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Test
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23.01.2012

Arturia Analog Experience THE LABORATORY 61 Test

Software-Instrument mit Keyboard-Controller

Rundumschlag

Seit ihrer Gründung im Jahr 1999 hat sich die französische Firma Arturia vor allem einen Namen als Softwareschmiede für PlugIns gemacht, die Synth-Klassiker nachahmen. Mit dem Modularsynth "Origin" und der Drummaschine "Spark" wagte der Hersteller zudem bisher zweimal den Sprung in die Hardware-Welt.  

"Analog Experience" hingegen kombiniert Computer und speziell abgestimmte USB-Keyboards zu einer Hybridlösung. Wir testen die "Analog Experience: The Laboratory 61", die einen schillernden Soundquerschnitt durch (beinahe) alle Arturia-Emulationen verspricht.

DETAILS

Arturia hat sich redlich Mühe gegeben, den willigen Käufer in Verwirrung zu stürzen. Es gibt die PlugIns "Analog Player", "Analog Factory" und "Analog Laboratory". Als kombinierte (hybride) Lösung inklusive Hardwarecontroller wird das Ganze dann zu "Analog Experience: The Player", "Analog Experience: The Factory" und "Analog Experience: The Laboratory", letzteres entweder mit 49- oder 61-Tasten-Keyboard. Da fällt es schwer zu überblicken, welches Paket das Passende für den eigenen Geschmack sein könnte.

Grundlage all dieser Produkte ist eine nicht unraffinierte Idee: Für alle jene, die zwar nicht alle Synth-PlugIns von Arturia (Jupiter-8V, Prophet V, ARP2600 V, Minimoog V, CS-80V und Moog Modular V) einzeln oder im Bundle kaufen möchten, aber gerne von allem ein bisschen hätten, bietet die Firma ein PlugIn an, das eine Auswahl von über 3.500 Sounds dieser 6 Synth-Emulationen bietet. Wer diese lediglich wie bei einem Sampleplayer unverändert spielen möchte, greift zur Version "Player", wer doch gerne einige ausgewählte Parameter verändern können will, kauft die "Factory", und im "Laboratory" schließlich können die Sounds dann sogar im Original-PlugIn verändert werden (vorausgesetzt, man hat dieses zusätzlich gekauft). Eine "Scene" genannte Oberfläche bietet das, was bei Hardwaremaschinen gerne "Combi" genannt wird: Eine Zusammenstellung aus zwei Sounds und vier Loops - dazu später mehr. 

Wer darüber hinaus die Kombination dieser kleinen Analogfabrik mit einem Hardwarecontroller sucht, der kann zu den erwähnten Hybridlösungen greifen, die entweder ein Keyboard mit 25 ("The Player") oder 35 Tasten ("Factory")  bieten oder einen ausgewachsenen Controller mit 49 oder 61 Tasten ("The Laboratory").Dieser Test befasst sich mit der größten Variante, also der "Analog Experience: The Laboratory 61". 

Auch wenn das beschriebene Portfolio, nach meinem Dafürhalten, beinahe abschreckend konfus daherkommt, ist doch die Grundidee wirklich überzeugend: In einem einzigen PlugIn bietet Arturia einen Querschnitt durch die Vielfalt der hauseigenen Synth-Emulationen, und liefert auf Wunsch auch gleich noch passgenaue Controller dazu.Bisher außen vor ist übrigens der kürzlich erschienene Oberheim SEM V. Es bleibt abzuwarten, ob Arturia in einem Update möglicherweise auch Sounds des Oberheim in die analoge Sammlung aufnimmt.

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