Software Hersteller_Boss
Test
3
12.12.2017

Praxis

Das DD-3 steckt quasi im DD-7 mit drin – deswegen gibt es auch nur ein kleines Video zum DD-7, stellvertretend für das DD-3. Alles, was ihr bis zur ersten Minute hört, ist aber auch mit dem DD-3 möglich.

Klanglich konnte ich zwischen beiden – im Rahmen derselben Einstellungen – keinen signifikanten Unterschied ausmachen, jedoch hatte ich das Gefühl, dass das DD-3 etwas eher zu verzerren beginnt. Um es kurz zu machen: Das DD-7 ist den Preisaufschlag von gerade einmal 20 Euro nicht nur deswegen absolut wert! 

Zum einen ist es das wert, weil das DD-7 Tap Tempo bietet, zum anderen, weil der Modulate und der Analoge Mode wirklich gut klingen und eine interessante Alternative zu dem „Ordinär“ bieten. Die verschiedenen Stereo-Modi hingegen sind meiner Einschätzung nach eher als Spielerei zu verstehen. Wer hier tiefer eintauchen möchte, sollte sich nach umfangreicheren, dedizierten Stereo-Effekte umschauen, speziell wenn man ein Send-Delay für den Mixer sucht. Als Insert-Effekt ist das Gebotene aber vollkommen ausreichend.

Ebenfalls schön sind die Verbiegungen in allen Modes, wenn man die Delay-Zeit ändert. Hier kommt es zu keinem Knacksen, sondern nur zu den gewollten Artefakten. Weiterhin kann man beide BOSS Pedale ohne Probleme überfahren, ohne dass es schrecklich klingt – im Gegenteil, das Clipping kann bereits klanggestalterisch genutzt werden.

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