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21.08.2019

Hercules DJSpeaker 32, DJSpeaker 32 Party und DJMonitor 42 Test

Aktive DJ- und Monitorlautsprecher

Für jeden was dabei?

Aus den Aktivlautsprechern Hercules DJSpeaker 32, DJSpeaker 32 Party und DJMonitor 42 schallt es förmlich heraus, dass der Hersteller abermals vor allem Amateur- und Bedroom-DJs ansprechen möchte. Schließlich geht das 32er-Paar für attraktive 70,– Euro, die Party-Version für 99,– Euro und die 42er für 110,–Euro über die Ladentheke. Doch wer denkt, die Franzosen wagen damit zum ersten Mal den Ausflug in die Aktivmonitor-Landschaft, der irrt. Denn Hercules ergänzt quasi die bisherige XPS 2.0-Serie, von der sich die neuen Speaker schon auf den ersten Blick optisch stark differenzieren.

Beim DJSpeaker 32 Party setzt der Hersteller buchstäblich noch eins drauf, und zwar ein per Fernbedienung steuerbares LED-System mit verschiedenen Farben und Modi, dem einzigen Unterschied zum DJSpeaker 32. Innovativ, zugegeben, dazu sind alle Modelle ein echter Hingucker. Aber gut klingen müssen sie vor allem. Deswegen die Lautsprecherboxen ausgepackt und angesteckt, um sie auf DJ-Tauglichkeit zu testen.

Details

Die Verpackung der Boxen verspricht ein sehr kompaktes Format samt leichtem Gewicht. Gut für die Mobilität! Der DJMonitor 42 misst 22 x 18,5 x 15,5 Zentimeter, der kleinere DJSpeaker 32 Party 23,5 x 16,5 x 13,5 Zentimeter. Die DJSpeaker 32-Version spart durch die fehlende LED-Kuppel vier Zentimeter in der Höhe ein. Dazu wiegt das Party-Modell mit 1,49 Kilogramm beziehungsweise 1,34 Kilogramm knapp ein Kilogramm weniger, die Version ohne LED ist nochmals ein paar Gramm leichter.

Da bei allen Paaren jeweils nur in einer Box der Verstärker samt Netzteil verbaut ist, ergeben sich unterschiedliche Gewichtsangaben pro Lautsprecher. Trotz der recht kleinen Größe ein ordentliches Gewicht, das aus der mitteldichten Faserplatte des schwarzen Gehäuses resultiert. Beim 42er-Modell ist sie neun Millimeter, bei den beiden 32ern dagegen sechs Millimeter dick. Damit die Lautsprecher bei bassbetonten Beats nicht ihre Position verlieren, stehen sie auf vier kleinen Gummi-Dämpfern. 

Die drei Lautsprecher-Modelle beschallen auf zwei Wegen, das heißt mit einem Tiefton- und Hochton-Treiber. Der 42er schiebt den Bass über eine 4-Zoll-Membran, die 32er über ein 3-Zoll-Chassis. Auch die Hochtöner unterscheiden sich, allerdings schweigt Hercules bezüglich der Treiber-Typen. 

Optisch definieren sich alle Modelle durch eine mattschwarze Plastik-Front, farblich aufgefrischt durch die auffällige schwarz-gelbe Membran des Tiefton-Treibers. Die dualen Bassreflexschächte und der Hochtöner sind darüber versetzt angeordnet, um laut Hercules einen besseren Raumklang zu erzeugen. 

Unterhalb der Tiefton-Membran befindet sich an der Front je ein Lautstärkeregler samt Power-LED. Daneben lassen sich nur beim DJMonitor 42 der Bass sowie die Höhen regulieren und jeweils über eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse eine Quelle und ein Kopfhörer anschließen.

Der DJSpeaker 32 Party dagegen setzt mit seinem Lichtsteuersystem in zwei transparenten Halbkugeln dem Ganzen die Krone auf. Durch die innere Wabenstruktur wird das RGB-LED-Licht gebrochen und sorgt damit für sogenannte Flammen- und Spoteffekte im Raum. Ein- und ausgeschaltet, dazu gesteuert wird das sogenannte „doppelte Lichtsteuersystem“ mit einer Fernbedienung.

Vier Effekt-Modi sind vertreten:

Lichteffekte passend zum Beat

Lichteffekte auch in den Pausen

Blitzeffekte zum Beat

fortlaufender Stroboskopeffekt, auch ohne Musikwiedergabe

Bei den Anschlüssen an der Rückseite sind sich alle Modelle wiederum einig: Power-Schalter, Stromkabelanschluss und zwei Cinch-Buchsen für den Input. Da nur jeweils eine der beiden Boxen aktiv ist, müssen beide Lautsprecher mit dem beiliegenden Verbindungskabel zusammengeschlossen werden.

DJSpeaker 32 und DJMonitor 42 setzen auf einen Clip-Push-Anschluss mit zweipoligem Kabel, wie man es regulär von Lautsprechern kennt. Dagegen läuft es beim DJSpeaker 32 Party über ein USB-Typ-B-Kabel, da die LED-Lichteffekte zusätzlichen Saft schlucken.

Techspecs

Hinsichtlich ihrer technischen Spezifikationen unterscheiden sich alle Modelle hauptsächlich in ihrer Ausgangs- und Spitzenleistung. Der DJMonitor 42 schafft 80 Watt Peak, regulär beschallt er mit zweimal 20 Watt. Die beiden kleineren 32er-Brüder laufen mit zweimal 15 Watt, in der Spitze mit 60 Watt. Beim Frequenzgang liegen die drei Modelle auf Augenhöhe: 60 Hz bis 20.000 Hz. Zum Lieferumfang gehören bei allen Modellen der Kabelsatz und die Schnellstart-Anleitung plus Garantieinformation.

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