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19.12.2017

Musik aus Klötzchen: Geschichte und Gegenwart der 8-Bit-Music

8-Bit-Music, auch Bitpop oder Chiptune genannt, ist eine Musik, bei der Musiker versuchen, mittels analoger und synthetischer Klangerzeuger die Soundästhetik von 8-Bit-Computern zu erreichen. Dabei nimmt der künstlerische Aspekt einen großen Raum ein. Musiziert wird nicht zwingender Weise auf alten Computersystemen. Besonders beliebt ist das Musizieren auf dem Gameboy. Die nötigen Technologien dafür gibt es in Form von Programmen wie Nanoloop oder dem Little Sound DJ, eine Erfindung des schwedischen 8-Bit-Musikers Johan Kotlinski, aka „Roledmodel“.

Stockholm war Anfang 2000 eine der Hochburgen von 8-Bit-Music. Auch in London, Paris und Berlin gab es eine aktive Szene. „Micromusic.net“ spielte eine entscheidende Rolle dabei, dass sich internationale 8-Bit-Künstler vernetzen, austauschen und ihre Musik ernst nehmen. „Lowtech Sounds for Hightech People“ war der selbstbewusste Slogan der Netzcommunity und von den zahlreichen aktiven Nutzern. 17 Jahre später: Die Szene hat mehr Anhänger als je zuvor und breitet sich weiter aus. Nach einer ersten großen Welle in Europa gab es viel Zulauf von osteuropäischen Künstlern. Mittlerweile hat die 8-Bit-Szene auch viele Anhänger in den USA, Japan und vor allem in Südamerika. In diesem Feature erzählen wir euch die Geschichte der 8-Bit-Music von ihren Anfängen bis heute (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

Background

Die Geschichte der Chip-Music beginnt 1983 mit der Veröffentlichung des inzwischen legendären C64 von Commodore. (https://www.youtube.com/watch?v=Sq9ZZ8zilDw) Dieser Computer hatte etwas ganz Besonderes, was u.a. dazu führte, dass sich rund um dieses Objekt sehr rasch eine der aktivsten Hacker-Gemeinschaften bildete. Das, wovon hier die Rede sein soll, gehört zu einer Liste der 20 wichtigsten Chips der Computergeschichte – der MOS Technology SID! Mit vier Oszillator-Schwingungsformen, einem programmierbaren Filter und Drei-Noten-Polyphonie war das der modernste Soundchip seiner Zeit. Eine einzigartige Klangquelle, die bis heute als bester Soundchip der 8-Bit-Ära gilt. Entworfen wurde er für Commodore von Ensoniq Gründer Bob Yanes. Zunächst waren es Visionäre wie Rob Hubbard, die die SID-Möglichkeiten erkannten und für die Komposition von Videospiel-Musik einsetzten, wie z.B. diese Titelmusik zu „Monty on The Run“:

 

Die Drei-Noten-Polyphonie des SID inspirierte ein einzigartiges Genre und es entstanden unzählige Vier-Sekunden-Videogame-Songs, die den Übergang von einem Level zum nächsten belohnten. Diese Songs führten schließlich zum SID-eigenen „SID Song“-Dateiformat. Bis heute sind Software SID Song-Player für die meisten Computer-Plattformen verfügbar. (Im SID-Song-Modus fungiert die SidStation als Sound-Modul für diese Spieler.) 

Die ersten Stars der SID-Musik waren also Computerspielmusiker, wie z. B. der oben erwähnte Brite Rob Hubbard, der zu den bekanntesten Komponisten zählt, dann natürlich Ben Daglish, der ebenfalls viele erfolgreiche Titelmusiken für C64 Spiele verfasst hat, u.a. „Supercars“oder der Kasseler Komponist Chris Hülsbeck, der u.a. für die Kultmusik zu „The Great Giana Sisters“ verantwortlich zeichne. Ebenfalls genannt werden sollte hier der Frankfurter Musiker Jochen Hippel, der zahlreiche Klassiker der C64 Game-Music für den Atari ST Soundchip neu arrangiert hat, wie z.B. 1988 „The Last Ninja“ (ursprünglich komponiert von Ben Daglish).

