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FXPansion Orca Test

Details

Oszillator
Auf die Wellenform(en) von ORCA hat man keinen Einfluss: Hier ist eine Sägezahnwelle mit Rechteck-Suboszillator im Lautstärkeverhältnis 3:1 unveränderbar voreingestellt. Einen Rauschgenerator und auch Portamento sucht man vergeblich.  

Unison und Semitone
Mit den zwei unteren Knöpfen in der Mitte des GUI reguliert man “Unison” und “Detune/Semitone”. Mit dem Parameter Unison kann man die Sägezahnwelle bis zu neunfach verdoppeln. Semitone ermöglicht subtile Verstimmungen bis zu Verdopplungen einer Oktave aufwärts.  

Osc Sync
Oszillator Sync soll laut FXPansion möglich sein. Sofern Unison aktiviert ist,  soll man per Modulationsrad die verschiedenen Sägezahnwellen miteinander modulieren können … leider aber scheint hier ein Bug vorzuliegen! Schade, DAS wäre ja mal etwas gewesen!  

Pitchbend um zwei Halbtöne ist mittels Pitchrad anwendbar. 

Filter
Das Filter ist – so steht es auf der Hersteller-Website – zwei seriell angeordneten Oberheim SEM Lowpass-Filtern mit 12dB/Okt nachempfunden. Es klingt für meine Ohren warm und “analog”, vielleicht nicht ganz so kräftig zupackend, aber dennoch druckvoll. 

Hüllkurve
Die beiden oberen der vier mittig angeordneten Drehknöpfe beziehen sich auf Attack und Decay der Filter-Hüllkurve. Bei jedem Tastenanschlag wird die Hüllkurve wieder ausgelöst, einen sogenannten “Legato Mode” gibt es nicht. Der VCA ist nicht beeinflussbar.  

Einen LFO gibt es nicht. 

MIDI Learn zur Synchronisierung des Softsynths mit externen Controllern soll laut Hersteller zwar möglich sein, mein „Testgerät“ musste jedoch auch hier passen. So erging es auch vielen Nutzern verschiedener Internetforen …  Es scheint, als sei ein Update des ORCA mehr als überfällig!

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