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Feature
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05.07.2018

Interview und Gear Chat: Steffen „Steddy“ Wilmking

Ein Gespräch mit dem Drummer, Produzenten und Labelchef

Steffen „Steddy“ Wilmking ist vielleicht einer der umtriebigsten Akteure im deutschen Musikbusiness. In den Neunzigerjahren begann er seine Karriere als Schlagzeuger der Crossover-Band Thumb, mit der er Tourneen in Deutschland, Europa und den USA spielte. In den Folgejahren begleitete er, zunächst als Vertretung, später als festes Bandmitglied, die H-Blockx, die er auch bei Songwriting und Produktionen unterstützte und dabei auf vier Alben der Band mitwirkte. Parallel dazu entwickelte er eine Vorliebe für Beats, die ihn schließlich in die Rolle des Produzenten bei Hip-Hop Alben von Bushido, Olli Banjo oder Chakuza brachte. Heute ist er als Drummer und Musical Director für die Umsetzung der Live-Shows des Rappers SSIO verantwortlich.

Durch den Spagat zwischen Hip-Hop, Crossover und Indie gelang ihm 2011 mit der Produktion des mehrfach ausgezeichneten Nummer-Eins-Albums „XOXO“ von Casper der Durchbruch. Mittlerweile ist Steddy auch ein gefragter Mixer, unter anderem für Alben der Donots oder Timid Tiger, bei denen er auch live trommelt. Mit Keshav Purushotham, dem Sänger von Timid Tiger, gründete er zudem sein eigenes Label Papercup Records. Wir trafen Steddy in seinem Berliner Studio zu einem Gespräch über seinen interessanten Werdegang.

Hallo Steddy, du trommelst, spielst viele Instrumente, produzierst, mischst, masterst, bist Chef eines Labels und hast einen eigenen Verlag. Eigentlich bräuchten wir wohl mindestens drei Interviews, um auf jede einzelne Facette deines Schaffens einzugehen. Aber fangen wir einfach von vorne an. Wie kamst du zur Musik?

Ich habe mit fünf Jahren angefangen, Schlagzeug zu spielen, und eigentlich war seitdem klar, dass mich Musik nicht mehr loslässt. Zwischendurch hatte ich zwar eine Phase, in der ich mal ein Jahr nicht so viel gespielt habe, weil ich lieber Skateboard gefahren bin, aber die Begeisterung für Musik war von Beginn an ungebrochen. Mein Vater ist selbst Musiker, spielt viele Instrumente und hat mich in der Musik sehr gefördert. Er hatte neben seinen vielen Tourneen einen Musikalienhandel, was für mich natürlich auch ein großer Vorteil war. Nach der musikalischen Früherziehung habe ich an der Musikschule bei einem Jazz-Schlagzeuger Unterricht genommen, der selbst eine strenge Ausbildung bei Dante Agostini in Paris bekommen hatte und auch nach dessen Konzept unterrichtet hat. Das war natürlich für mich als Kind der Horror. Im Unterricht habe ich anfangs noch Traditional Grip gelehrt bekommen und zuhause dann als Ausgleich straighte Achtelgrooves zu Hardrock-Platten gespielt. Ich bin meinem Lehrer aber trotzdem sehr dankbar, weil ich nach zehn Jahren Unterricht dort sehr fit im Notenlesen war und mir um meine Technik keine Sorgen mehr machen musste. Ich habe dann immer viel geübt, damals sogar noch neben dem Büro der Mitarbeiterin meines Vaters, der eine Konzertagentur für englische Singer-Songwriter und gleichzeitig auch noch ein Label und einen Verlag hatte. Er hatte also auch so viel um die Ohren wie ich heute. Später bin ich dann in den Keller gezogen und habe mit eher mittelmäßig begabten Freunden eine Hardcore Band gegründet. Selbst da hat mein Vater mich noch unterstützt und sich über Fortschritte gefreut. Im Nachhinein frage ich mich, wie die das im Haus überhaupt ausgehalten haben. Dieses absolute Geballer muss doch so schlimm gewesen sein.

Hast du damals auch schon mehrere Instrumente gespielt?

Ich habe eigentlich immer schon Klavier gespielt, weil das zuhause rum stand und ich die Resonanz geliebt habe. Später habe ich mir dann nach und nach weitere Instrumente selbst beigebracht. Von den Gitarristen meiner Hardcore Band kamen wenig Ideen, dann habe ich mir einfach Barré-Griffe beigebracht, Sachen nachgespielt und schließlich Songs für die Band geschrieben. Irgendwann habe ich dann auch den Bass in die Hand genommen und einfach immer weiter gemacht. Richtigen Unterricht hatte ich also nur am Schlagzeug.