Tracker

In den 1980er Jahren entstanden im Umfeld vom Commodore Amiga auch die ersten Tracker. Das waren Sequencer-Programme, mit denen ebenfalls Musik für Computerspiele produziert wurden, wie z.B. der Soundtrack für die Flipperemulation „Pin Ball“.

Das Ungewöhnliche an diesen Raster-Sequencern im Vergleich zu Sequencer-Software, wie wir sie heutzutage u. a. von Logic Pro kennen, ist vor allem der Zeitverlauf – der läuft beim klassischen Tracker nämlich von oben nach unten. Wer tiefer in das Arbeiten mit Trackern einsteigen möchte, findet hier auf Wikipedia eine ausführliche Erklärung, die hier den Rahmen sprengen würde.   Der erste Tracker, der jemals für den Amiga programmiert wurde, war der Ultimate Soundtracker von Karsten Obarski. Die Grundidee, Samples in einem Sequencer auszugeben, der zeitlich gerastert und numerisch gesteuert wird, stammt jedoch nicht von ihm. Diese Idee ist viel älter und laut Wiki auf „die Fairlight CMI Sampling Workstation“ zurückzuführen, die wiederum als ein Vorläufermodell von Chris Hülsbecks Musiksoftware von 1986, dem „Soundmonitor“ für den C64 gilt.

Von der 8-Bit-Cracker zur Demoszene

Während der Blütezeit der 8-Bit Heimcomputer (vor allem C64 und Atari 800) in den 80er Jahren entstand aus der Cracker- die sogenannte Demoszene. Computerspiele, die zu der Zeit auf den Markt kamen, waren schon mit einem Software-Kopierschutz versehen, damit diese nicht illegal verbreitet werden konnten. Das animierte diverse Hacker dazu, diese zu knacken bzw. zu cracken. Es bildeten sich sogenannte Cracker-Groups, die das Hacken von Computerspielen in einen sportlichen Wettstreit verwandelten. Bald schon knackte man nicht nur den Kopierschutz, sondern hinterließ zudem noch Grüße an befreundete Gruppen. Sehr beliebt war auch das Verändern der musikalischen Intros der Spiele, die nach der Manipulation eines Crackers auch als „Cracktro“ bezeichnet wurde.

Das Spannende beim Programmieren dieser aufwendigen „Cracktros“ lag darin, die technischen Möglichkeiten der Hardware bis ans Ende auszuschöpfen. Manche dieser gecrackten Intros, vor allem aus der Zeit von 1986 bis 1989 sind in der Szene bis heute legendär:

Demos

Irgendwann verlagerte sich dann der Schwerpunkt und das Cracken von Programmen wurde zur Nebensache. Immer mehr Aktivisten der Szene spezialisierten sich auf das Programmieren von Intros. Mit den neuen Computergenerationen der 16-Bit-Systeme wie Atari ST und dem Commodore Amiga gab es wieder ganz neue Herausforderungen und jede Menge Möglichkeiten, kreativ zu werden. Wer es eher mit dem Visuellen hatte, konnte sich fortan als Grafiker austoben, die Musiker kümmerten sich um Kompositionen und akustische Effekte und die Programmiere oder „Coder“, wie sie in der Szene heißen, fügten dann alle Elemente zu einem Werk zusammen. Ausgetauscht wurden die künstlerischen Werke auf Disketten. Daher der Name „Demos“, von Demodisks. Highlights in der Szene waren und sind die sogenannten Demo-Partys, bei denen sich Aktivisten oft über mehrere Tage treffen, um gemeinsam zu programmieren, komponieren und sich auszutauschen.

