Gitarre Hersteller_HarleyBenton
Test
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20.09.2021

Praxis

Die Talkbox wird zunächst ganz normal über den Input mit der Gitarre verbunden, benötigt keine weitere Verstärkung und ist auch ohne die Belegung des Outputs nutzbar. Im ausgeschalteten Zustand lässt sie das Signal einfach passieren, sodass man sie wie jedes andere Effektpedal in eine Signalkette integrieren kann. Bei Inbetriebnahme wird der Output dann stummgeschaltet und das Signal ertönt ausschließlich über den Schlauch. Um dies erkennbar zu machen, hätte eigentlich eine simple LED gereicht. Stattdessen hat sich der Hersteller dazu entschieden, mit einer roten LED dauerhaft die Stromzufuhr anzuzeigen (Power) und mit einer grünen darauf hinzuweisen, dass das Signal gerade nicht in die Talkbox läuft (To Amp). Das ist unnötig kompliziert und führt dazu, dass man auf zwei aktive LEDs herabblickt, obwohl das Pedal gerade ausgeschaltet ist.
Ansonsten funktioniert die Inbetriebnahme ohne Probleme und die gesamte Einheit macht ein sehr stabilen und vertrauenserweckenden Eindruck.

Als Erstes hören wir ein kleines Riff mit einer PRS-Style-Gitarre, direkt in die Talkbox mit Drive auf 15 Uhr und Tone auf 12 Uhr. Aufgenommen wurde das Signal ohne weitere Klangbearbeitung mit einem Shure SM58.

Konstruktionsbedingt klingt so ein Talkbox-Signal sehr "eng" und findet hauptsächlich im Bereich zwischen 500 Hz und 1,5 kHz statt. Im Vergleich zu anderen Geräten dieser Art fällt auf, dass die Harley Benton Box über recht hohe Gain-Reserven verfügt.Es folgt ein weiteres Beispiel mit Gain auf 10 Uhr und Tone auf 14 Uhr.

Wir gehen nun mit Drive auf 12 Uhr und Tone auf 10 Uhr und bearbeiten eine einfache Akkordfolge rhythmisch mit dem Mundraum.

Für das letzte Beispiel hören wir einen Synthesizer über die Talkbox, mit dem es etwas einfacher ist, auch Wörter verständlich zu machen. Im Vocoder-Stil lässt sich so beispielsweise das Wort "Bonedo" bilden.

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