Gear_DJ-Controller
Test
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09.12.2016

Numark Party Mix Test

DJ-Controller

Numark bringt mit Party Mix einen DJ-Controller heraus, der sich sowohl in preislicher als auch ausstattungstechnischer Hinsicht an Deejays von Morgen, sprich Einsteiger richtet. Für etwa 119 Euro UVP erhält der Newcomer einen Controller, der eine rudimentäre Grundausstattung bietet, ein simples vierkanaliges Audiointerface eingebaut hat und eine Lizenz für Virtual DJ LE gleich mitbringt.

Darüber hinaus präsentiert sich Numarks Kontrolletti als visuelle Reize sendende Partykanone, denn er beheimatet rückseitig drei Prismen mit farbigen LEDs, die bunt zum Takt des Masterbusses aufleuchten und ein wenig Diskokugel-Feeling in das heimische Wohnzimmer transportieren. Ein Spaß meinerseits? Denkste!

Details

Lieferumfang und erster Eindruck

Schon die Verpackung ist Programm, denn die Marketingabteilung des amerikanischen Herstellers hat sich beim Design der Party Mix Kartonage eng am Produktnamen gehalten. Neben den bunt abgebildeten Glow- und Lichteffekten und einem schrägen Schuss auf den Controller prangt rechts oben eine Art „Stempel“, der noch einmal ganz deutlich macht, worum es hier geht: Partylights built in! Na gut, dann kann ja nichts mehr schiefgehen, oder...? Neben dem Controller selbst, sind im Karton noch das mehrsprachige Handbuch, die Download-Anleitung für Virtual DJ LE sowie die obligatorischen Sicherheits- und Garantiehinweise zu finden.

Layout und Funktionen

Numarks Party Mix ist ein 800 Gramm leichter Controller, der seine Bedienelemente in einem komplett aus Kunststoff gefertigten 32,5 x 19,7 x 5,1 Zentimeter großen Gehäuse beheimatet. Er steht fest auf vier Gummifüßen und legt hinsichtlich des Layouts eine Klarheit an den Tag, die ich selten so gesehen habe, was nicht bloß allein auf die geringe Anzahl an Kontrollwerkzeugen zurückzuführen ist, sondern eben auch auf die eindeutigen Prioritäten des Entwicklerteams.

Der Controller ist beim ersten Blick auf seine Oberfläche schnell als Vertreter einer klassischen Aufteilung mit zwei Deck-Sektionen und einem zentralen Mixer identifiziert. Das Layout ist zudem exakt längsachsensymmetrisch, was die Übersicht sehr vereinfacht und einen intuitiven Umgang mit dem Teil grundsätzlich möglich macht.

Die Decksektionen beheimaten je ein 77 Millimeter im Durchmesser betragendes Jogwheel, einen 45-Millimeter-Pitchfader, ein Transport-Button-Trio mit Sync, Cue und Play/Pause und eine aus vier Feldern bestehende Pad-Sektion, die wahlweise Cues oder Loops setzt und abruft, den Sampler triggert oder die Effekte (de-) aktiviert. Der Mixer ist zwar auch sehr spartanisch ausgestattet, aber im Prinzip ist alles an Bord, was der DJ-Newbie zum Rocken seiner ersten Party benötigen dürfte. Die Kanäle beherbergen (pre Fader) je einen Zweiband-EQ mit Höhen- und Bass-Reglern sowie die Aufholverstärkung (Gain). Sowohl Line- als auch Crossfader sind als 45-Millimeter-Flachbahnregler ausgeführt.

Die mittlere Spalte der Zentrale ermöglicht dann eher globale Justierungen wie den Masterpegel, den Kopfhörermix (Cue/Mix) und die Lautstärke des Kopfhörers (Cue Gain). Oben in der Mitte thront ein gerasterter Endlos-Encoder zum Browsen in Verzeichnisbäumen und Listen. Ihm anheimgestellt sind zwei kleine kreisrunde Load-Buttons, die sich für die Auslösung des Ladevorgangs der Tracks in die Decks zuständig zeigen.

Das Frontpanel hat tatsächlich nicht mehr zu bieten als einen Kopfhörerausgang in Form einer 3,5 Millimeter großen Klinkenbuchse. Rückseitig hält Party Mix allerdings ein wenig mehr für uns bereit: Neben dem Stereo-Cinch-Ausgang, der ganz links Platz gefunden hat, sind hier noch die eingangs erwähnten Prismen mit den innen liegenden LEDs sowie ein Taster, der die ganze Lightshow auch (de-) aktivieren kann, zu finden. Rechts außen ragt das feste USB-Kabel aus dem Chassis, was gewiss nicht nur Freudebekundungen bei den geneigten Käufern hervorrufen wird. Da es weder eine weitere Aufnahme für eine separate Stromversorgung noch ein Batteriefach gibt, wird Numark Party Mix also ausschließlich über den USB-Bus des Laptops mit Betriebsspannung versorgt.  

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