Die fertigen Demos werden dann auf große Leinwände gebeamt. Oft gibt es auch Wettbewerbe der einzelnen Aufgabenbereiche, wo dann Musiker, Grafiker oder Coder antreten, um ihr aktuelles Projekt zu präsentieren.  Für die verschiedenen Plattformen entstanden auch verschiedene Szenen, die zum Teil bis heute existent und vor allem aktiv sind. Ich war Anfang der 0er-Jahre kurz in der Atari--Demo-Szene, wo es ziemlich coole Musiker gibt, wie z.B. Lotek Style. Auf der Website der Dead Hackers Society kann man sich sämtliche Demos von 1988 bis 2016 aus dem Archiv anhören! Einer meiner absoluten Favoriten ist der Künstler Dma-Sc von den YM Rockerz:

 

 

90er Jahre

Die Klangästhetik von 8-Bit-Music oder Chiptunes hat nie an Attraktivität eingebüßt. Trotz der vielen neuen Technologien und Sounds gab es immer wieder Künstler und Musiker, die den vergleichsweise rauen Klang und die freundlichen Bleeps und Blops der alten Maschinen für sich entdeckt haben. Besonders in den späten 90er-Jahren tauchten vermehrt Remixe, Samples und Software-Emulationen auf, die sich dem berühmten SID-Klang widmeten. Zu der Zeit wurde z. B. auch von der schwedischen Firma Elektron ein klassischer SID-Synthesizer gebaut, auf dem ich im Absatz „Technologien“ näher eingehe. Nur so viel, die 8-Bit Musik war noch immer heiß, wie die Nachfrage an Emulatoren und Plug-ins beweist. Und auch wenn man sich viele Club-Hits aus dem Ende der 1990er Jahre anhört, stößt man immer wieder auf vertraute nostalgische Klänge.

Micromusic.net

Diese Plattform aus der Schweiz spielte eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von 8-Bit Musik und vor allem bei der internationalen Vernetzung der 8-Bit Aktivisten. Ich und viele andere Nutzer waren damals schwer begeistert von der Kombination aus Computergamesounds und C64-Ästhetik, wo MP3-Dateien wie ein Computerspiel organisiert wurden. Endlich hatte digitaler Lifestyle eine eigene Plattform im Netz. Schon ein Jahr nach der Gründung hatte sich die Site zu einer der beliebtesten Underground Sound Communities entwickelt. Kein Wunder, das war eine Internetseite mit hohem Suchtfaktor! Micromusic ( www.micromusic.net) war beinahe so was wie ein Vergnügungspark im Web und die Homebase für talentierte und kreative Lowtech-Produzenten, sowohl um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, als auch um für seine Musik eine Öffentlichkeit zu finden. Auf Micromusic gab es einfach die coolsten Sounds. Ich selbst war großer Fan und Aktivistin der ersten Stunde und habe deshalb damals ein Interview mit den Gründern von micromusic geführt. Dieses erschien im Musikmagazin debug. Aus diesem Interview stammen Zitate und Backgroundinfos:

Gegründet und ins Leben gerufen wurde Micromusic 1998 u.a. von „Carl“, der auch als Webmaster fungierte. Er kam gerade aus den USA zurück nach England, wo er als Mitbegründer von Etoy (Gewinner des „prix electronica“ 1996) einige Jahre aktiv mit der Konzeption und Realisation der Etoy-Corporate Identity und dem Corporate-Sound beschäftigt war: Zu dieser Zeit kam Carl auf die Idee, endlich mal was Eigenes zu machen. Vor allem wollte er sich noch mehr als bisher auf Sounds konzentrieren, um mit seinem Wissen, das er sich im Laufe der Jahre über das Internet, Musik und den PC angeeignet hatte, etwas auf die Beine zu stellen. Zusammen mit „Superbacon“, Zorlac und Joku gründete er „Micromusic“.

