Hersteller_Mackie
Test
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12.03.2009

Praxis

Die Installation des Firewire-Audiointerfaces funktionierte bei einer 6Pin-Verbindung einwandfrei (PC Intel Core Duo 2,2Ghz, 2GB RAM, Windows XP ab SP2). Bei der Installation auf meinem Laptop (4-Pin) traten Probleme auf. Bei Verwendung des 6-to4-Pin-Adapters erkannte das Laptop das Interface nicht. Als ich ein Adapterkabel von mir verwendete, erkannte mein Notebook das Interface auf Anhieb. Der Verdacht lag nahe, dass der mitgelieferte Adapter nicht korrekt funktioniert. Doch nach erfolgreicher Installation stehen in sämtlichen Audio-Aplikationen 14 Eingänge (Mikrofonkanäle 1 und 2 (Mono), Aux Send (Stereo), Masterbus (Stereo) und die Programmausgänge 1-4 (Stereo) und acht Ausgänge (Firewire-Eingänge der Programmkanäle 1-4 in Stereo) bereit.

Sowohl das Audio-Interface als auch die analoge Peripherie, also Vorverstärker, EQs und Filter klingen sehr gut. Das Pult ist absolut übersteuerungsfest und die Vorverstärker arbeiten nahezu rauschfrei. Mehr Sound kann man für das Geld nicht verlangen. Kompliment an dieser Stelle an die Entwickler von Mackie!
Der Spaßfaktor beim d.4 Pro ist enorm und das Gefühl von Sicherheit, das der Mixer trotz üppiger Ausstattung vermittelt, sucht seinesgleichen.
Mit den Routing-Schaltern auf der Rückseite ist ein DJ-Setup mit Laptop schnell und leicht verkabelt. Hier ist der d.4 Pro absolut praxistauglich und erleichtert dem DJ das Leben ungemein. Schade, dass Mackie sich nicht auch noch an die Controller-Funktion gewagt hat. Dies hätte zu einer All-in-One-Lösung geführt, die ihresgleichen gesucht hätte. Aber auch ohne Controller-Funktion bietet der d.4 Pro ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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