Gitarre
Test
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31.08.2021

Cort CM20B & CM40B Basscombos Test

Comboverstärker für E-Bass

Toller Ton für Bass-Einsteiger!

Im Frühjahr 2020 debütierte die koreanische Company Cort im Segment der Bassverstärkung und stellte mit dem CM150B einen außerordentlich preisgünstigen Basscombo für Einsteiger und Tieftöner mit knappem Budget vor. Der gut ausgestattete und 150 Watt starke CM150B konnte in unserem Test vor allem klanglich auf Anhieb überzeugen und stellte sich zudem als absoluter Preis-Leistungs-Sieger in seiner Klasse heraus! Erfreulicherweise bekommt die Combo-Familie von Cort nun Zuwachs und wird um zwei weitere Modelle ergänzt: Der 40 Watt starke CM40B hat einen Zehnzöller an Bord und der CM20B geht mit 20 Watt und einem Achtzöller ins Rennen. In diesem Test stellen wir beide Combos auf den Prüfstand und wollen herausfinden, ob sie genauso überzeugend abschneiden wie das größere und ältere Modell der CM-Serie.

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Details

Cort CM40B

Mit 40 Watt Leistung fällt der CM40B in die Kategorie der Übe-Basscombos und ist dementsprechend sehr kompakt gebaut - die genauen Maße betragen 365 x 375 x 270 mm. Auf der Waage macht sich der CM40B mit knapp 10kg bemerkbar, sodass der Transport mit dem oben sitzenden Koffergriff wirklich mühelos von der Hand geht - zu den leichtesten Exemplaren seiner Gattung gehört der Combo allerdings nicht.

Optisch gibt sich der Budget-Basscombo eher unauffällig und zweckmäßig. Das Gehäuse ist mit einem genarbten schwarzen Kunststoffüberzug verkleidet, an den Ecken sitzen schützende Metallkappen, und für den sicheren Stand sorgen Gummifüße auf dem Boden. Der 10-Zoll-Lautsprecher sitzt hinter einem schlichten Frontgrill mit Kunststoffbespannung, welcher bei Bedarf abgenommen werden kann.

Das Verstärker-Panel wurde in die Rückseite installiert, sodass alle Regler und die wichtigsten Anschlüsse bequem von oben zugänglich sind. Ganz links parkt die Eingangsklinke für den Bass, gefolgt vom obligatorischen Gain-Regler und von zwei EQ-Presets, mit denen der Sound bereits vor den eigentlichen Equalizer per Taster blitzschnell angepasst werden kann.

Das erste Preset trägt die Bezeichnung "Bright" und boostet bei Bedarf die Höhen, das zweite Preset - "Mode" genannt - sorgt für einen Scoop-Sound mit abgesenkten Mitten bei gleichzeitig geboosteten Bässen und Höhen. Mittig auf dem Panel finden wir einen Vierband-Equalizer mit den entsprechenden Reglern für Bässe, Tiefmitten, Hochmitten und Höhen. Darauf folgt der Master-Regler, mit dem die Endlautstärke justiert wird.

Ganz rechts sitzen außerdem zwei Miniklinken, die für heimische Übesessions überaus nützlich sind - klar, es handelt sich um einen Aux-In zum Anschluss externer Audioquellen sowie um einen Kopfhöreranschluss für den stillen Betrieb! Auf der Rückseite des Verstärker-Panels finden wir schließlich den Power-Schalter und eine Pre-Out-Klinkenbuchse, die zur Weiterleitung des Signals an ein Mischpult oder zum Recording-Equipment dient.

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Cort CM20B

Wer nur extrem wenig Platz zu Hause hat oder noch stärker auf das Budget achten muss, bekommt mit dem 20 Watt starken CM20B vielleicht sogar die bessere Lösung für das heimische Üben: Der preisgünstigste Basscombo der CM-Serie ist abermals eine ganze Ecke kleiner und leichter als der CM40B: Seine Abmessungen betragen 305 x 315 x 210 mm, auf der Waage macht sich der Winzling mit gerade mal 6 kg bemerkbar.

Selbstverständlich gehen die kompakte Bauform und der günstigere Preis auf Kosten einiger Features sowie der Endstufenleistung (20 Watt). Darüber hinaus kommt im CM20B kein Zehnzöller, sondern ein Achtzöller zum Einsatz. Bei der Ausstattung des kleinsten Modells beschränkt sich Cort auf das Wesentliche und verzichtet auf das Bright-Preset und den Klinkenausgang.

Zur Klanganpassung gibt es lediglich einen Dreiband-Equalizer und die Lautstärke wird nicht (wie beim CM40B) mit getrennten Gain- und Masterreglern, sondern mit einem einzigen Volume-Regler justiert. Dennoch hat der CM20B eigentlich alles an Bord, was man zum Üben in den eigenen vier Wänden benötigt - für größere Einsätze wäre die Leistung ohnehin zu gering. Cort macht hier also durchaus alles richtig, wie ich finde!

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