Superbacon hatte eine Menge Research im Netz betrieben, insbesondere Sounddateien und Soundbibliotheken interessierten ihn. Irgendwann war er es aber leid, sich durch Hunderttausende von MP3-Files zu wühlen. Bei einem Workshop in Basel namens „Futurelab“ beschlossen Carl und Superbacon dann, eine eigene Website zu machen:Carl wollte nicht nur wissen, wer was hoch- oder runterlädt, sondern auch die Leute kennenlernen. Deswegen war für ihn von Anfang an klar, dass es so was wie eine Community sein muss. Zorlac, der schon seit langem Teil der Computerszene ist, war es jedoch, der letztendlich C64- und Computersound-Einflüsse mit hereingebracht hat: „Mich hat die Möglichkeit fasziniert, sich über Remote kennenzulernen und eigentlich auch zusammenzuarbeiten, aber nur selten zu sehen. So wie es auch in der Hackerszene üblich ist.“ Zuletzt kam dann noch Joku dazu, mit dem Carl schon zusammengearbeitet hatte. Joku jobbte in einer Multimediafirma, die Pleite machte, also wurde er kurzerhand in das neue Projekt einbezogen. Für Carl war dann auch die visuelle Gestaltung der Seite von großer Bedeutung. Micromusic sollte optisch was hermachen und ansprechend sein. Gesichtslose unsexy MP3-Websites mit einfachen, ladefreundlichen Textlisten gab es damals schon zu Genüge. 

Von unattraktiv kann allerdings bei der Micromusic-Website überhaupt nicht die Rede sein. Im Gegenteil. Das Interface ist mit seiner schlichten C64 Ästhetik nach wie vor höchst geschmackvoll, wenn auch ein wenig nostalgisch. Dafür ist die Seite jedoch überraschend benutzerfreundlich und übersichtlich. Es gibt verschiedene Teilbereiche wie zum Beispiel die „microNewz“ oder „microLinkz“, kommuniziert wird im „microTalk“ und auch einen Online-Shop, wo Soft- und Hardware sowie T-Shirts und CDs erworben werden können. Die Musik in Form von micro-Hitparade und micro-Radio bildet nach wie vor den Schwerpunkt der Website. 

Micromusic hat ziemlich schnell eine Eigendynamik entwickelt, die nicht mehr zu stoppen war. Aus der Low Tech Music Music Plattform wurde eine hyperaktive Webcommunity mit mittlerweile einigen Tausenden Mitgliedern, verteilt auf der ganzen Welt. Parallel entstanden dazu selbstorganisierte sogenannte Micromusic HQs, Headquarter, die Partys, Konzerte und Festivals organisierten und sich gegenseitig einluden. Es gab legendäre Veranstaltungen z. B. in Berlin, London, Barcelona oder Zürich, wo man zum ersten Mal seinen virtuellen Freunden und Freundinnen gegenüberstand und gemeinsam zu Low Tech Sounds abfeierte. Bei einer Micromusic Fete 2003 in Paris war sogar der britische Sex Pistols Manager Malcolm McLaren zu Gast, der vom 8-Bit-Sound begeistert war und prompt auf den Underground Trend aufsprang.

Technologien

Mittlerweile versteht sich micromusic.net vorrangig als Lowtech-Label und sämtliche Musik, die dort jemals hochgeladen wurde, steht dem angemeldeten Nutzer zur Verfügung. Vor drei Jahren feierte die globale Plattform für Gleichgesinnte sein fünfzehnjähriges Bestehen. Ohne Micromusic und die dort entstandene Community wäre die 8-Bit-Szene heute nicht das, was sie ist. Micromusic hat einen wichtigen Beitrag geleistet und Lowtech-Music international salonfähig gemacht sowie die weltweite Vernetzung der Aktivisten vorangetrieben.

