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20.08.2019

Maat thEQblue – virtuell analoger mischen geht wohl kaum

Die Software-Firma Maat hat mit dem Equalizer Plug-in thEQblue jetzt anscheinend das absolut „analoge“ Pendant zur echten Hardware entwickelt. Das meint zumindest der Hersteller. Bis zu zwölf echte hochauflösende EQ-Emulationen stehen euch in dem neuen Werkzeug zum Mischen und Mastern zur Verfügung. Und diese stammen sowohl aus sehr bekannten und älteren Vorbildern, aber auch aus neuen und zukunftssicheren Modellen. Das klingt doch erstmal recht vielversprechend.

thEQblue mischt klassisch und modern

Mit dem Plug-in thEQblue aus dem Hause Maat werden Käufer laut Entwickler einen fast analogen Equalizer besitzen. Denn die Emulationsalgorithmen aller Filter wurden sehr hochwertig hergestellt und sind nicht gemodellt. Das heißt, es muss auch kein aufgenommenes „analoges“ Rauschen oder Distortion hinzugefügt werden, um den Klang „analog“ klingen zu lassen. Mit zwölf Sektionen mit fünf zuweisbaren parametrischen Filtervariationen, wie Bell, Shelf-Filter erster und zweiter Ordnung und Cut erster und zweiter Ordnung, könnt ihr chirurgisch in eure Audiodaten eingreifen.

Dazu gibt es pro Filter fünf Panorama-Modi: links, rechts, mono (L+R), Diff (L-R) und Flip. Die grafische Benutzeroberfläche ist ähnlich dem überteuren 1000 US-Dollar schweren thEQorange von dem selben Hersteller gestaltet. Diese ist sehr übersichtlich und enthält einige Analyse-Tools zum Mixen bereit. Mehr braucht es eigentlich auch nicht.

Preis und Spezifikationen

Maat thEQblue bekommt ihr im Moment und bis zum 10. September 2019 auf der Internetseite des Herstellers zum Einführungspreis in zwei verschiedenen Versionen. Für 179 US-Dollar anstatt 219 US-Dollar gibt es sechs Filtertypen. Wer zwölf benötigt, muss sich noch gedulden, denn diese Version ist noch nicht verfügbar. Sie kostet euch 309 US-Dollar anstatt 389 US-Dollar. Aber ihr könnt natürlich auch zu einem Preis von 189 US-Dollar upgraden. Das Plug-in läuft auf macOS 10.8 oder höher und Windows 7 oder höher als AAX, AU, VST und VST3 in 32 und 64 Bit. Zur Autorisierung benötigt ihr einen zusätzlichen Wibu CodeMeter Dongle. Eine eingeschränkte Demoversion steht euch natürlich ebenso wie ein herunterladbares Benutzerhandbuch zur Verfügung. Leider gibt es weder Audio- noch Videobeispiele.

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