 bietet Line 5 und Line 6 oder Phono 1 (Dip-Switch). Ebenso hält Kanal 4 eine Phono-2-Option neben Line 7 und 8 bereit. Hier lässt sich also allerhand anschließen. Für die Turntables sind dann auch gleich zwei Massekabelschrauben vorhanden.

Zur Verbindung mit der PA, dem Verstärker oder den Monitorboxen verbaut Omnitonic einen XLR-Master-Out sowie jeweils in Cinch ausgeführte Master-, Booth- und Rec-Ausgänge. Wer das entsprechende DJ-Recording-Tool (zu unserem Special) besitzt, kann seine Performance also mitschneiden. Klinke wäre als Ausgang auch genehm gewesen, besonders, um neben langen XLR-Kabelstrecken auch Klinken-Monitore anzufahren.

Bedienoberfläche

Die Bedienoberfläche startet mit dem horizontalem Pegelmeter. Wenn man die räumliche Aufteilung des Mixers bedenkt, sicher besser als ein ähnlich kurzes Metering wie in den Kanälen. Hier hat es nur für 4 Lämpchen gereicht.

Bleiben wir doch gleich bei den 4 Hauptkanälen, die außerdem jeweils mit einem Gain-Regler und 3-Band-Equalizer ausgestattet sind. Es folgen die Cue-Taste mit Status-LED und die Kanalfader sowie der Crossfader mit zweifacher Kurvenumschaltung. Ihm lassen sich zwei der Kanäle 1-4 zuweisen oder kein Channel. 

Linker Hand befinden sich der USB-Mediaplayer mit seinen Steuertasten und dem Display. Für Durchsagen und Moderation verfügt die Mikrofonsektion über Lautstärkeregler und Zweibänder sowie einen dreistufigem Schalter (aus, an, Talkover), jedoch keinen Mikrofoneffekt.

Die rechte Außenflanke offeriert Drehregler für die Stereo-Balance am Hauptausgang sowie Master-. Booth- und Kopfhörerlautstärke. Für letztgenannten ist ein Cue-Mix-Poti vorhanden. 

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