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15.11.2019

Die besten Controller für VirtualDJ / VDJ

Die besten Virtual DJ Controller im Vergleich

Ob Auflegen mit multiplen Decks, VST-FX Unterstützung, Videomixing, Remote-App oder Plattenwünsche via Twitter: Virtual DJ bietet eine Funktionsvielfalt wie kaum eine andere DJ-Software und trifft auf einen breiten Anwenderkreis.

Die aktuelle Version erlaubt euch, neben lokalen Programmen auf dem Rechner, je nach bestehendem Abo auch Streaming-Musik von SoundCloud (Go+), Deezer, iDJPool und Digitrax direkt in eure Software-Decks zu beamen. Das Programm (hier im Test) verfügt über eine umfangreiche Skin-Bibliothek inklusive Karaoke und Video-Overlay, es gibt diverse Pad-Vorlagen, Sample-Downloads, Audio und Video-FX, Broadcasting-Optionen und ein integriertes Video-Tutorial-System, das Einsteigern und erfahreneren DJs bei Bedarf zu diversen Themen Hilfestellung gibt.

Obendrein bietet das DJ-Programm Unterstützung für zahlreiche DJ-Controller, darunter aktuelle Top-Geräte sowie etliche Klassiker, die nach wie vor supported werden. Beispielsweise DJ-Gear von Pioneer, Numark, Denon, Vestax, Allen&Heath, American Audio, Hercules, Behringer etc..

Einige der besten Lösungen für Virtual DJ wollen wir euch in diesem Artikel vorstellen. Anspruch auf Vollständigkeit erheben wir bei mittlerweile weit über 200 unterstützten DJ-Controllern selbstverständlich nicht, zumal auch zahlreiche Exoten wie von Akiyama, Audiophony, BMI, Hanpin oder Welljoint in unseren Breitengraden kaum anzutreffen sind und einige Produkte nicht mehr erhältlich sind. Wir sind aber natürlich für Anregungen offen.  Teilt uns auch gern in den Kommentaren mit, welche Geräte ihr verwendet und was euch daran besonders gefällt.

Schaut gern auch in unseren Testmarathon rein, denn selbst wenn der Controller mit einer anderen Betriebssoftware ausgeliefert wird oder getestet wurde, die VDJ-Entwickler sind schnell am Ball, wenn es um die Integration neuer Controller geht.

Low-Budget DJ-Controller für Virtual DJ unter 100 Euro

Da freut sich der Sparfuchs: keine 100 Euro muss man heutzutage investieren, um einen DJ-Controller zu bekommen. Schon für knapp 50 Euro gehen einige besonders kompakte Modelle im „Schokoladentafelformat“ über den Tisch, die hervorragend vor das Notebook oder auf die Ablage passen und kaum Platz im Gigbag wegnehmen. Etwas größer gibt´s das Ganze sogar mit integrierter Lightshow.

Pro & Contra

  • Plug & Play
  • einfaches Layout
  • qualitativ gute Bedienelemente
  • ...

  • festes USB-Kabel
  • Chassis

Pro & Contra

  • einsteigerfreundliches Konzept
  • integriertes Audiointerface
  • kompakt und leicht
  • ...

  • USB-Kabel fest verbaut
  • kein (Re)Mapping-Editor für Controller (Djuced)
  • ...

Pro & Contra

  • kompakter, leichter Controller
  • integriertes Audiointerface
  • ordentliche Befehlspalette für Serato
  • ...

  • weder Browser-Encoder noch Ladetasten
  • läuft (noch?) nicht mit Hercules DJUCED
  • ...

Pro & Contra

  • kompakter, leichter Controller
  • plug & play
  • einfacher Zugang
  • ...

  • Pad-Modus nicht pro Deck festlegbar
  • keine EQ/FX-Steuerung
  • ...

Virtual DJ Controller von 100 - 300 Euro für Einsteiger und fortgeschrittene Anwender 

Teils mit integriertem Audiointerface ausgerüstet, wo ihr Kopfhörer und Boxen anschließen könnt, teils mit großen Jogwheels, Performance Pads oder sogar separatem Eingang für ein Smartphone-Signal zum Warmup.

