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Test
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22.10.2018

Hercules DJControl Starlight Test

DJ-Controller

Kompakt mit Bling-Bling

Wer als Anfänger oder Hobby-DJ auf der Suche nach einem kleinen und kompakten DJ-Controller für zuhause oder unterwegs ist, könnte mitunter Gefallen am Hercules DJControl Starlight finden. Das Gerät ist für Serato DJ konzipiert und kostet schlappe 79,99 €. Neben verschiedenen Bedienelementen für den Mix ist der Controller mit einem integrierten Audiointerface ausgestattet und möchte durch seine spezielle RGB-Unterbodenbeleuchtung beim Auflegen unterstützen ...

Details

Hercules’ neue Lichtgestalt DJControl Starlight wendet sich an angehende DJs und Hobby-Aufleger. Geliefert wird der „Doppeldecker“ in einem bunt bedruckten Karton, auf dem Infos zu Gerätefunktionen und Hinweise zu den Systemvoraussetzungen zu finden sind. Der Controller misst 34 x 10 Zentimeter, wiegt kaum 500 Gramm und sollte in gängigen Laptop-Taschen und Messenger-Bags Platz finden. Installationsmedien liegen dem Gerät nicht bei, dafür aber ein USB-Kabel, ein mehrsprachiges Quickstart-Handbuch, das Installations- und Bedienhinweise gibt und das übliche Faltblatt mit Sicherheits- und Garantiehinweisen.

Trotz seiner leichten und kompakten Bauweise hat der „kleene Hercules“ einiges anzubieten und kommt mit Serato DJ Lite angerauscht, das auf Wunsch beziehungsweise gegen bare Münze auf die Pro-Version upgedatet werden kann. Zuvor dürft ihr Seratos Flaggschiff-Software getrost zwei Wochen ausprobieren. Starlight fischt jedoch nicht allein im Einsteiger-Gewässer, denn auch Numark bedient mit dem DJ2Go2 Controller-Riegel die Serato-Klientel und Hercules selbst hat mit dem Compact (Test hier) und seinen Geschwistern preiswerte Lösungen im Sortiment.

Layout und Anschlüsse

Hercules DJControl Starlight besitzt ein integriertes Vierkanal-Audiointerface (0/4), das dem DJ sowohl Master- als auch Kopfhörerausgang zur Verfügung stellt. Diese sind als Miniklinke ausgeführt und befinden sich an den jeweiligen Außenflanken: Kopfhörer rechts, Master links, wo auch die Mini-USB-Buchse sitzt. Das Interface arbeitet mit 44,1 kHz und 24 Bit. Werfen wir einen Blick auf das Bedienfeld. Jedes Deck beherbergt ein berührungsempfindliches Jogwheel, dazu gesellen sich Transporttasten (Sync, Cue, Play/Pause und via Shift: Sync Off, Stutter, Back) und multifunktionale, blau beleuchtete Effekt-Pads für Hotcues, Loops, FX und Sampler. Ausgewählt wird der Modus mit zwei dedizierten Tasten und der Shift-Taste.

Der 40 Millimeter kurze Pitch sitzt außen neben dem zunächst noch etwas schwergängigen Jogwheel, das zum Pitch-Bending und via Vinyl-Taste auch zum Scratchen genutzt werden kann. Der Crossfader misst ebenfalls 40 Millimeter und lässt sich in der Software auf einstellen – „Scratch oder Mix“, wie es beliebt. 65 Millimeter beträgt der Durchmesser des Tellers. Für Babyscratches reicht das aus.

Die Klanganpassung erfolgt über einen leichtgängigen Bass/Filter-Regler (den Modus bestimmt der zugehörige Auswahlknopf), eingepegelt wird mit dem etwas schwergängigen Volume-Drehregler. Zwei weitere Pots mit höherem Drehwiderstand bestimmen die Lautstärke auf dem Summenausgang und dem Kopfhörer. Was ihr dort hört, bestimmen die Kopfhörertasten in Kombination mit dem zuvor festgelegten Modus „Cue + Mix“ oder „Cue Master“. Dreht man den Starlight auf den Kopf, kommt hinter einer milchig-halbtransparenten Plastikscheibe die Unterbodenbeleuchtung in Form von vier LEDs zum Vorschein. Vier Gummifüße geben dem Controller Halt auf dem Tisch.

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