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Dunlop Shy Slide 229 Test

Mit dem Dunlop Shy Slide 229 kommt man der Möglichkeit, Slide-Spiel als auch normales Greifen miteinander zu kombinieren, ein Stück näher. Diverse innovative Ideen, von denen wir auch einige in diesem Testmarathon vorstellen, gibt es auf dem Markt, drunter auch Lösungen von Dunlop. Das Shy Slide 229 besteht aus der Hälfte eines normalen Slides aus verchromten Stahl. Wir haben dabei keine geschlossene Röhre, sondern nur etwa ein Drittel davon. Geschlossen und befestigt wird diese Konstruktion mit einem Klettverschluss.

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Eigentlich besteht das Shy Slide 229 also nur aus einem gebogenen Plättchen aus verchromten Stahl, 25,5 Millimeter lang, das mit einem Klettband am Finger befestigt wird. Dunlop kombiniert damit die sogenannte “Knuckle-Size”-Bottlenecks, also kürzere Ausgaben für nur ein Fingerglied, mit einem neuen Lösungsansatz.

Details & Praxis

Die Größe des verkürzten Slides passt universell, und da genügend Klettband zur Verfügung steht, kann es an kleinen wie an großen Fingern zum Einsatz kommen. Innovativ dabei ist, dass es mit dieser Befestigung auch tatsächlich kein Rutschen mehr gibt. Das Slide sitzt bombenfest. Da nur etwa ein Fingerglied bedeckt ist, ist der restliche Finger komplett einsatzfähig, um normal zu greifen und Akkorde oder Single-Notes zu spielen. Beim Sliden selbst lassen sich maximal zwei Saiten gleichzeitig vernünftig bespielen, aber das ist halb so wild, denn es soll ja nur in das normale Spielen eigeflochten werden.

Der Sound ist solide und klar, ein wenig vermisse ich die Brillanzen eines normalen Stahlslides und der Klang ist in den tiefen Frequenzen ein wenig beschnitten. Trotzdem wird ein klarer Ton generiert, wobei man in Sachen Sustain einige Abstriche machen muss, obschon sich mit dem Ton durchaus arbeiten lässt.

Audio Samples
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E-Gitarre clean E-Gitarre verzerrt
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