Hast du nach der Schule dann Musik oder Schlagzeug studiert?

Nein. Ich hatte zu Schulzeiten die Band „Thumb“, die dann professionell wurde. Nachdem wir Demos aufgenommen hatten, wurde ich nach dem Abitur ausgemustert (für die Bundeswehr Anm. d. Red.), und wir haben im EMI-Studio in Köln unsere erste Major-Platte aufgenommen. Zwei Jahre später habe ich dann mit der Band so langsam auch Geld verdient, und nach einigen Tourneen und weiteren zwei Alben gab es für mich keine Frage mehr, was ich beruflich machen will. Ich musste also keine wirkliche Entscheidung treffen, sondern es gab einen fließenden Übergang. Natürlich war ich dann auch hoch motiviert. Früher war das Üben für den Unterricht immer eine Qual, aber danach habe ich fünf Stunden pro Tag geübt, weil ich einfach Lust dazu hatte. In der Zeit habe ich viel Hardcore gehört und auch auf Konzerten gesehen, was es heißt, professioneller Drummer zu sein. Natürlich ist eine gute Technik sinnvoll, aber ich habe damals auch gelernt, dass ein druckvolles Spiel wichtig ist.

War laute Musik immer dein Ding?

Ja, eigentlich waren es Hardcore und Hip-Hop, die mich besonders begeistert haben. Nach meiner intensiven Hardcore-Phase habe ich dann Hip-Hop Alben wie Run DMCs „Tougher Than Leather“ für mich entdeckt, wodurch sich meine Vorliebe für Beats und Programmings entwickelte, die ich dann an meinem Vierspur-Aufnahmegerät ausgelebt habe.

Begann da für dich dann auch deine Studio-Affinität?

Ja. Ich habe damals viel rumexperimentiert. Teilweise habe ich, durch The Roots inspiriert, Drums mit zwei Mikros aufgenommen, oder aber mit einem Fender Rhodes Loops eingespielt und bin dann 1997 auf den Computer umgestiegen. In der Zeit habe ich irgendwann ausschließlich zu Hip-Hop und R&B getrommelt, weil der Rock-Bereich für mich eh durch die vielen Konzerte bestens abgedeckt war.

Wie ging es für dich dann in der Hip-Hop Welt weiter?

Ich bin später dann bei Bushido als Tour-Drummer eingesprungen und konnte endlich mal das spielen, was ich seit Jahren eigentlich ausschließlich für mich gespielt hatte. Mir kam die Erfahrung als Rockdrummer aber zugute, weil ich in den großen Hallen die Beats richtig druckvoll spielen konnte. Die Tour ging zwar nur drei Wochen, aber ich bin dadurch in den Hip-Hop Producer Bereich reingerutscht, weil ich damals schon viele Beats hatte und über die Connection dann die ersten davon auf Bushidos Album landeten. Auf dieser Tour habe ich auch DJ Stickle kennengelernt, in dessen Studio ich später viel gearbeitet habe.

Kam über ihn auch die Zusammenarbeit mit Casper zustande?

Zum Teil. Ich habe mich damals noch nicht als Produzent, sondern viel mehr als Beat-Bauer gesehen und das auch auf den Platten mit Bands ausgelebt und mich damit nicht nur auf das Drumming beschränkt. Bei der letzten H-Blockx Platte habe ich dann Andreas Herbig kennengelernt, der ja einer der größten deutschen Produzenten ist. Ich habe ihm während der Produktion zugearbeitet, viel gelernt und schließlich mit ihm gemeinsam die Platte fertig gemacht. Besonders interessant war für mich damals, dass Andreas einfach keinerlei Scheu hat. Er kam zwar aus klassischen Studios, hat aber trotzdem früh mit Computern gearbeitet und einfach alles ausprobiert. Irgendwann habe ich dann in Hamburg bei ihm auf der Couch gepennt und in seinem Studio gearbeitet.

Nach einer Session mit Timid Tiger kontaktierte mich die Band später, wodurch ich dann ihr Album produziert habe. Das war damals das erste Band-Album, das ich für eine große Plattenfirma produziert und später auch gemischt habe. Da weiß ich bis heute nicht, wie ich das gemacht habe. (lacht) Die Platte klingt cool, und ich kann sie mir heute noch anhören. Ich habe mich mit der Band dann so angefreundet, dass ich nach Köln gezogen bin und mit den Jungs ein Studio hatte. Irgendwann rief mich dann DJ Stickle an und fragte, ob ich nicht mal nach Berlin kommen wollte, da sei ein Typ, der eigentlich rappt, aber eine andere Idee hat. In Berlin habe ich dann Casper getroffen und fand sein Konzept und die Bands super, deren Sound er als Referenzen genannt hatte. Er hatte zwar noch nicht viele fertige Demos, aber wirklich eine Vision, auch visuell, die mich beeindruckt hat. Dann habe ich erstmal lange nichts mehr gehört und schon zwischendurch aufgeschnappt, dass andere Produzenten das Album machen sollten.