In der Preisklasse von 100 bis 300 Euro trifft man schon auf ziemlich gut ausgestattete Gerätschaften, die nicht nur für Hobby-DJs interessant sein dürften, sondern auch erfahrenere Protagonisten ansprechen könnten.

Pro & Contra

  • intuitiver, guter Workflow
  • Layout, Haptik und Design
  • Traktor Pro 3 Vollversion im Lieferumfang
  • ...

  • keine Deck-FX in den Player-Sektionen
  • iOS-Schnittstelle noch nicht funktional
  • ...

Pro & Contra

  • einsteigerfreundliches Konzept
  • Software-Vollversion im Lieferumfang
  • integriertes Audiointerface
  • ...

  • wackeliger, etwas leiser Kopfhörerausgang
  • MIDI-Mapping optimierbar, kein Editor für Remapping (DJUCED)
  • ...

Pro & Contra

  • übersichtlicher Aufbau
  • integrierte TR-Sounds
  • Sequencer zur Steuerung interner Sounds und Samples
  • ...

  • interne Sounds nicht anpassbar
  • Performance-Pads ohne Anschlagsdynamik
  • ...

Pro & Contra

  • Dualer Kopfhörerausgang
  • Gute Haptik der Jogwheels
  • Viele Bedienelemente
  • ...

  • Keine Kanalpegel-Anzeige
  • Innere FX-Potis zu nah am Jogwheel
  • ...

Mittelklasse und Semiprofis: DJ-Controller für Virtual DJ von 300 - 500 Euro

In der Preisklasse von 300 bis 500 Euro sind einige Top DJ-Controller vertreten, die mit mehr oder weniger komplexen Ausstattungsmerkmalen aufwarten, darunter zusätzliche Inputs für externe Zuspieler, Mikrofonanschlüsse, separate Outputs für Saal-PA und Monitorboxen etc.

Soll es lieber etwas Kompaktes sein, gut zu transportieren und rock-solid in der Konstruktion? Sind vier Decks Pflicht oder reichen zwei? Welchen Stellenwert nehmen Pads und FX ein? Hier sind einige Modelle, die natürlich auch für den ambitionierten Einsteiger eine lohnenswerte Investition darstellen.

Pro & Contra

  • Robustes, aber relativ leichtes Chassis
  • Hochwertige Bedienelemente
  • Gut klingendes Interface
  • ...

  • Pad-Modi nur in Serato DJ Vollversion

Pro & Contra

  • Format und grundlegender Workflow
  • zahlreiche Live-Remix-Tools
  • Standalone-Mischpult-Funktion mit FX
  • ...

  • Jogwheel kratzt bei sehr festem Andruck auf dem Chassis
  • keine Talkover-Funktion und Mikro alternativ zu Aux
  • ...

Pro & Contra

  • eingebauter TR-Drumcomputer
  • standalone Zweikanal-Mischpult
  • MIDI-Ausgang
  • ...

  • Mikrofonanschluss nur als Klinke
  • nur zwei Stereo-Line-Eingänge

Pro & Contra

  • Gute Verarbeitung
  • Übersichtliche, intuitive Benutzeroberfläche
  • Anschlagdynamische Performance-Pads
  • ...

  • Kein separat regelbarer Booth-Ausgang
  • Mikrofonkanal karg ausgestattet
  • ...

Profi-Geräte: Top DJ-Controller für Virtual DJ ab 500 Euro

Nicht wenige professionelle Working-, Wedding-, Party- und Remix-DJs setzen auf professionelle Hardware. Vier Kanäle, externe Mixer-Funktion, viel Raum zum Arbeiten, zahlreiche kreative Bordmittel und professionelle Anschlussschnittstellen sowie Regelmöglichkeiten sind obligatorisch.

Wer keine Lust hat, ständig zum Laptop-Screen zu schauen (Stichwort Serato Face) sondern bei der Performance „ganz am Controller“ bleiben möchte, findet zudem vielleicht Gefallen an integrierten Bildschirmen. Ganz praktisch, um Titelinformationen auszugeben, die Wellenformansichten der Software zu visualisieren, oder wenn es heißt, durch den Musikbestand zu navigieren. Ist ein Touchscreen dabei, kann man sogar noch die Software damit bedienen.

