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Workshop
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16.06.2011

Metal-Riffing #2 - Rhythmik und Spieltechniken - Gitarren-Workshop Serie

Tutorial: Metal Riffs lernen - Schritt für Schritt

Perfektes Metal-Riffing - Step by step

Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Teil unseres Metal-Rhythmusgitarren-Workshops. Für alle, die den ersten Teil unseres Workshops ohne größere Blessuren und ohne blutende Finger bewältigt haben und es kaum erwarten können, einen ganzen Haufen neuer Riffs und Techniken zu lernen: Bitteschön!

In diesem Teil geht es zuerst noch einmal kurz um die Sechzehntelgruppen, diesmal aber nicht um neue Gruppierungen, sondern eher um das Zusammenwürfeln der einzelnen Elemente. Der restliche Teil des Workshops verlässt vorerst den Bereich der Rhythmik und befasst sich mit einigen weitverbreiteten Techniken, so zum Beispiel mit Hammer-Ons, Pull-Offs, Slides und Dead Notes. Diese Artikulationsmöglichkeiten gehören gitarristisch zum Basis-Handwerkszeug, denn sie kommen in eigentlich fasst jedem Genre vor, sei es Klassik, Jazz, Pop, Flamenco oder halt Rock und Metal. In den Überschriften habe ich übrigens häufig das Tuning des jeweiligen Riffs angegeben.

Das heißt aber nicht, dass jedes Riff tatsächlich nur in der „richtigen“ Stimmung gespielt werden kann. Allerdings habe ich die Audiobeispiele in dem jeweiligen Tuning eingespielt, sodass sie auch in der angegebenen Tonart klingen. Zum Üben reicht es allerdings vollkommen aus, dass die Gitarre in Drop-D gestimmt wird, sobald irgendein Tuning mit Drop ... angegeben ist. (Für besagte Drop-D-Stimmung wird die tiefe E-Saite auf ein D runtergestimmt, die anderen Saiten bleiben, wie sie sind.) Wenn nichts über dem Riff steht, ist die Gitarre normal gestimmt.

Im dritten Teil des Workshops werde ich genauer auf die Tunings eingehen und detailliert erklären, wie welche Saite gestimmt werden soll. Eines noch: Ganz grundsätzlich steigert sich das technische Niveau der Riffs nicht unbedingt von Nummer zu Nummer. Sie sind nach den Themen des Workshops gestaffelt und nicht unbedingt nach ihrem Schwierigkeitsgrad. Ist also ein Riff beim ersten Versuch zu schwierig, lohnt es sich trotzdem, weiter nach vorne zu schauen und es dann später noch einmal zu versuchen.

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