Irgendwann rief mich dann Andreas Herbig nach einem Meeting bei Four Music an und meinte, dass er die Casper Platte produziert, ich aber auch mitmachen soll. Im Oktober 2010 sollte dann die Produktion im Studio von DJ Stickle losgehen, und am ersten Produktionstag war Andreas nicht da. Er hatte damals mit Udo Lindenberg viel zu viel um die Ohren, also haben wir einfach angefangen. Am Anfang war das komisch, weil ich ja eigentlich als Co-Produzent dabei sein sollte, aber nach ein, zwei Wochen hatte es sich so entwickelt, dass ich dann der Produzent war. Ich habe dann ohne Ende geschraubt, viel programmiert und später auch für acht oder neun Songs Drumparts eingespielt. Das war gegen Ende der Produktion, und ich wusste dann genau, wo ich was spielen musste. Dadurch konnte ich sehr effizient in ein Paar Stunden die Parts dafür einspielen, die ich dann in die Produktion eingefügt und teilweise mit Triggersounds gelayered habe.

Und dann ging es los...

Ja, dass das so ein Hype wird, konnte glaube ich niemand absehen. Der Chefredakteur von 1Live kam damals zu uns und wollte unbedingt den Song „Kontrolle/Schlaf“ im Radio spielen. Wir waren aber noch gar nicht fertig, wodurch dann ein Rohmix im Radio lief. Das habe ich vorher noch nie erlebt. Durch die Erfahrung mit eigenen Bands und kleineren Erfolgen oder Misserfolgen war relativ schnell klar, dass das Casper Album wirklich richtig groß wird. (Caspers Album „XOXO“ stieg bereits in der ersten Verkaufswoche auf Platz 1 der Charts ein und wurde mit über 300.000 verkauften Einheiten mit Platin ausgezeichnet. Anm. d. Red.) Dann war ich auf einmal wirklich ein „Produzent“.

Musstest du danach die Entscheidung treffen, ob du Produzent oder Schlagzeuger sein willst?

Nicht wirklich. Ich habe sehr viele Produktionen abgesagt. Mir wurden damals Bands angeboten, die 2011 einen Sound wie Such A Surge gemacht haben oder Künstler, die so klingen wollten wie das „XOXO“ Album. Das war mir zu einfach gedacht, und ich wollte lieber den nächsten Schritt gehen. Vielleicht stand ich mir dadurch auch etwas im Weg, aber ich wusste ja, dass ich auch immer noch Schlagzeug spielen wollte und davon auch leben konnte. Das war natürlich Luxus. Im Jahr nach der Veröffentlichung von Casper haben ich dann mit DJ Stickle zusammen die Chakuza Platte gemacht und war zwischendurch mit den H-Blockx wieder wahnsinnig viel live unterwegs, wodurch sich sich Bühne und Studio dann die Waage hielten.

Wie ging es für dich dann weiter?

Ich habe dann viel gemischt, Produktionen zu einzelnen Songs und schließlich das Album des Songwriters Nisse gemacht. Mit Keshav Purushotham von Timid Tiger habe ich dann auch das letzte Album der Band produziert und gemischt. Uns kam gemeinsam die Idee, ein eigenes Label zu gründen, das es nun seit 2016 als „Papercup Records“ gibt. Das hat großen Spaß gemacht, weil es wenig mit den Dingen davor zu tun hatte und ich das Album nicht nur produziert und gemischt, sondern auch mit veröffentlicht habe.

Wie hast du dir das ganze Know-How als Engineer und Mischer angeeignet?

