Test
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12.08.2017

IK Multimedia iRig Pro I/O Test

Mobiles Audio-/MIDI-Recording-Interface für iOS- und Androidgeräte

Für unterwegs

Die mobile Revolution geht weiter. Das iRig Pro I/O von IK Multimedia stellt den nächsten Begleiter aus der Reihe der iRig-Interfaces dar. Dieses Gerät ist eine All-in-one-Lösung: Mit einer Kombibuchse für XLR- und Klinkenkabel sowie MIDI In/Out, kann eigentlich jedes gewünschte Instrument angeschlossen werden und direkt im Tablet oder Smartphone verarbeitet werden. Und das mit einer hochwertigen 24Bit-/96kHz-Wandlung. Nicht mal ein Netzteil wird gebraucht: So liefert IK Multimedia das iRig I/O mit Batterien aus und auch über USB zieht sich das Interface Strom, aber scheinbar so wenig, dass ein Netzteil nicht mal im Lieferumfang enthalten ist. Wir wollen testen, wie sich das iRig Pro I/O verhält, wie es klingt und ob es hält, was es verspricht: Unkompliziertes Recording, egal wo man ist. Und als Bonus gibt es noch Software: AmpliTube, Sample Tank und T-RackS Software sind auch noch dabei.

Details

Batterien schon drin, los geht's!

Ein übersichtliches, mattschwarzes Kästchen aus Kunststoff und ein paar Kabel ist alles, was sich in der Verpackung des IK Multimedia iRig Pro I/O befindet. Ach ja, auch eine Bedienungsanleitung, die fast komplett ohne Worte auskommt. Im besten Sinne also mutet alles sehr übersichtlich und einfach an.

Das iRig fasst sich gut an und wiegt mit 165 g – inklusive zwei handelsüblicher AA Batterien – nicht zu viel. Ungefähr drei mal so dick wie ein Smartphone, dafür ebenso lang und halb so breit. Die genauen Maße laut Hersteller sind: 43 x 127 x 37 mm. Kurzum: leicht zu transportieren. Eine Hülle oder ein Etui wäre allerdings schön gewesen, auch wenn nur der Gain-Regler an der Oberseite des Interface etwas erhaben ist. 

Aufbau und Anordnung der Bedienelemente

Das iRig Pro I/O hat sechs Seiten und an jeder Seite befinden sich ein oder maximal zwei Bedienelemente. Das darf als übersichtlich bezeichnet werden. Legt man das iRig vor sich, hat man an der Vorderseite die Kombibuchse von Neutrik, an die XLR- und Klinkenkabel, also Mikrofone und Gitarren angeschlossen werden können. An der Oberseite befindet sich ein großer Gain-Regler, der das Eingangssignal pegelt. Außerdem gibt es noch zwei LED-Streifen, die in unterschiedlichen Farben leuchten und damit anzeigen, ob das Gerät aktiv ist und ob der Eingangspegel des Instruments oder des Mikros in Ordnung ist oder übersteuert. So hat man schon optisch eine Kontrollmöglichkeit. Das ist aber auch das einzige optische Feedback des iRig Pro I/O – ein Display gibt es nicht. Braucht es aber auch nicht. An der linken Seite gibt es einen Schalter, mit dem man Phantomspeisung an- oder ausschalten kann. Das ist für Großmembran-Mikrofone wichtig. Direkt daneben befinden sich zwei 2,5mm-Klinkenbuchsen für MIDI In und MIDI Out. Die passenden Adapterkabel sind natürlich dabei. Eine weitere 3,5mm-Miniklinkenbuchse befindet sich auf der rechten Seite des iRig. Hier handelt es sich um den Kopfhörereingang, neben dem sich ein Lautstärkeregler befindet.

An der Kopfseite des iRig befindet sich eine Buchse für einen 7 poligen Mini-DIN-Stecker. Dieser verbindet das iRig mit dem jeweiligen Smartphone, Tablet oder PC. Daher gibt es für diesen Stecker auch zwei Adapterkabel: Mini DIN auf USB und Mini DIN auf Lightning, dem Anschluss an das iPhone oder iPad von Apple. An der Unterseite des iRig befindet sich das Batteriefach, das ohne Schraubenzieher geöffnet und geschlossen werden kann. Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass auch noch zwei Gummifüße angeklebt sind, die dem iRig einen sicheren Stand geben. Das ist bei aller Mobilität nicht unwichtig.

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