Die Produktion von 8-Bit-Music entstand parallel zum Aufkommen der verwendeten Hardware in den späten 1980er Jahren und auch heute stammt die verwendete Hardware oft noch aus jener Zeit, als der Commodore 64 technisch ein Nonplusultra war. Die Adaption jedoch ist absolut zeitgemäß. Am weitesten verbreitet sind heutzutage aus den Soundchips von Computern und Spielkonsolen gesampelte und re-arrangierte Klänge. Auch Synthesizer-Simulationsprogramme wie z.B. die Elektron SidStation, einem voll funktionsfähigen MIDI-Synthesizer, der rund um das C64’s berühmte MOS 6581 Sound Interface Device (SID) gebaut wurde, kommen häufig zum Einsatz. 

Beliebt sind auch Musik-Sequencer in alter Tracker-Manier, die auf dem Gameboy laufen und dieses handliche Tool in eine Musikmaschine verwandeln. Nanoloop war vermutlich der erste Echtzeit-Sound-Editor auf dem Gameboy, gefolgt vom Modul „Little Sound DJ“ einem vierstimmigen 16-Step-Sequencer des schwedischen Chipmusikers Rolemodel (aka Johan Kotlinski).

Plug-ins

Dann gibt es natürlich auch jede Menge 8-Bit Plug-ins, mit denen sich mordsmäßig gute Sounds erstellen lassen. Das Coole, viele davon stehen zum kostenlosen Download im Netz bereit, wie z. B. der auf dem PSG Audio System vom klassischen Nintendo Entertainment System basierende „Tweakbench Peach nes Synthesizer V1.3“, „NESPulse“, „YMCK Magical8-BitPlug“, der featurereiche „de la Mancha basic 65“, ein Synthesizer mit drei Oszillatoren und einem C64-Sound, ziemlich fett klingt auch der „Togu Audio Line TAL-Noisemaker“ oder die liebevolle Emulation vom Atari YM2149 namens „ymVST“ vom britischen 8-Bit Musiker gwEm.

Die Puristen und Nostalgiker rümpfen allerdings die Nase bei den „Fakebit Producern“ und schwören nach wie vor auf den authentischen Sound vom guten alten Atari ST oder dem C64. Das ist meiner Meinung nach albern und letztendlich nur eine Frage des Geschmacks. Gegen das entsprechende Entgelt lässt sich natürlich das ein oder andere Schätzchen ersteigern. Auch für diese alten Maschinen gibt es die nötige Software, um phatten Sound zu produzieren, z. B. den kostenlosen Chiptracker „maxYMiser“.

8-Bit-Visuals und Visual-Art

Nicht nur auf musikalischer, sondern auch auf visueller Ebene hat sich die 8-Bit-Ästhetik verbreitet. Während viele Videokünstler und VJs auf hochpreisiges leistungsfähiges High-End-Equipment angewiesen sind, findet man in der Lofi-Szene das genaue Gegenteil. Das Künstlerkollektiv „The C-Men“ aus den Niederlanden z. B. benötigen bloß zwei Amiga Computer und einen Screen mit einer Auflösung von 320 x 256 in 16 Farben und geben damit z. B. der Live Performance des Wuppertaler Musikers FirerstArter die nötige optische Würze:  

 

Ziemlich cool und innovativ sind die Arbeiten von Raquel Meyers, einer spanischen Künstlerin, die momentan in Schweden lebt. Ihre Technik zum Geschichtenerzählen sind Tastenanschläge. In ihren Visuals kommen z. B. Teletext oder auch PETSCII (ASCII Standard von Commodore Heimcomputern) zum Einsatz. Raquels Motto lautet: „Wir leben in einer Zeit, in der Hardware und Software veraltet sind, bevor wir gelernt haben, sie zu benutzen.“ Darum arbeitet sie am liebsten mit dem C64, Teletext System und Schreibmaschinen: „Diese Technologien sind keine Souvenirs aus der Vergangenheit. Sie sind hart erkämpftes Wissen. Sie sind eine Erinnerung, jedoch nicht für Nostalgie, sondern für unsere Unmöglichkeit des vollständigen Lernens, bevor sie in die Konsum-Leere verschwinden.“

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