Ich habe in den Neunzigerjahren viel im Studio eingespielt, als noch auf Band aufgenommen und an einer SSL-Konsole gemischt wurde. Heute muss ich sagen, dass ich es bereue, damals noch zu sehr Drummer gewesen zu sein und da nicht besser aufgepasst habe. Mir ging es damals nur darum, wie meine Snare und mein Drumset klingen. Ich hätte da so viel lernen können. Erst bei späteren Produktionen habe ich geguckt, was der jeweilige Produzent und Engineer macht. Wie genau ich das gelernt habe, was ich heute mache, kann ich aber nicht sagen. Das hat sich irgendwann alles entwickelt, ich habe über die Jahre viel Erfahrung gesammelt, und heute bringe ich meine Mixe auch gerne mit eigenem Mastering zu Ende, weil es auch da immer wieder Fälle gab, mit denen ich nicht so glücklich war. Natürlich gibt es Mastering-Profis mit teurerem analogen Equipment und vielleicht einem feineren Ohr, aber am Ende kochen alle mit Wasser, und für mich zählt das Ergebnis. Es gibt ja mittlerweile zum Beispiel von Universal Audio sehr gute Plugins, sodass ich viel von meinem Outboard-Equipment inzwischen verkauft habe.

Hast du ein Studio-Drumset, mit dem du am meisten aufnimmst?

Nein. Um ehrlich zu sein, fange ich bei der Auswahl des Equipments immer wieder von vorne an. Natürlich habe ich meine ein, zwei Bassdrums, die ich gut kenne. Meine absolute Lieblingssnare ist eine Ludwig 14“ x 6,5“ Super Sensitive von 1967, die so einen tollen Charakter hat. Ich habe aber über die Jahre so viel Equipment angesammelt, das teilweise auch eingelagert ist, sodass ich gar nicht immer das optimale Setup parat haben kann. Am Ende gibt es auch immer wieder Sessions in anderen Studios, bei denen ich dann nur meine Becken mitbringe, weil ein Set vor Ort ist, das ich aber im Regelfall gar nicht kenne. Ich liebe das aber auch. Bei der Casper-Platte hatte ich eine Rogers Bassdrum und eine Bell Brass Snare einer Custom Firma, deren Name ich mittlerweile wieder vergessen habe. Obwohl ich eigentlich alles mit dabei hatte, habe ich dann einfach das Setup gespielt. Als wir in Schweden mit den H-Blockx aufgenommen haben, habe ich mir beispielsweise zum ersten Mal Hi-Hats aus Crash-Becken gebaut, weil da einfach so viel Zeug rumlag. Ich lasse mich gerne überraschen und mag es auch, ein bisschen limitiert zu sein und aus dem Equipment den bestmöglichen Sound rauszuholen.

Heute bist du live viel mit SSIO unterwegs...

Richtig. Ich habe vorher bei ein paar Hip-Hop Acts als Musical Director Shows mit konzipiert, aber bei SSIO bin ich jetzt auch mit auf der Bühne. Dafür habe ich vom Produzenten der Platte alle Files bekommen und Übergänge zwischen den Songs kreiert, Interludes und Intros gebaut und mich um den dramaturgischen Teil der Show gekümmert. Wir haben jetzt anderthalb Jahre sehr intensiv getourt und auf Festivals gespielt. Das macht großen Spaß. Bald kommt das neue Album, und dann geht es wieder richtig los.

Wie sieht dein Live-Setup aus?

Auf jeden Fall ganz anders als im Studio und immer zugeschnitten auf den Künstler oder die Band. Ich spiele bei SSIO ein Kirchhoff Acryl Set, das mit Kick- und Snaretriggern ergänzt ist, die Ableton Live ansteuern. Zusätzlich habe ich noch ein SPD-SX Pad, dessen Einsatz sich aber in Grenzen hält und auf Claps oder mal ein Kick-Signal mit einem externen Pedal beschränkt. Den Großteil spiele ich mit dem akustischen Set. Als Snare benutze ich bei SSIO meine Pearl 13“ x 5“ Omar Hakim Signature Snare und bei den H-Blockx meine Pearl 14“ x 6,5“ Reference Brass Snare, die so unglaublich viel Power hat. Bei meiner Berliner Indieband „And The Hurley Sea“ ist es die angesprochene Ludwig Super Sensitive.

Vielen Dank für's Gespräch!

  • Steddys Equipment:
  • Drums: Kirchhoff Arctic Snow LED Custom Kit
  • 22“ x 20“ Bassdrum
  • 12“ x 8“ Tom
  • 16“ x 14“ Floortom
  • Snares:
  • 13“ x 5“ Pearl Omar Hakim Signature Snare
  • 14“ x 6,5“ Pearl Reference Brass Snare
  • Becken: Sabian
  • 16“ AA Apollo Hats
  • 16“ AAX Aero Crash
  • 18“ AAX Aero Crash
  • Percussion: Latin Percussion Cyclops Set Tambourine LP160
  • Hardware: Yamaha
  • Felle: Remo
  • Electronics:
  • Roland SPD-SX Sampling Pad

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