Pro & Contra

  • Flexibilität im Einsatz
  • Standalone-Mixer, USB-Mediaplayer und Audiointerface
  • Kein Laptop nötig
  • ...

  • Standalone Engine Features verbesserungsfähig
  • Kein integrierter USB-Recorder

Pro & Contra

  • hoher Spaßfaktor
  • Layout und Haptik
  • Standalone-Mixer mit Sound-Color-FX
  • ...

  • Mikrofonwege 1 und 2 nur alternativ zu den Serato-Decks
  • läuft nicht mehr nativ mit rekordbox (dvs)

Pro & Contra

  • gelungenes Hardware-Design und solide Verarbeitung
  • umfangreiche Serato- und Mixer-Funktionalität
  • Dual-USB-Interface
  • ...

  • hoher Preis
  • Phono-Anschlüsse nur an Kanal 3 & 4
  • ...

Pro & Contra

  • Design und Verarbeitung
  • Standalone-Mixer mit professionellen Schnittstellen
  • zwei Laptop-Anschlüsse
  • ...

  • Standalone-Mixer ohne Effektauswahl
  • kein Setup-Modus für Controller-Einstellungen
  • ...

Pro & Contra

  • Sehr guter Workflow
  • Kontraststarke, hochauflösende Displays
  • Allgemein gute Verarbeitungs- und Soundqualität
  • ...

  • Keine Helligkeits-/Kontrastregelung
  • Optische Unterscheidung der Komplementärdecks (3,4) verbesserungswürdig
  • ...

Pro & Contra

  • gut verarbeitet
  • einfache Bedienung
  • griffige Jogwheels
  • ...

  • Samplerlautstärke nicht mit Controller regelbar
  • kein Anschluss für Zuspieler
  • ...

Top Add-on-Controller für Virtual DJ

Wer schon einen DJ-Controller oder einen DJ-Mixer besitzt und ein geeignetes Kommandowerkzeug zum Abfeuern von Cuepoints, Effekten oder Samples sucht, trifft auf dutzende Geräte, nicht zuletzt auch aus dem Studio-Sektor, die sich via Editor mit Befehlen mappen lassen.

Virtual DJ unterstützt einige Geräte nativ, zumal es auch im DJ-Bereich spezielle designte Controller gibt, die sich dieser Thematik verpflichtet fühlen. Das richtige Werkzeug für Controlleristen, DJs und Turntablisten, DVS-User und Live-Remixer, aber auch zur Steuerung von DMX-Befehlen und Video.

Pro & Contra

  • Plug & Play
  • Neue Remix Decks
  • Kompaktes und schlankes Design
  • ...

  • (Noch) kein Remix Deck-Support für Controller von Drittherstellern
  • Größe des Controller Editor-Fensters
  • ...

Pro & Contra

  • Robuste Hardware
  • Klares, neutrales Design
  • Praxistaugliches Case
  • ...

  • Aufrufen des Setup-Modus erfordert Trennen der USB-Verbindung
  • Qualität der Dokumentation je nach Template unterschiedlich

Pro & Contra

  • Attraktiver Preis
  • Reichhaltiger Funktionsumfang
  • Layout und Handling gelungen
  • ...

  • Auto Loop, Roll und Cue-Loops unterrepräsentiert
  • Keine Transport-Tasten

Pro & Contra

  • Funktionsumfang
  • Bedienergonomie
  • Verarbeitungsqualität
  • ...

  • Keine mehrfarbige RGB-Beleuchtung für Pad-Modi
  • Keine Transportsektion
  • ...

Pro & Contra

  • Kompaktes Design
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Viele Bedienmöglichkeiten
  • ...

  • Kein Display
  • Kein Ableton Step-Sequencer
  • ...

Pro & Contra

  • Gelungenes Layout
  • Vier-Deck-Kontrolle
  • Ansprechendes Design
  • ...

  • Einige Tasten quietschen und verkanten
  • (Noch) dürftige Dokumentation
  • ...

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