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27.04.2021

Denon DJ enthüllt neuen LC6000 Deck-Controller für Prime Mediaplayer und DJ-Software

DJ-Controller

Mit dem LC6000 Prime reanimiert Denon DJ die Produktklasse der Deck-Controller. Und wie man es von Denon DJ erwarten darf, sind die neuen DJ-Controller State-of-the-Art designt und mit allerlei technischen Finessen ausgestattet.

Konzipiert ist der LC6000 Prime einerseits, um die zweite Arbeitsebene der Dual-Audio-fähigen Mediaplayer SC5000, SC5000M, SC6000 oder SC6000M (zum Test) zu befehligen, andererseits kann das Gerät auch neben einem DJ-Mixer oder Vierkanal-Controller gute Dienste leisten und eure DJ-Software steuern. Nativ unterstützt werden zunächst Virtual DJ, Algoriddim Djay Pro AI & Serato DJ Pro. Mittels Deck-Select lassen sich bis zu vier Software-Decks steuern.

Prime Flaggschiff Controller

Der LC6000 legt im Grunde die Stellfläche und das Layout der Prime Flaggschiff-Player an den Tag. Da es sich aber um einen reinen DJ-Controller handelt, fehlen ihm die Medieneinschübe und Audioausgänge, ebenso das Hub und nach hinten raus der große Touchscreen. Mit Spannung versorgt wird der Add-on-Controller über USB. 

Neben dem 8,5 Zoll großen, kapazitiven Jogwheel in der Mitte, welches mit einem hochauflösenden zentralen Screen aufwartet, sind der 100 mm lange Dual-Precision-Pitchfader, der berührungsempfindliche Touchstrip und das Bataillon der RGB-illuminierenden Performance-Pads für Hot Cue, Loop, Roll und Slicer ein Eyecatcher an der Konsole, die im Full-Size-Format schon eine Augenweide ist. Ferner findet ihr zahlreiche Ingredienzien des SC6000 am Gerät, darunter Transport- und Navigationselemente, Loop-Sektion, Sync, Censor, Slip, Key und dergleichen. Prima auch, dass sich der haptische Widerstand des Tellers wie beim SC6000 nach Gusto einstellen lässt.

Aber die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz und wir erwarten schon gespannt das Testmuster, um herauszufinden, wie sich der Controller in den diversen Setup-Szenarien schlägt. Denon DJ hat dazu eine Reihe an Fotos veröffentlicht, nachstehend zu begutachten. Schaut euch dazu auch einmal die Setup-Konfektionierung von DJ Pierre an.

Preis und Verfügbarkeit

Eines muss allerdings auch gesagt werden: Mit 699 Euro ist der LC6000, verfügbar im zweiten Quartal 2021, kein Wühltischangebot. Möchte man sich zwei Einheiten neben dem DJ-Mixer für seine DJ-Software gönnen, schlagen diese mit satten 1400 Euro zu Buche. Das ist deutlich mehr, als Denon seinerzeit für den DN-SC2000 aufgerufen hat und liegt eher auf dem Level des motorisierten Numark V7 aus 2010. Der Preis relativiert sich aber ein wenig, wenn man die zu erwartende Qualität, Haptik, Format und Ausstattung berücksichtigt.

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